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Meldungen des IÖW

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen weltweit. Deutschlands Langfristziel ist es, bis 2050 weitgehend treibhausgasneutral zu werden. Als ein Schlüssel gilt: Energieeffizienz. Technische Entwicklungen sollen dabei helfen, Energie zu sparen. In den letzten Jahren wurden trotzdem nicht ausreichend Treibhausgasemissionen reduziert. Ein Grund liegt in Rebound-Effekten. Ein Erklärvideo veranschaulicht unterschiedliche Arten von Rebound-Effekten und zeigt, warum Effizienz als politische Strategie nicht ausreicht. > mehr Informationen

 

Ab sofort können sich junge Menschen zwischen 16 und 22 Jahren für den Beirat der gemeinsamen Jugendstudie des Bundesumweltministeriums und Umweltbundesamtes bewerben. Was denken junge Menschen über Klimawandel? Wie können die Bedürfnisse von jungen Menschen in Zukunft besser in der Umweltpolitik berücksichtigt werden? Wie hat sich die Wahrnehmung von Umwelt- und Klimaschutz seit der Fridays for Future-Bewegung verändert? Diese und weitere Fragen werden im Rahmen der Jugendstudie zwischen Herbst 2020 und Anfang 2022 untersucht. Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, Zebralog und Holzhauerei arbeiten dabei eng mit dem Jugendprojektbeirat zusammen. > mehr Informationen

 

Beim Einkauf etwa von Lebensmitteln, Kleidung oder Kosmetik hat sich die Zahl der Kunststoffverpackungen in zwei Jahrzehnten verdoppelt. Über die Zusammensetzung und Mengen der Verpackungen fühlen sich viele Verbraucherinnen und Verbraucher allerdings nicht gut informiert. Eine Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) ergab, dass sich eine große Mehrheit beim Einkauf mehr Transparenz über anfallende Verpackungen wünscht. > mehr Informationen

 

Klimakrise, Finanzkrise, Corona-Krise – eine Krise jagt die nächste. Und die etablierten Wirtschaftswissenschaften schweigen, obwohl ihre Denkmuster maßgeblich zu diesen Krisen beigetragen haben. Gerade in Zeiten von Unsicherheit und dem Versagen von alten Lösungsmustern braucht es deshalb einen grundlegenden Wandel in den Wirtschaftswissenschaften, so der Herausgeber des Buches „economists4future“ Lars Hochmann von der Cusanus Hochschule. In ihrem Beitrag „Raus aus dem Elfenbeinturm! Mit der »Third Mission« zur Wachstumsunabhängigkeit“ fordern die IÖW-Forschenden Steffen Lange und Helen Sharp gemeinsam mit Mathias Schmelzer vom Konzeptwerk Neue Ökonomie die Wirtschaftswissenschaften auf, gemeinsam mit anderen Disziplinen und gesellschaftlichen Akteuren Konzepte für eine Wirtschaft ohne Wachstum zu entwickeln und umzusetzen. > mehr Informationen

 

Der Preis für vorbildliche Lehre 2020 der Gesellschaft von Freunden der TU Berlin geht in diesem Jahr an Gerrit von Jorck für sein Seminar „Exploring Ecological Economics“. Das Seminar führte Gerrit von Jorck im Rahmen seines Teaching Fellowships bei der E-Learning-Plattform Exploring Economics in Kooperation mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung durch. > mehr Informationen

 

The circular economy is a concept that not only can help us reach climate neutrality and reduce environmental burden, but also support European economy to be innovative and competitive. The report “Products and circular economy“ presents the findings from more than one hundred EU-funded research and innovation projects, highlighting product circularity ideas related to design, manufacturing, use and afteruse. An independent expert report was compiled by the Directorate-General for Research and Innovation of the European Commission. IÖW scientist Dr Frieder Rubik contributed among nine independent experts to the identification of key lessons for policy makers with regard to possible future research and policy action. > mehr Informationen

 

Wie lassen sich Transformationspfade innerhalb der planetaren Grenzen gestalten und die Wachstumsabhängigkeiten der Gesellschaft reduzieren? Der Bericht „Ansätze zur Ressourcenschonung im Kontext von Postwachstumskonzepten“, den das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) und das Wuppertal Institut im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) erarbeitet haben, zeigt mit der vorsorgeorientierten Postwachstumsposition und der Idee der Wachstumsunabhängigkeit für gesellschaftlich relevante Bereiche einen wichtigen Lösungsvorschlag. > mehr Informationen

 

Quartierspeicher sind in der Lage erneuerbaren Strom in Siedlungen gebündelt zu speichern und für einen flexiblen Verbrauch bereitzustellen. So können Nutzer/innen vorrangig selbst erzeugten Strom verbrauchen und die Unabhängigkeit des Quartiers vom Stromnetz erhöhen. Im Vergleich zu den kleiner dimensionierten Heimspeichern sind Quartierspeicher gleichzeitig besser geeignet, Netzdienstleistungen zu erbringen, etwa Lastspitzen zu kappen und so das Stromnetz zu stabilisieren. Noch fehlen dazu die Rahmenbedingungen. Entsprechend haben auch Verbraucher/innen zu wenig Erfahrung mit gemeinsam genutzten Quartierspeichern. IÖW-Wissenschaftler/innen im Projekt „ESQUIRE“ untersuchten, welche Möglichkeiten die politischen Rahmenbedingungen in Deutschland und Europa für Batteriespeicher bieten und wie Nutzer/innen zu gemeinsam genutzten Quartierspeichern eingestellt sind. Ihre Ergebnisse wurden nun in zwei Artikeln publiziert. > mehr Informationen

 

Im Interview mit der Fachzeitschrift Energiekommune äußert sich Prof. Bernd Hirschl zu den Bedingungen und Chancen für kommunale Wertschöpfung durch mehr Klimaschutz: Damit sich der Ausbau erneuerbarer Energien wieder an den vorgesehenen Ausbaupfad annähert, sei kommunale Beteiligung der „entscheidende Motivationsschub“. Sie sei die „Eintrittskarte, damit sich in den Regionen, wo sich die Fronten verhärtet haben und es an Akzeptanz mangelt, wieder eine Öffnung zum Dialog über den notwendigen Ausbau der erneuerbaren Energien einstellt“, so der Energieexperte, der das Forschungsfeld Nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz am IÖW leitet und Professor für das Management regionaler Energieversorgungsstrukturen an der BTU Cottbus-Senftenberg ist. > mehr Informationen

 

Viele Kommunen haben Schwierigkeiten, Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen, denn das Geld fehlt. Wie sie trotzdem erfolgreich Klimaschutz umsetzen können, zeigt die frisch erschienene Schriftenreihe „Klimaschutz in finanzschwachen Kommunen“. Die Autorinnen und Autoren zeigen Lösungsansätze für eine erfolgreiche Finanzierung und Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen sowie zusätzlichen Nutzen wie Kosteneinsparungen und kommunale Wertschöpfung und Beschäftigung auf. > mehr Informationen

 

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