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Meldungen des IÖW

Cover der Publikation mit einer Illustration von einer Erdscholle mit Windrädern, die von einer weiblichen Hand gehalten wird.

Wer profitiert von der Umstellung auf erneuerbare Energien, wer bleibt außen vor? Eine Analyse des Projekts EPOS zeigt: Ohne gezielte Förderung von Vielfalt und Geschlechtergerechtigkeit droht die Energiewende, bestehende Ungleichheiten zu verfestigen. Die Autor*innen von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) und vom IÖW haben auf Basis wissenschaftlicher Studien bestehende Konzepte zur Transformation des Energiesektors analysiert. > mehr Informationen

 

Seit dem 1. Juli 2025 ist Stefanie Freier die neue Kaufmännische Geschäftsführerin des IÖW. Sie übernimmt die Position von Marion Wiegand, die nahezu 30 Jahre Mitglied der Institutsleitung war und nun in den Ruhestand geht. Stefanie Freier ist dank ihrer langjährigen Erfahrung als Referentin für Finanzen und Personal am IÖW hervorragend darauf vorbereitet, das drittmittelfinanzierte Institut zu steuern. > mehr Informationen

 

Noch immer fließt ein Großteil des weltweiten Kapitals in klimaschädliche Aktivitäten. Die Finanzierung des ökologischen Umbaus ist ein maßgeblicher Faktor dafür, ob die Klimaziele erreicht werden. Wie die Finanzierungslücke geschlossen werden kann und was Politik und Finanzsektor dafür tun sollten, hat ein Forschungsprojekt der Universität Witten/Herdecke (UW/H) und des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) mit Förderung des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) untersucht. Heute hat das Projektteam seine Ergebnisse vorgestellt und im Policy Brief „Die grüne Transformation finanzieren“ drei zentrale Empfehlungen für eine nachhaltigere Finanzpolitik an die Politik gerichtet. > mehr Informationen

 

In Debatten zur EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) und zur geplanten Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) wird aktuell teilweise hinterfragt, ob energetische Sanierungen zusätzlich zur Dekarbonisierung der Wärme noch notwendig sind. Eine Studie des IÖW im Auftrag der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF) kommt zu einem klaren Ergebnis: Deutlich mehr Tempo bei der energetischen Gebäudesanierung ist unverzichtbar für eine bezahlbare Wärmewende. Bleibt der Sanierungsstau bestehen, drohen hohe zusätzliche Strombedarfe und damit Milliardenkosten für Haushalte und Netze. > mehr Informationen

 

Der Klimawandel kann nicht nur verheerende physische Folgen für Mensch und Umwelt haben, er kann auch die menschliche Psyche stark beeinträchtigen. So können Extremwetterereignisse posttraumatische Belastungsstörungen auslösen und die Sorge um unsere Lebensgrundlagen Zukunftsängste und Depressionen hervorrufen. In einer vom Bundesumweltministerium geförderten aktuellen Studie des Umweltbundesamtes (UBA), die das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung durchgeführt hat, gaben mehr als die Hälfte der Befragten an, sich mental stark oder sehr stark durch den Klimawandel belastet zu fühlen. Der UBA-Ratgeber für mentale Gesundheit im Klimawandel bietet Hilfestellung. > mehr Informationen

 

Bürgerenergiegemeinschaften treiben in Deutschland den Ausbau erneuerbarer Energien voran. Solche lokalen und regionalen Projekte können im Energiesystem der Zukunft noch wichtiger werden. Um die Bürgerenergie zu stärken, gibt es nun neue Fördermittel: Im Projekt „CommunitE-Innovation“ von IÖW, Bündnis Bürgerenergie und 100 Prozent Erneuerbar Stiftung können Bürgerenergiegemeinschaften gemeinsam mit einem Forschungspartner bis Ende August 2025 Projektskizzen einreichen. Ziel des Förderaufrufs ist es, technische und soziale Innovationen in der Bürgerenergie zu etablieren. > mehr Informationen

 

Nach einer kurzen Euphorie nachhaltiger Veränderung scheint das Projekt sozial-ökologischer Transformation derzeit zu stagnieren. Zustimmungswerte gehen zurück, reaktionäre Kräfte gewinnen zunehmend an Land. Ist der sozial-ökologische Wandel am Limit? In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Ökologisches Wirtschaften“ diskutieren unsere Autor*innen politische, soziologische oder ökonomische Erklärungsansätze für das Phänomen der Stagnation, gehen auf zugrundeliegende strukturelle Herausforderungen ein und erörtern Lösungsvorschläge und Strategien. Dabei wird auch deutlich: Einige der eigenen Überzeugungen müssen kritisch infrage gestellt werden, wenn das Projekt nachhaltigen Wandels Aussicht auf Erfolg haben soll. > mehr Informationen

 
Windräder auf großem Feld

Sollten Immobilienbesitzer*innen eine Entschädigung erhalten, wenn in ihrer Nähe Windräder gebaut werden, obwohl dies bei anderen Infrastrukturmaßnahmen wie Stromleitungen oder Straßen nicht üblich ist? Nein – so entschied der Ausschuss für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des nordrhein-westfälischen Landtags am 7. Mai 2025 mehrheitlich. Einen Monat zuvor hatte der Ausschuss Sachverständige angehört, unter anderem Dr. Steven Salecki vom IÖW. In seinem Statement betonte der Volkswirt: Die Vorteile, die Windenergieanlagen für die gesamte regionale Bevölkerung haben – inklusive der Hausbesitzer*innen – überwiegen deutlich. > mehr Informationen

 

Für die Mehrheit der Menschen in Deutschland hat der Schutz von Umwelt und Klima weiterhin einen hohen Stellenwert. Allerdings nimmt die Bedeutung dieses Themas in der Wahrnehmung der Bevölkerung weiter ab. Als dringlicher empfinden viele Bürgerinnen und Bürger die Situation im Gesundheits- oder Bildungssektor, die wirtschaftliche Entwicklung sowie die öffentliche Sicherheit und Kriege. Für sich genommen bleiben konkrete Umweltschutz-Herausforderungen jedoch auf hohem Niveau wichtig und gewinnen teils sogar leicht an Bedeutung. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Studie des Umweltbundesamtes zum Umweltbewusstsein in Deutschland, die das IÖW im Auftrag des UBA konzipiert und ausgewertet hat. > mehr Informationen

 

Immer mehr Bürger*innen schließen sich zusammen, um vor Ort ihre eigene Energie zu erzeugen. Der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD bestärkt dieses Engagement: Die Parteien wollen, dass Verbraucher*innen die Energiewende aktiv mitgestalten – etwa durch Bürgerenergie, Mieterstrom oder Energy Sharing. Mit welchen Hemmnissen die Bürgerenergie noch konfrontiert ist und wie diese abgebaut werden können, zeigen Forschende des IÖW und der Leuphana Universität Lüneburg im Impulspapier „Bürgerenergie fördern: Gemeinschaftlich die Energiewende beschleunigen“. > mehr Informationen