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Meldungen des IÖW

Immer mehr Kommunen rufen den „Klimanotstand“ aus. Dies ist für viele mehr als ein symbolisches Anerkennen der Klimakrise, wie eine jetzt veröffentlichte Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung zeigt. Kommunen, die es sich vornehmen, alle kommunalen Maßnahmen verpflichtend auf ihre Klimawirkung zu prüfen und dies mit einem breiten Monitoring verbinden, heben den Klimaschutz auf eine neue Ebene, so die Einschätzung der Untersuchung. > mehr Informationen

 

Immer mehr Kommunen und Regionen wollen klimaneutral werden und erarbeiten dazu kommunale Klimaschutz- und Energiekonzepte. Können solche Ansätze auf lokaler Ebene neben einem Beitrag zum Einsparen lokaler Treibhausgasemissionen auch dazu beitragen, Bürger/innen zu nachhaltigem Konsumverhalten anzuregen? Können kommunale Beschlüsse und Maßnahmen das auf Bundesebene wirkende Nationale Programm für nachhaltigen Konsum unterstützen? Diesen Fragen sind Forscher/innen des Instituts für ökologische Wirtschaftsförderung im Auftrag des Umweltbundesamtes nachgegangen. > mehr Informationen

 

Für junge Menschen in Deutschland ist der Schutz von Umwelt- und Klima ein Top-Thema. Die deutliche Mehrheit von ihnen ist politisch interessiert, bereit zum Engagement und vertraut auf die Demokratie. Sie erwarten, dass die Politik mehr tut für Klima und Umwelt, und dass sie dabei auf soziale Gerechtigkeit achtet. Und sie sehen vor allem bei jeder und jedem Einzelnen noch Potenzial, sich stärker umweltgerecht zu verhalten. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Jugendstudie „Zukunft? Jugend fragen“, die das IÖW im Auftrag des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamtes erstellt hat. Hierzu diskutierten Bundesumweltministerin Svenja Schulze und der Präsident des Umweltbundesamtes, Dirk Messner, heute auf dem Jugendforum „Umwelt und Klima – Wohin wollen wir?“ zusammen mit rund 80 Jugendlichen ab 14 Jahren. > mehr Informationen

 

Die Energiewende braucht Stromspeicher – am besten dezentrale. So kann regional erzeugter erneuerbarer Solarstrom flexibel verbraucht werden. Batteriespeicher, die mehrere Haushalte gemeinsam nutzen, können die lokale Energieversorgung unterstützen. Zudem entlasten sie das Stromnetz und damit das gesamte Energiesystem. Allerdings machen Quartierspeicher das System auch komplexer. Diese Zusammenhänge erklärt das Forschungsprojekt Esquire auf der Multimedia-Website stromspeicher-in-der-stadt.de. > mehr Informationen

 

Die Ernährungswirtschaft in Bremen und Bremerhaven ist stark geprägt durch internationale Handelsbeziehungen. Das macht sie anfällig gegenüber globalen Klimawandelfolgen. Im Projekt BREsilient untersucht das IÖW, inwiefern Fischwirtschaft, Kaffeewirtschaft sowie Obst- und Gemüsewirtschaft von Klimaänderungen in den Erzeugerländern betroffen sind. Fazit: In allen Bereichen spüren Bremer Unternehmen Auswirkungen, etwa auf Qualität und Quantität der Produkte. Drei Factsheets zeigen Wirkungsketten auf, betrachten die Hauptimportländer und nehmen eine Gesamteinschätzung der Vulnerabilität vor. > mehr Informationen

 

Bioökonomie ist zum Schlagwort für die nachhaltige Umgestaltung der Wirtschaft geworden. Aber welche Chancen stecken in der Bioökonomie für ländliche Regionen, in denen die Biomasse bereitgestellt wird? Pünktlich zur Verabschiedung der Nationalen Bioökonomiestrategie durch das Bundeskabinett und zum Auftakt des Wissenschaftsjahres Bioökonomie nehmen Wissenschaftler/innen des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und des Instituts für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) nun eine Begriffsbestimmung der ländlichen Bioökonomie vor. Ihr Ziel: Zu zeigen, dass der ländliche Raum mehr sein kann als Rohstofflieferant für industrielle Bioökonomiekonzepte. > mehr Informationen

 

Im Forschungsprojekt Innoredux befragen das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung und das Institut für Energie- und Umweltforschung Kund/innen zu unverpacktem Einkaufen. Ziel ist es, umweltfreundliche Verpackungslösungen für den Einzelhandel zu entwickeln und Möglichkeiten zu finden, wie Plastikmüll entlang der Wertschöpfungskette reduziert werden kann. Welche Verpackungslösungen würden Sie bevorzugen? Wir freuen uns, wenn Sie sich an der circa 15-minütigen Befragung beteiligen. Bitte beachten: Die Umfrage ist nun geschlossen. > mehr Informationen

 

Viele private Hausbesitzer merken es jetzt wieder: Wenn es draußen kalt wird, schießen die Heizkosten durch die Decke. Mit dem beschlossenen Verbot neuer Ölheizungen, einer Austauschförderung von bis zu 45 Prozent der Kosten und dem zukünftigen CO2-Preis für Öl und Gas ist eine Heizungssanierung aktuell wie nie. Das Praxisprojekt „Handwerk als Gestalter der Wärmewende (c.HANGE)“, gefördert vom Umweltministerium Baden-Württemberg, zeigt: Vom Umstieg auf erneuerbare Wärme profitieren Hauseigentümer, Handwerker und das Klima gleichermaßen. Für die zu erwartende steigende Nachfrage nach erneuerbaren Energien gibt es aber zu wenig Fachhandwerker. Hier ist auch die Politik gefragt. Das IÖW befragte in dem Vorhaben Endkunden/innen zu den Erfahrungen mit einer Heizungsberatung durch Handwerker/innen und führte Interventionen in einem Reallabor durch. > mehr Informationen

 

Eine der Herkulesaufgaben, um die Klimaziele zu erreichen, ist es, den CO2-Ausstoß der Wärmeversorgung radikal zu senken. Eine Forschergruppe unter Leitung des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) zeigt, wie Städte sich sozialverträglich von Kohle, Öl und Gas abwenden können. Im Projekt „Urbane Wärmewende“ wurden mögliche Beiträge von erneuerbaren Energien und lokalen Wärmequellen in Berliner Stadtquartieren untersucht. > mehr Informationen

 

Was wäre wenn…? Solche Fragen können helfen, um sich mit komplexen Herausforderungen von Extremwetterereignissen auseinanderzusetzen, die im Zuge des Klimawandels zunehmen können. Am 20. November 2019 hat das IÖW mit Unternehmen in der Hansestadt Bremen eine Reihe solcher Fragen diskutiert. Der Rahmen: Ein Planspiel, in dem die Teilnehmenden spielerisch nach Lösungen für morgen suchten. > mehr Informationen

 

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