Menü image/svg+xml
IÖW Logo

Meldungen des IÖW

Seit Februar 2018 leitet der Unternehmensforscher Dr. Christian Lautermann das Forschungsfeld Unternehmensführung und Konsum am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung in Berlin. Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler arbeitet zu den Themen Nachhaltiges Wirtschaften, Unternehmensethik, Corporate Social Responsibility (CSR) und (Social/Sustainable) Entrepreneurship. > mehr Informationen

 

„Digitalisierung first, Bedenken second“ war während des Bundestagswahlkampfs 2017 der plakatierte Slogan für die Digitalpolitik einer deutschen Partei. Dieser Herangehensweise an die politische Gestaltung des Megatrends Digitalisierung erteilt der Transformationsforscher Tilman Santarius, Professor an der TU Berlin und Fellow am IÖW, im Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ eine deutliche Absage. „Die meisten Unternehmer und Politiker glauben, die Digitalisierung versöhne Ökologie und Ökonomie automatisch. Aber das ist realitätsblind und naiv“, sagt Santarius und belegt es mit den ökologischen Auswirkungen zahlreicher Beispiele. > mehr Informationen

 

An die Sharing Economy werden hohe Erwartungen geknüpft: bessere Ressourceneffizienz, günstigere Leistungen und mehr soziale Teilhabe. Plattformen wie Airbnb oder Uber werden allerdings zunehmend kritisch betrachtet: Einsparungen und Gewinne würden zentral abgeschöpft, ökologische Vorteile nivelliert, gesetzliche Regelungen umgangen. Doch es gibt eine Gegenbewegung: In neuen, genossenschaftlichen Modellen und Kooperativen organisieren sich Wohnungs­eigentümer, Künstler oder Autobesitzer selbst. Welche Chancen dies für ein nachhaltiges Wirtschaften bieten, untersucht das IÖW in der interdisziplinären Nachwuchsforschergruppe platforms2share. > mehr Informationen

 

Klimaneutral bis 2050. Dieses Ziel, das sich das Land Berlin selbst gesetzt hat, kommt nun in die breite Umsetzung. Das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm (BEK) wurde vom Abgeordnetenhaus am 25. Januar 2018 beschlossen. Das IÖW hatte die Grundlage für das Programm, das im Kern aus rund 100 verschiedenen Maßnahmen in verschiedenen Handlungsfeldern besteht, gemeinsam mit Partnern und mit enger Beteiligung der Berliner Öffentlichkeit erarbeitet und im Dezember 2015 dem Regierenden Bürgermeister übergeben. Der Beschluss läutet nun die Umsetzungsphase für den Zeitraum bis 2030 ein. > mehr Informationen

 

Für 44 Prozent der 14- bis 22-Jährigen gehört eine intakte, natürliche Umwelt zu einem guten Leben unbedingt dazu. Das ist ein zentrales Ergebnis der ersten repräsentativen Umfrage des Bundesumweltministeriums unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die das IÖW gemeinsam mit Partnern durchgeführt hat. Damit Umweltschutz gelingt, sehen die Jugendlichen vor allem eine starke Verantwortung beim Staat. 43 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass durch gezielte gesetzliche Maßnahmen mehr Umweltschutz für Alle erreicht werden kann. > mehr Informationen

 

Bioenergie ist ein Multitalent – sie kann als flüssiger, gasförmiger und fester Brennstoff gespeichert, transportiert und für Wärme und Strom oder als Kraftstoff eingesetzt werden. Anders als beim Import von fossilen Brennstoffen profitiert von der Bioenergie die heimische Wirtschaft: Ernte und Verarbeitung der Rohstoffe sowie Handel und Vertrieb schaffen Wertschöpfung und Arbeitsplätze. In welchem Umfang dies bereits erfolgt, hat das IÖW für drei Regionen in Deutschland berechnet und stellt die Ergebnisse nun in der Schriftenreihe „Ermittlung der Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte in drei ausgewählten Bioenergie-Regionen“ vor. > mehr Informationen

 

Der Wandel zu einer ressourcenschonenden, klimafreundlichen Wirtschaftsweise erfordert viel Wissen und Fachkenntnisse im technologischen und naturwissenschaftlichen Bereich. Doch zählen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) bei vielen nicht zu den Lieblings-Unterrichtsfächern. Vor allem wenige Frauen entscheiden sich für entsprechende Berufe. Das IÖW hat gemeinsam mit der TU Berlin untersucht, ob Umweltschutz ein Anknüpfungspunkt sein kann, um junge Menschen und insbesondere junge Frauen erfolgreicher für MINT-Berufe zu motivieren. > mehr Informationen

 

Ist „grünes Wachstum“ eine Chance oder eine Mogelpackung? Hat die Realwirtschaft im materiellen Sinn nur noch eine Alibifunktion, da ihr ein entfesseltes und ihren Wert um ein Vielfaches übersteigendes Finanzkapital gegenübersteht? Und was ist dran am Totschlagargument „Wirtschaftswachstum ist alternativlos“? Im Interview mit dem Philosophischen Wirtschaftsmagazin Agora42 beantwortet IÖW-Wissenschaftler Steffen Lange diese Fragen rund um das Titelthema „Wirtschaft im Widerspruch“. > mehr Informationen

 

Welchen Beitrag zum Klimaschutz können Städte und Gemeinden leisten? Welche kommunalen Institutionen, Akteure und Verfahren spielen eine Rolle? Welche Handlungsfelder und Ansätze tun sich auf? Mit diesen Fragen befasst sich der Sammelband des Ecological Research Network (Ecornet), der von IÖW-Wissenschaftler Johannes Rupp mitherausgegeben wurde. 14 Beiträge beschreiben und analysieren darin, wie auf kommunaler Ebene die Umsetzung des Pariser UN-Klimaabkommens weiter vorangebracht werden kann. > mehr Informationen

 

Wie nachhaltig ist Peer-to-Peer Sharing? Darüber sprach Projektleiter Gerd Scholl am 22. Dezember 2017 mit dem Bayerischen Rundfunk in der Sendereihe „IQ – Wissenschaft und Forschung“. Er verwies dabei auf die Forschungsergebnisse des Projektes PeerSharing, die zeigen, dass die Wirkung nicht so positiv sei wie angenommen. So werde die Umwelt durch die untersuchten Sharingangebote in den Bereichen Kleidung, Mobilität und Reiseunterkunft oft nur wenig entlastet. > mehr Informationen

 
< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 .... 52 >

Hauptnavigation

Servicenavigation