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Newsletter 1/2010   Juli


Sehr geehrte Damen und Herren,

25 Jahre IÖW – 25 Jahre frischer forschen. In unserem Jubiläumsjahr bieten wir ab sofort mit dem IÖW-Newsletter ein neues Informationsangebot rund um die Neuigkeiten aus der Nachhaltigkeitsforschung des Instituts.

Stets über Projektergebnisse und Veröffentlichungen informiert sowie die aktuellen Termine im Blick – wenn Sie den Newsletter auch zukünftig regelmäßig erhalten möchten, können Sie ihn über www.ioew.de/service/newsletter abonnieren.

Heute möchten wir Sie besonders auf die IÖW/VÖW-Jubiläumstagung „Transformationen – Auswege aus der Wachstums- und Klimakrise“ hinweisen, die am 24. September 2010 in Berlin stattfindet. Dazu laden wir Sie herzlich ein, weitere Informationen in diesem Newsletter.

Viel Spaß beim Lesen!

Richard Harnisch
Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

Aktuell

Potentials and Trends in Biomimetics – Neues Buch

Klettverschluss, Lotus-Effekt, Schwarmintelligenz – alles Begriffe, die dem Forschungsgebiet der Bionik (Biomimetik) entspringen. Zu diesem Thema ist unter Beteiligung des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung nun das englischsprachige Buch "Potentials and Trends in Biomimetics" erschienen. Hierin werden die Trends und Potenziale der Bionik basierend auf den neuesten wissenschaftlichen und technischen Erkenntnissen aufgezeigt und der aktuelle Stand bionischer Forschung in Deutschland und der Welt erörtert. Die Autoren legen dabei ein besonderes Augenmerk auf das „bionische Versprechen“, das beinhaltet, ökologisch verträgliche und risikoarme Lösungen zu entwickeln.

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Schon angepasst? – Klimaanpassungskonferenz im Umweltbundesamt

Bis zum Frühjahr 2011 wird die Bundesregierung im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie (DAS) einen Aktionsplan Anpassung vorlegen, der Vorschläge und Handlungsempfehlungen zum Umgang mit dem Klimawandel geben soll. Im Auftrag des Kompetenzzentrums Klimafolgen und Anpassung im Umweltbundesamt (KomPass) hat das IÖW sechs Stakeholderdialoge mit verschiedenen Branchen durchgeführt, um die Chancen und Risiken des Klimawandels sowie Handlungsempfehlungen zu diskutieren. Auf der zweitägigen Abschlusskonferenz am 31. Mai und 1. Juni 2010 kamen rund 140 Vertreterinnen und Vertreter aus Verbänden, Unternehmen, Verwaltung, Wissenschaft und NGOs zusammen, um Input für den Aktionsplan Anpassung zu geben.

Das IÖW hat die Dialogreihe zusammen mit der HNE Eberswalde und compassorange konzipiert und organisiert.

Auf der Webseite des Kompetenzzentrums Klimafolgen und Anpassung können Sie weitere Informationen und die Konferenzdokumentation herunterladen.

 
 

Potenzial- und Instrumentenanalyse zur energetischen Sanierung von Eigenheimen veröffentlicht

Zwei Studien des Projektes "Energieeffiziente Sanierung von Eigenheimen" (Enef-Haus) haben die Sanierung von Ein- und Zweifamilienhäusern untersucht. Eine Potenzialanalyse zeigt, dass der Anteil der energetischen Sanierung nur etwa halb so hoch ist wie möglich – es besteht Sanierungsstau. Bei einer Komplettsanierung könnten die CO2-Emissionen der Privathaushalte um mehr als 20 Prozent reduziert werden. Warum viele dieser Potenziale bisher brachliegen, analysierten die Forscher in einer Studie zu den politischen Instrumenten und fanden heraus, dass bisher weder zielgerichtet auf die Hemmnisse von Eigenheimbesitzern eingegangen wird, noch die politischen Instrumente ausreichend auf diejenigen Bereiche mit dem größten Einsparpotenzial ausgerichtet sind. Von der Politik fordern die Wissenschaftler daher ambitioniertere Standards, gezieltere Förderung und alternative Finanzierungsmodelle.

