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IÖW-Newsletter 9/2017   November


Sehr geehrte Damen und Herren,

kaufen Sie noch oder teilen Sie schon? Jede und jeder dritte Deutsche ist bereit, Dinge übers Internet mit anderen zu teilen. Dies hat eine repräsentative Befragung unseres Forschungsprojekts PeerSharing gezeigt. Das Konsumverhalten wandelt sich grundlegend: Nutzen wird wichtiger als Besitzen und das Teilen von Gütern zunehmend Ausdruck eines kollaborativen Lebensstils. Kann die Sharing Economy die Wirtschaft nachhaltiger machen? Welche sozial-ökologischen Potenziale hat sie? Was motiviert Nutzer/innen mitzumachen und welche wirtschaftlichen Entwicklungspotenziale stecken darin?

Diskutieren Sie mit uns über die digitale Kultur des Teilens auf unserer Konferenz „Mit Sharing nachhaltiger wirtschaften?“ am 30. November 2017 in Berlin. Hier geht's zur Anmeldung.

Mit besten Grüßen aus dem IÖW und kommen Sie gut durch den November,

Ihr

Richard Harnisch
Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

PS: Bleiben Sie über Neuigkeiten aus dem IÖW auf dem Laufenden: Das IÖW auf Twitter @ioew_de.

Aktuell

Tagungsfazit: Wirtschaftswissenschaften sollten stärker zur nachhaltigen Entwicklung beitragen

Wie kaum eine Disziplin stehen die Wirtschaftswissenschaften in der Kritik. Die Entwicklung tragfähiger und anschlussfähiger Lösungen für Klimawandel, Finanzkrisen und Strukturwandel kommt in der Forschung zu kurz. Auch eine grundlegende Reform der universitären Lehre nach der Finanzkrise steht noch aus. Um dies zu ändern, debattierten am 6. November 2017 in Berlin auf der Tagung „Wirtschaftswissenschaften und sozial-ökologische Transformation“ rund 200 Teilnehmende aus verschiedenen Strömungen der Ökonomik, Sozial- und Nachhaltigkeitswissenschaften sowie aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik, wie die Wirtschaftswissenschaften deutlich stärker als bisher zu einem nachhaltigen Wandel der Gesellschaft beitragen können. (Bild: Gordon Welters/IÖW)

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Maker: Forscher empfehlen Förderung sozialer Innovationen

Am 25. Oktober 2017 traf sich die Maker-Szene in Berlin, um auf der Tagung „Werkstätten des Wandels“ des BMBF-Projekts COWERK über die Zukunft dezentraler Produktion zu diskutieren. In sogenannten „offenen Werkstätten“ wie FabLabs, Makerspaces oder RepairCafés experimentieren und produzieren neben Tüftlern auch immer mehr interessierte Bürgerinnen und Bürger mit dezentralen Produktionstechnologien, vom traditionellen Handwerk bis zu innovativem 3D-Druck. „Offene Innovationsprozesse sind gesellschaftlich höchst relevant, gerade auch für eine nachhaltige Entwicklung“, sagte der Berliner Innovationsforscher Ulrich Petschow vom IÖW. (Bild: Gordon Welters/IÖW)

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Videoporträts: Werkstätten des gesellschaftlichen Wandels

Immer mehr Kreativköpfe, Bastler und Querdenker experimentieren in offenen Werkstätten mit dezentralen Produktionstechnologien, vom traditionellen Handwerk bis zu innovativem 3D-Druck. Aber was passiert eigentlich genau in solchen Werkstätten? Das Projekt COWERK stellt nun drei verschiedene Ansätze in Videoporträts vor: Die offene Werkstatt in Gatschow, den Makerspace in der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek Dresden und den Coworking und Makerspace Hafven in Hannover.

Außerdem beantworten Ulrich Petschow und Tom Hansing folgende Fragen: Was ist eine offene Werkstatt? Ist Selbermachen gut für die Umwelt? Wie sieht die Produktion der Zukunft aus? Werden wir in der Zukunft anders wirtschaften?

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Direkt zu den Videos:

Energieexperten fordern: Resilienz der digitalen Stromversorgung auf politische Tagesordnung setzen

Was macht unsere Stromversorgung verwundbar? Und wie kann das künftige Stromsystem so gestaltet werden, dass es besser auf digitale Störfälle vorbereitet ist und sich zuverlässig davon erholen kann? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Tagung „Wie wird die digitale Stromversorgung resilienter?“ des BMBF-Projekts Strom-Resilienz von IÖW und Universität Bremen am 10. November 2017 in Berlin. Es diskutierten rund 50 Teilnehmer/innen von Behörden, Fach- und Umweltverbänden sowie Forschungs- und Beratungseinrichtungen über die Verwundbarkeit des Stromsystems und mögliche Strategien für Resilienz.

