Solidarische Landwirtschaft, Energiegenossenschaften, Plattform-Kooperativen oder Seniorengemeinschaften sind ein relevanter „unerkannter Wirtschaftsfaktor“ sagt Unternehmensforscher Christian Lautermann vom IÖW. Er empfiehlt der Bundesregierung im Impulspapier „Kooperatives Wirtschaften: den unerkannten Wirtschaftsfaktor unterstützen“ den neu gegründeten Verbund Kooperatives Wirtschaften zu fördern.
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Berlin muss seine Wärmeversorgung klimaneutral gestalten – so sieht es das Wärmeplanungsgesetz vor. Wärmespeicher spielen dabei eine zentrale Rolle. Das zeigt eine gemeinsame Untersuchung des Reiner Lemoine Instituts (RLI), des IÖW und des Instituts für Klimaschutz, Energie und Mobilität (IKEM) im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU). Fazit: Wärmespeicher ermöglichen es, überschüssige Wärme zu nutzen, unabhängiger von fossilen Brennstoffen zu werden und das Stromnetz zu entlasten.
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Jeder Garten kann etwas für die Biodiversität tun – durch eine vielseitige Gestaltung, heimische Wildpflanzen und eine pestizidfreie Pflege. Die über 16 Millionen Privatgärten in Deutschland sind bereits jetzt wichtig für Insekten und Co. Doch die meisten von ihnen könnten noch deutlich mehr für den Artenschutz erreichen als bisher, wie das Projekt gARTENreich zeigt. Mit Förderung durch das Bundesforschungsministerium hat der Forschungsverbund unter Leitung des IÖW Materialien zu naturnahem Gärtnern erstellt, mit denen nun immer mehr Kommunen ihre Bürger*innen informieren.
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„Wir lassen den Wandel rein!“ – das ist das Motto des Labs im Erdgeschoss des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung. Vereine und Initiativen können die Räume für Arbeitstreffen, Workshops und den Austausch mit Forschenden nutzen. So erproben wir neue Formen der transdisziplinären Zusammenarbeit und wollen Mitarbeiter*innen, Studierende, Alumni und Gruppen aus dem Netzwerk des Instituts bei ihrem ehrenamtlichen Engagement unterstützen. Ab sofort gibt es wieder freie Plätze.
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Die künftige Bundesregierung sollte ihre Forschungspolitik auf einer zukunftsorientierten und zuverlässigen Forschungsstrategie aufbauen, die aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen aufgreift und zukünftige Entwicklungen berücksichtigt. Diese und weitere Empfehlungen hat das Ecological Research Network, ein Netzwerk führender Institute der Nachhaltigkeits- und Zukunftsforschung, heute in einem Positionspapier veröffentlicht.
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Zu Fuß, auf dem Fahrrad, mit dem Rollator oder Kinderwagen, im Rollstuhl, Auto oder Nahverkehr: Die Mobilität einer Stadt ist so vielfältig wie ihre Bewohner*innen. Wie kann Berlin den diversen Ansprüchen besser gerecht werden? Im April 2025 startet dazu eine Citizen-Science-Studie. Unter dem Motto „Mobil auf Deine Weise“ laden die Freie Universität Berlin und das IÖW zum Mitforschen ein. Ziel ist herauszufinden, welche Barrieren es für Menschen gibt, die sich gesund durch die Stadt bewegen möchten. Interessierte können sich bis zum 1. April 2025 für die Studie anmelden, die vom BMBF gefördert wird.
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Der Schwerpunkt der neuen Ausgabe „Ökologisches Wirtschaften“ zeigt, wo Impulse für eine nachhaltige Transformation der Wirtschaft zu finden sind. „Statt Zertifizierungssystemen, die Unternehmen zur Verfügung gestellt werden, und statt neuen Rechtsformen für Unternehmen richten wir den Blick auf die weniger beachteten und teils noch weniger verbreiteten Konzepte, die sozial-ökologisch motivierte Akteure aus der Zivilgesellschaft zur Gestaltung alternativer Organisationsformen erproben“, so IÖW-Forschungsfeldleiter Christian Lautermann in der Einführung zum Schwerpunktthema.
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Wie kann die Transformation zu einer klimaneutralen Wirtschaft und Gesellschaft gelingen? Nach einem polarisierenden Wahlkampf und den Ergebnissen der Bundestagswahl 2025 wird auch die nächste Regierung bei der Beantwortung dieser Frage vor Herausforderungen stehen. Der Sammelband „Zwischen Zumutung und Zuversicht – Transformation als gesellschaftliches Projekt“, den das Bundeskanzleramt kürzlich herausgegeben hat, zeigt Anknüpfungspunkte. IÖW-Wissenschaftlerin Helen Sharp ist mit einem Beitrag zur Schnittstelle von Politik und organisierter Zivilgesellschaft im Buch vertreten.
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Wechselakkusysteme sind in Deutschland bisher kaum verbreitet. Könnten sie die Elektromobilität hierzulande voranbringen? Forschende vom IÖW und von der RWTH Aachen haben erstmals eine fundierte vergleichende Analyse durchgeführt. Das Fazit: Wechselakkus können ressourcenschonender als fest integrierte Batterien sein und die Nutzendenakzeptanz gegenüber der E-Mobilität erhöhen, jedoch erfordert ihre Etablierung hohe Anfangsinvestitionen und die Standardisierung verschiedener Komponenten. Die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geförderte Studie hat ökonomische und ökologische Faktoren systematisch verglichen.
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Von Hitzewellen bis Starkregen – die Auswirkungen des Klimawandels treffen insbesondere städtische Gebiete. Urbane Ökosysteme können dazu beitragen, Klimafolgen zu mindern und auf natürliche Weise das Klima zu schützen, indem sie Kohlendioxid binden. Immer mehr Technologien unterstützen Kommunen dabei, ihre Ökosysteme gesund und intakt zu erhalten oder zu entwickeln. Forschende von IÖW und Net Positive Cities haben in der Studie „Digitale Technologien für natürlichen Klimaschutz in Kommunen“ im Auftrag des Bundesumweltministeriums nun erstmals einen Überblick über die Potenziale solcher Tools veröffentlicht.
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