Die Studien zum Download unter www.enef-haus.de

Welche Entlastungspotenziale für die Umwelt bieten Nanotechnologien? – UBA-Studie

Der Nanotechnologie werden große Innovationspotenziale zugeschrieben. Doch hat sie auch das Potenzial, durch ihren Einsatz die Umwelt merkbar zu entlasten? Zur Beantwortung dieser Frage wurde von der Universität Bremen (Projektleitung) und dem IÖW im Auftrag des Umweltbundesamtes die Studie „Entlastungseffekte für die Umwelt durch nanotechnische Verfahren und Produkte“ erstellt, die die umweltbezogenen Chancen und Risiken dieser sich entwickelnden Techniklinie anhand ausgewählter Beispiele spezifiziert und soweit wie möglich quantifiziert.

weiterlesen… | die Studie zum Download (pdf)

Gewerkschaften, NGOs und CSR – Tagungsrückblick

Die Zusammenarbeit von Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) beim Thema Nachhaltiges Wirtschaften kommt voran, so das Ergebnis einer Fachtagung der Hochschule Bremen und des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) am 7. Mai 2010 in Berlin im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung. Rund 70 Vertreterinnen und Vertreter von Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen und Wissenschaft diskutierten das Kooperationspotenzial und gemeinsame Interessen von Arbeitnehmervertretungen und NGOs hinsichtlich des Umgangs mit den ökologischen, sozialen und ökonomischen Auswirkungen von Unternehmenshandeln.

weiterlesen… | zur Pressemitteilung

Die Chancen kleiner und mittlerer Dienstleister im Umweltsektor in China – Ergebnisbericht

Chinas Aufstieg zu einer der wachstumsstärksten und größten Volkswirtschaften der Welt ist verbunden mit enormen Umweltproblemen, die von dem Land nicht alleine gelöst werden können. Der hohe Nachholbedarf Chinas im Umweltbereich ist eine große Chance für exportorientierte deutsche Unternehmen aus dem Umweltbereich. Eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Studie, an der neben dem IÖW das Soziologische Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) und InterTraining beteiligt waren, hat die Chancen und Risiken des China-Exports von Umweltdienstleistungen im Bereich der Wasserwirtschaft untersucht.

weiterlesen… | die Studie zum Download (pdf)

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Ökologisches Wirtschaften

Converging Technologies – Ökologisches Wirtschaften 2/2010

Die Ausgabe 2/2010 von «Ökologisches Wirtschaften» widmet sich einem aufgrund seiner Brisanz viel diskutierten Thema: den konvergierenden Technologien. Brisant vor allem, weil es um ethische Fragen geht; Fragen letztendlich nach dem (un-)ausgewogenen Verhältnis zwischen Mensch, Natur und Technik. Das Zusammenwachsen von Technologien findet vor allem bei Nano- und Gentechnik, Informations- und Kommunikationstechnik sowie den Kognitionswissenschaften statt und führt zu einer der derzeit gesellschaftlich folgenreichsten technologischen Entwicklungen.

weiterlesen…Das Heft im oekom-Verlag

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Termine

ISEE-Konferenz Advancing Sustainability in a Time of Crisis

Im Programm der Konferenz der International Society for Ecological Economics (ISEE) unter anderem: eine Special Session der wissenschaftlichen Nachwuchsgruppe „Erneuerbare Energien Regionen“ unter Leitung des Zentrums für Erneuerbare Energien der Universität Freiburg. Darin Michael Kreß (IÖW) mit dem Vortrag "Acceptance, Demand and Participation - Factors for Success of Renewable Energy Self-Sufficiency from a Social Perspective". Außerdem auf der ISEE dabei: Elisa Dunkelberg (IÖW) vom Forschungsprojekt "Energieeffiziente Sanierung von Eigenheimen" mit einem Beitrag zu „How do Political Instruments have to be improved to tap Homeowners Refurbishment Potentials?“

22. bis 25. August 2010, Oldenburg und Bremen

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Symposion Postwachstumsgesellschaft

Anlässlich der Veröffentlichung des Buches "Postwachstumsgesellschaft. Konzepte für die Zukunft" laden die beiden Herausgeberinnen Irmi Seidl und Angelika Zahmt gemeinsam mit dem IÖW und der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung zu dem Symposion ein. Diskutiert wird, wie die Zwänge der Wachstumsorientierung überwunden und neue Perspektiven gewonnen werden können. Im Anschluss können Sie der Präsentation des Buches beiwohnen.

