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Meldungen des IÖW

Wie steht es um das Umweltbewusstsein der Deutschen? Und wie kann es zeitgemäß erfasst werden? Zwei Studien, die vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) gemeinsam mit Holzhauerei und sociodimensions im Rahmen der Umweltbewusstseinsstudie 2014 und im Auftrag von Umweltbundesamt (UBA) und Umweltministerium (BMUB) durchgeführt wurden, befassen sich damit, wie Bürgerinnen und Bürger Umweltschutz und Umweltprobleme wahrnehmen und mit welchen Kriterien Umweltbewusstsein noch adäquater erfasst werden kann. Der Generationswechsel führte zu einer pragmatischeren Sichtweise von Umweltschutz, so die Studienergebnisse, außerdem prägen komplexe globale Entwicklungen und mehr Skepsis gegenüber Wirtschaftswachstum heute das deutsche Umweltbewusstsein. Um dieses besser messen zu können, brauche es zukünftig subjektivere Indikatoren. Die ausführlichen Ergebnisse sind nun als Vertiefungs- beziehungsweise Machbarkeitsstudie veröffentlicht. > mehr Informationen

 

Eckart Hildebrandt, einer der Mitgründer des IÖW, ist tot. Er starb am 26. Juli 2016 im Alter von 73 Jahren in Berlin nach schwerer Krankheit. Der Wirtschafts-Ingenieur und habilitierte Politikwissenschaftler gehörte 1985 zum Kreis der Gründungsgesellschafter des Instituts um Reinhard Pfriem. Die Mitarbeiter/innen und Gesellschafter/innen des Instituts reagierten mit Trauer auf die Nachricht. "Das IÖW verliert mit Eckart Hildebrandt einen Wegbereiter, einen Impulsgeber und einen guten Freund. In die tiefe Trauer über seinen Tod mischt sich die Erleichterung, dass Eckarts Leiden nun ein Ende gefunden hat. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie", sagt Thomas Korbun, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des IÖW. > mehr Informationen

 

In der neusten IÖW-Schriftenreihe wird das Phänomen „offener Werkstätten“ vorgestellt und in breitere gesellschaftliche Transformationsprozesse wie der neuen Selbermachkultur (Do-It-Yourself) und der Öffnung von Produktions- und Innovationsprozessen (Open Innovation) eingeordnet. „Offene Werkstätten – nachhaltig innovativ? Potenziale gemeinsamen Arbeitens und Produzierens in der gesellschaftlichen Transformation“ ordnet verschiedene Begriffe wie etwa FabLabs, Makerspaces und Hackathons ein und setzt sie in Beziehung zueinander. > mehr Informationen

 

Das Forschungsteam im Projekt WohnMobil erweitert seine Öffentlichkeitsarbeit um eine eigene Internetpräsenz: www.wohnmobil-projekt.de präsentiert ab sofort neue Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Forschung zur sozial-ökologischen Transformation im Bereich Wohnen und Mobilität. > mehr Informationen

 

Der Klimawandel kann die Gesundheit beeinträchtigen – vor allem im beruflichen Kontext sind Menschen den Klimafolgen wie Hitzewellen, Temperaturschwankungen oder anderen Extremwetterereignissen ausgesetzt. Im Juli 2016 diskutierten verschiedene Stakeholder auf dem Dialog „Gesundheitliche Belastungen im Arbeitsalltag durch den Klimawandel“ Maßnahmen und Strategien wie man sich in der Arbeitszeit besser schützen kann. Wichtig sind Beratung und Sensibilisierung für das Thema, aber auch technische oder organisatorische Schutzmaßnahmen. Der Dialog wurde vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Auftrag des Kompetenzzentrums Klimafolgen und Anpassung im Umweltbundesamt (KomPass) und mit Unterstützung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) durchgeführt. > mehr Informationen

 

Folgen des Klimawandels werden spürbarer – beispielsweise durch sommerliche Hitzewellen in Großstädten. Auch Berlin sieht sich vor der Herausforderung, diesen Auswirkungen entgegenzutreten und sich klimaneutral und klimaangepasst zu entwickeln, um Einwohner/innen und Umwelt zu schützen. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat nun die Maßnahmen und Strategien des „Berliner Konzepts zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ (AFOK) vorgestellt, an deren Entwicklung das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) beteiligt war. Die Veranstaltung „Berlin wächst - Klimaangepasst“ hat am 19. Juli 2016 die Projektergebnisse in Berlin öffentlich präsentiert. > mehr Informationen

 

Die Sommerferien stehen vor der Tür, die Reisefreude erreicht neue Rekordwerte. Gleichzeitig stellen sich immer mehr Menschen der Mitverantwortung für den Klimawandel. Wie sich ökologisches Bewusstsein und Mobilität besser vereinbaren lassen, beantwortet der von der Heidelberger Klimaschutz+ Stiftung, unter wissenschaftlicher Begleitung des Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und mit Unterstützung des Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) entwickelte neue Klimaschutzstandard Climate Fair Travel (climatefair.de). > mehr Informationen

 

„Das IÖW forscht für eine Gesellschaft, die ihre natürlichen Lebensgrundlagen erhält, ein gutes Leben ermöglicht und sozial gerecht ist – eine Gesellschaft, die für nachhaltige Generationen und global Verantwortung übernimmt.“ Mit diesem Satz beginnt unser neu formuliertes Institutsleitbild, in dem wir unsere Motivation, unser Selbstverständnis und unseren Forschungsansatz, aber auch unsere Arbeitsweise und Institutskultur beschreiben. > mehr Informationen

 

Der im Journal Climatic Change erschienene Artikel „Competing priorities: how actors and institutions influence adaptation of the German railway system“ zeigt anhand einer Fallstudie, dass im deutschen Bahnsektor die Zuständigkeiten für die Anpassung an den Klimawandel nicht klar geregelt sind. Die Studie wurde im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten IÖW-Projekts „Chamäleon – Adaptation an den Klimawandel in Unternehmen der öffentlichen Versorgung“ veröffentlicht. > mehr Informationen

 

Klimaneutral bis 2050 – so lautet das erklärte Ziel des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms (BEK), das im Juni 2016 vom Berliner Senat beschlossen wurde. Ambitioniert, aber machbar, das belegt die Broschüre „Klimaneutrales Berlin 2050“, die nun auf Deutsch und Englisch erschienen ist. Sie wurde vom IÖW im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt erstellt und fasst die Inhalte des BEK-Endberichts zusammen. Die in einem intensiven Beteiligungsprozess erarbeiteten Maßnahmen zeigen, wie Berlin mehr Energie einsparen, CO2 vermeiden, und so das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 erreichen kann. Die Faustformel dabei lautet: Weniger Energie verbrauchen und mehr Energie aus erneuerbaren Quellen nutzen. > mehr Informationen

 
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