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Tagungsdokumentation – Nationaler Dialog: Gemeinsam sind wir klimaresilient

Was waren Erfolgsfaktoren bisheriger Beteiligungsverfahren zur Klimawandelanpassung? Wie können Verbände, Vereine, Bürgerinitiativen, Unternehmen und die Bevölkerung aktiviert werden, um Städte und Regionen klimaresilient zu gestalten? Welche Unterstützung benötigen Kommunen und die Zivilgesellschaft vom Bund, um Beteiligung und klimaresilientes Handeln zu stärken? Diese und weitere Fragen diskutierte das Umweltbundesamt/KomPass im Nationalen Dialog „Gemeinsam sind wir klimaresilient – Wie Beteiligung in Städten und Regionen gelingt“ am 27. und 28. Juni 2017 in Dessau-Roßlau. Das IÖW richtete die Veranstaltung im Rahmen des Projektes „Kooperation und Beteiligungsprozess zur Weiterentwicklung der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel“ aus.

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IÖW erneut in Jury des Umweltpreises für Unternehmen Baden-Württemberg vertreten

Ab sofort können sich Unternehmen und Selbständige aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung für den baden-württembergischen Umweltpreis bewerben. Mit dem Preis zeichnet die Landesregierung im kommenden Jahr erneut außergewöhnliche Leistungen im Bereich des betrieblichen Umweltschutzes aus. Über die Vergabe entscheidet eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern von Wirtschaftsorganisationen, Instituten, Gewerkschaften, Umwelt- und Naturschutzverbänden und Landesministerien, der auch IÖW-Wissenschaftler Dr. Frieder Rubik angehört.

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Termine

30. November 2017: Konferenz „Mit Sharing nachhaltiger wirtschaften?“

Innovative Onlineplattformen ermöglichen eine neue Form der Sharing Economy. Sie reichen von sozial orientierten Nachbarschaftsbörsen bis hin zu global agierenden und kommerziell ausgerichteten Vermittlungsunternehmen. Die neuen Geschäftsmodelle verändern traditionelle Branchen und stimulieren Service-Innovationen in konventionellen Industrien. Auf der Konferenz stellt das vom BMBF geförderte Projekt PeerSharing neue empirische Erkenntnisse im Kontext aktueller Entwicklungen der Sharing Economy vor – etwa zu Nutzermotiven, wirtschaftlichen Entwicklungspotenzialen und zu Umweltwirkungen. Gemeinsam mit Stakeholdern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft werden die sozial-ökologischen Potenziale der digitalen Kultur des Teilens ausgelotet und Entwicklungspfade zu einer nachhaltigen Ökonomie des Teilens skizziert.

Auf der Konferenz diskutieren u. a.  ► Dr. Siegfried Behrendt, Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung ► Katrin Bienge, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie ► Dr. Klaus Dibbern, Flinc ► Dieter Janecek, Bündnis 90/Die Grünen ► Tim Klaws, Airbnb ► Sabrina Ludmann, Institut für Energie- und Umweltforschung ► Jonas Pentzien, Institut für ökologische Wirtschaftsforschung ► Dr. Kirstin Pukall, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ► Nils Roßmeisl, Drivy ► Dr. Gerd Scholl, Institut für ökologische Wirtschaftsforschung ► Edgar Scholler, Getaway ► Ludwig Schuster, Wechange ► Jonas Stüdemann, Daimler (Croove) ► Frank Surholt, Otto Now ► Péter Vida, Wimdu ► Dr. Dominika Wruk, Universität Mannheim

Datum: Donnerstag, 30. November 2017, 10:00-17:00 Uhr
Ort: Almodóvar Hotel, Berlin
Veranstalter: IÖW, IZT, ifeu

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Aus dem IÖW

Stellenausschreibung: Leiter/in der Forschungsabteilung Umweltökonomie und -politik

Für die Leitung der IÖW-Forschungsabteilung Umweltökonomie und -politik suchen wir zum 1. März 2018 in Berlin eine/n Volkswirt/in oder Politikwissenschaftler/in als Forschungsfeldleiter/in (75-100 %-Stelle, TVöD Bund EG 14).

Das Team bearbeitet in den derzeitigen Themen „Umweltpolitik und Governance“, „Alternative Ökonomiekonzepte“, „Innovation und Technologien“ sowie „Natur, Raum, Ressourcen“ aktuelle Fragen einer nachhaltigen Wirtschafts- und Umweltpolitik, untersucht alternative Modelle des Wirtschaftens (wie Postwachstum, kollaborative Ökonomie), wendet Methoden wie ökologisch-ökonomische Bewertungen von Ökosystemleistungen oder Innovations- und Technikanalysen in transdisziplinären Kontexten an und entwickelt sie weiter.

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Redaktion: Richard Harnisch, Nina Prehm, Luisa Steinmeyer

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