07.09.2010, Berlin

Zum Symposion

4th International Conference on Corporate Social Responsibility

Die Vierte Internationale Konferenz zu Corporate Social Responsibility an der Humboldt-Universität zu Berlin adressiert führende Wissenschaftler/innen, Entscheider/innen, Policymaker und Vertreter/innen der Zivilgesellschaft zum facettenreichen Thema CSR. Das IÖW organisiert am zweiten Konferenztag eine Panel Session zu den Themen Social Entrepreneurship und Corporate Responsibility (Chair: Jana Gebauer, IÖW).

22. bis 24. September 2010, Berlin

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Transformationen – Jubiläumstagung IÖW und VÖW

Mit der Gründung von IÖW und VÖW sollten „Auswege aus dem industriellen Wachstumsdilemma“ gefunden werden, so der Titel der Eröffnungstagung im Jahr 1985. Heute, 25 Jahre danach, sind die Themen Umweltbelastung und Klimawandel sowie die Kritik an der Wachstumsgesellschaft dringlicher denn je. Die Tagung „Transformationen – Auswege aus der Wachstums- und Klimakrise“ fragt nach Schlüsselkonzepten für nachhaltige Transformationen sowie nach Handlungsstrategien und Akteuren für ihre Umsetzung. Im Anschluss an die Tagung: IÖW/VÖW-Jubiläumsparty.

24. September 2010, Berlin

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2. Kongress 100% Erneuerbare-Energie-Regionen

Den Schwerpunkt dieses Kongresses des Kompetenznetzwerks Dezentrale Energietechnologien, der Agentur für Erneuerbare Energien sowie des Deutschen Städte- und Gemeindebunds bilden mehrere Foren, die einen praktischen Erfahrungsaustausch von Kommunen und Landkreisen ermöglichen und Strategien und Instrumente auf dem Weg zu 100%-EE behandeln. Im Forum „Steigerung der Wertschöpfung in Kommunen: Möglichkeiten und Erfolge“ stellt das IÖW die im Sommer 2010 erscheinende Studie „Kommunale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien“ vor.

29. und 30. September 2010, Kassel

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Wege aus dem energetischen Sanierungsstau

„Wie können maßgeschneiderte Konzepte zur Aktivierung von Eigenheimbesitzer/innen aussehen?“, fragt die Fachkonferenz des BMBF-Forschungsprojektes "Energieeffiziente Sanierung von Eigenheimen" (Enef-Haus). Das IÖW untersucht in diesem Projekt gemeinsam mit dem Institut für sozial-ökologische Forschung und der Hochschule Lausitz, wie die energetische Sanierungsquote von Ein- und Zweifamilienhäusern erhöht werden kann und stellt die Ergebnisse auf der Konferenz zur Diskussion. Die Veranstaltung richtet sich an Fachleute und Multiplikatoren aus Politik und Verwaltung, aus Unternehmen und Verbänden (z. B. Finanzierung, Energieberatung, Hersteller, Handwerk) sowie Wissenschaft und Forschung.

8. November 2010, Berlin

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Aus dem IÖW

Stellenausschreibung

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in Regionalwirtschaftliche Modellierung der Klimaanpassung

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Aus dem IÖW-Netzwerk

Grüne Konjunkturpolitik – IED Working Paper

"Was können «grüne» Konjunkturpakete leisten", um "grün aus der Krise" herauszukommen, fragen Julia Blasch, Prof. Dr. Renate Schubert und Dr. Birgit Soete vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) in einem aktuellen Working Paper des Institute for Environmental Decisions (IED) der ETH Zürich. Die Autorinnen stellen fest: bestehende Möglichkeiten wurden im Rahmen der bisherigen Konjunkturprogramme nur in geringem Maße genutzt. Birgit Soete ist seit 2007 Fellow am IÖW.

Das Paper zum Download

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Impressum

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Redaktion: Richard Harnisch, Thomas Korbun

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