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Meldungen des IÖW

Eine große Mehrheit der Deutschen will in ihrer Stadt oder Gemeinde nicht mehr so stark auf das Auto angewiesen sein. Das ist eines der Ergebnisse der Umweltbewusstseinsstudie, einer repräsentativen Umfrage des Bundesumweltministeriums (BMUB) und des Umweltbundesamtes (UBA). 91 Prozent der Befragten sagen, dass das Leben besser werde, wenn der oder die Einzelne kaum noch auf ein Auto angewiesen ist. 79 Prozent wünschen sich eine Stadtentwicklung, die die Alternativen zum Auto stärkt, auch in ihrer eigenen Stadt oder Gemeinde. Die Studie hat das IÖW gemeinsam mit Holzhauerei und Sociodimensions durchgeführt. > mehr Informationen

 

Digitaler Kaufrausch durch Onlineshopping – Wie verändern E-Commerce-Riesen unser Einkaufsverhalten und den Einzelhandel? IÖW-Fellow und Leiter der Nachwuchsgruppe Digitalisierung und sozial-ökologische Transformation Dr. Tilman Santarius sprach mit dem Deutschlandradio Kultur darüber, wie Shopping von zuhause mit Smartphone oder Tablet zu einer nachhaltigeren Gesellschaft beitragen kann – oder genau das Gegenteil bewirkt. > mehr Informationen

 

Damit die Wärmewende in Berlin erfolgreich wird und ihren Beitrag zu einer klimaneutralen Stadt leisten kann, muss die zukünftige Wärmeversorgung umwelt- und klimaschonend gestaltet werden. Im Projekt Urbane Wärmewende werden daher unterschiedliche Wärmeszenarien simuliert und bewertet. Bei der Auftaktveranstaltung am 4. April 2017 wurde mit Praxispartnern diskutiert, welche Konzepte und Quartiere sich dafür eignen und „Reallabor“ werden können. „Es gibt noch viel zu wenige Wärmewendebeispiele im Berliner Gebäudebestand, die auf das Langfristziel der Klimaneutralität ausgerichtet sind. Hier wollen wir einen Schritt weiter kommen“, so Professor Bernd Hirschl vom IÖW. > mehr Informationen

 

Studien zeigen, dass nach energetischen Sanierungen oft weniger Heizenergie eingespart wird als erwartet. Denn: die Nutzer/innen verhalten sich nach der Sanierung nicht so energiebewusst wie erhofft. Für Wohngebäude wurde dieser sogenannte „Rebound-Effekt“ bereits nachgewiesen. Erstmals untersuchte nun eine Studie, wie es sich bei Büro- und Verwaltungsgebäuden verhält. Sie zeigt, dass ein energiebewusstes Verhalten der Nutzer/innen noch wichtiger ist als in Wohngebäuden, um Energie zu sparen. Allerdings müssen insbesondere auch die Bedarfswerte besser berechnet und Verbräuche genauer erfasst werden. > mehr Informationen

 

Zum 1. März 2017 haben das Land Brandenburg und die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg die Professur von IÖW-Energieexperten Bernd Hirschl entfristet. Nach fünf Jahren erfolgreicher Stiftungsprofessur kann das im Jahr 2012 neu gegründete Fachgebiet „Management regionaler Energieversorgungsstrukturen“ an der Universität fortbestehen. Hirschl hält dort Vorlesungen im Bachelor und Master der Wirtschaftsingenieure und führt eigene Forschungsaktivitäten durch. Er wird auch weiterhin das Forschungsfeld Nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz am IÖW leiten und mit den Einblicken aus aktuellen Forschungs- und Beratungstätigkeiten die Lehre anreichern können. > mehr Informationen

 

Wie verletzlich sind wir gegenüber den Folgen des Klimawandels? Um hierauf systematisch Antworten zu finden, etablieren sich in jüngerer Zeit neue Methoden: Klimawirkungs- und Vulnerabilitätsanalysen. Ein neuer Leitfaden, den das IÖW im Auftrag des Umweltbundesamtes erarbeitet hat, gibt Empfehlungen für die Durchführung entsprechender Analysen und stellt die einzelnen Arbeitsschritte übersichtlich dar. Er beruht auf dem methodischen Ansatz der ersten gesamtdeutschen Studie „Vulnerabilität Deutschlands gegenüber dem Klimawandel“. > mehr Informationen

 

Produziert die Agrarindustrie das richtige Saatgut für eine zukunftsfähige Landwirtschaft? Können gemeinschaftliche Besitzrechte an Pflanzensorten einen ökologischen und sozialen Wandel im Pflanzenbau anstoßen? Ob und wie man Saatgut und Sorten als Gemeingüter denken kann, erforscht das IÖW gemeinsam mit Partnern in der neuen Nachwuchsgruppe „Right Seeds“. > mehr Informationen

 

Die Energiewende in Berlin habe zwar an Fahrt aufgenommen, müsse aber engagiert vorangetrieben werden, damit das Ziel der Klimaneutralität erreicht werden kann. Es brauche aktive Player, die mit viel Elan vorangehen, sagte IÖW-Energieexperte Prof. Bernd Hirschl im Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Betriebe im Berliner Abgeordnetenhaus am 13. Februar 2017. Viele Aufgaben, die das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm (BEK) vorsieht, seien dem 2014 gegründeten Berliner Stadtwerk wie auf den Leib geschneidert. > mehr Informationen

 

Wie trägt das Finanzsystem zu der großen Transformation in Richtung Nachhaltigkeit bei? Oder ist ein nachhaltiges Finanzwesen nur eine schöne Utopie? Diese und weitere Fragen beleuchtet die aktuelle Ausgabe von ÖkologischesWirtschaften. Im Schwerpunkt „Geld und Nachhaltigkeit“ befassen sich verschiedene Autor/innen mit theoretischen Grundlagen des Geld- und Finanzsystems und damit, welche Ansätze das aktuelle Geldsystem ergänzen können. So könnten alternative Geldformen, neue Technologien, Zeitbanken oder Tauschringe in Zukunft eine größere Rolle spielen. > mehr Informationen

 

Do-It-Yourself! Immer mehr Kreativköpfe, Bastler und Querdenkerinnen folgen diesem Motto und entwickeln es weiter zu einem „Do-It-Together“: Sie nennen sich „Maker“ und experimentieren und produzieren in sogenannten offenen Werkstätten wie FabLabs, Makerspaces oder RepairCafés mit dezentralen Produktionstechnologien, vom traditionellen Handwerk bis zu innovativem 3D-Druck. Ob diese aufkommende Kultur des gemeinsamen Produzierens, die sich zwischen Hobby und kommerzieller Verwertung bewegt, die Güterproduktion revolutionieren kann, diskutierten vergangene Woche in Berlin rund 80 Teilnehmende auf der Tagung „Die transformative Kraft der Maker“. > mehr Informationen

 
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