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Meldungen des IÖW

Hauptsache billig? Zumindest was die Wahl der Energieversorger angeht, stimmt das nicht. Eine neue Studie unter Beteiligung von 2.000 deutschen Haushalten zeigt, dass auch Transparenz, Beteiligungsmöglichkeiten und eine Aufteilung der Profite für Kundinnen und Kunden wichtige Faktoren sind. Dafür sind sie bereit, Preisaufschläge von bis zu fünf Cent pro Kilowattstunde zu zahlen. Die Studie, an der der Energieexperte Jan Knoefel vom IÖW maßgeblich beteiligt war, liefert wichtige Hinweise für Politik und Wirtschaft. > mehr Informationen

 

Mit einem eigenen Diskussionspapier beteiligt sich die VÖW an der Diskussion um den Agendaprozess der Sozial-ökologischen Forschung (SÖF). IÖW-Mitarbeiterin Helen Sharp und IÖW-Fellow Gerrit von Jorck haben an dem Papier mitgewirkt, in welchem die Autor/innen für eine eigenständige Forschungsagenda zu sozial-ökologischer Arbeitspolitik plädieren. > mehr Informationen

 

Für die Energiewende wird es immer wichtiger, erneuerbaren Strom dezentral zu speichern. Er kann dadurch flexibel verbraucht werden und entlastet die Stromnetze. Einen wichtigen Baustein bilden Batteriespeicher, die mehrere Haushalte gemeinsam nutzen. Das Projekt Esquire untersucht, wie solche „Quartierspeicher“ eingeführt werden können. > mehr Informationen

 

Genderaspekte sind in Politik und Forschung zu Nachhaltigkeit noch vernachlässigt. Der Schwerpunkt der neuen Ausgabe von ÖkologischesWirtschaften beleuchtet nachhaltiges Wirtschaften aus einer feministischen Perspektive. Die Autorinnen der Schwerpunktausgabe zeigen auf, wie bestehende Geschlechterungerechtigkeit und Herrschaftsverhältnisse zwischen Frau und Mann die gegenwärtigen sozial-ökologischen Krisen bestärken. Sie untersuchen alternative Wirtschaftsmodelle und ergänzen wissenschaftliche Transformationsansätze um wichtige Genderaspekte. Die verschiedenen Artikel bieten einen Einblick in die Querschnittsthemen Gender und Nachhaltigkeit und zeigen, warum die beiden Themen zusammengedacht werden müssen. > mehr Informationen

 

Wie können Städte den Übergang hin zu erneuerbaren Energien schaffen? Dem geht der Sammelband „Urban Energy Transition – 2nd Edition – Strategies for Cities and Regions“ nach. Dabei deckt er die ganze Bandbreite von technischen, finanziellen bis soziologischen Fragestellungen ab. Auch IÖW-Forscher/innen haben mit drei Artikeln dazu beigetragen. > mehr Informationen

 

Wie kann das gesamte Energiesystem als komplexes System so gestaltet und gemanagt werden, dass es seine Dienstleistungen nachhaltig, sicher und ökonomisch effizient erbringen kann? Wie soll der Transformationsprozess der Energiewende gestaltet und die Gesellschaft eingebunden werden? Das Energiesystem muss sowohl im Transformationsprozess als auch im Zielzustand resilient gestaltet werden, so das Resystra-Projektteam. Wie das gehen kann, haben IÖW-Forscher/innen gemeinsam mit der Universität Bremen im Projekt Resystra untersucht und im Abschlussbericht Handlungsempfehlungen zur zukünftigen Struktur eines Resilienten Energiesystems formuliert. Die Arbeiten des IÖW fokussierten auf Innovationsanalysen und die regionalen Fallstudien mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Analyse von Wertschöpfungseffekten der regionalen Energiewende. > mehr Informationen

 

Warum müssen unsere Stromnetze digitalisiert werden? Welche Geschäftsmodelle verbinden sich damit? Wie angreifbar wird das System dadurch und wie können wir die Daten schützen? „Die größte Gefahr sind großflächige, langanhaltende Blackouts“, warnte IÖW-Energieexperte Prof. Dr. Bernd Hirschl am 22.8.2018 in einem Interview mit rbb Inforadio. In der Sendung sprach er mit anderen Energieexperten über den Stand der Digitalisierung in Deutschland. > mehr Informationen

 

Bisher liegt der Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmeversorgung bei knapp 15 %. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, muss er dringend erhöht werden. Im Projekt „LowExTra“ untersuchte das IÖW Mehrleiternetze, die eine innovative Nutzung erneuerbarer Wärme und Abwärme in Leitungen mit unterschiedlich niedrigen Temperaturniveaus ermöglichen. Die Ergebnisse ökonomischer Analysen, also wie wirtschaftlich diese Netze im Vergleich zu existierenden Technologien der Wärmebereitstellung sind, veröffentlichte das Projektteam nun in der Schriftenreihe „Wirtschaftlichkeit von Mehrleiter-Wärmenetzen“. > mehr Informationen

 

Während die Klimapolitik der Bundesregierung ins Stocken geraten ist, sind viele Bürger schon deutlich weiter: Sie beteiligen sich in Energiegenossenschaften, erproben Selbstversorgungskonzepte und engagieren sich für Erneuerbare Energien in ihrer Region. Schon jetzt verändern sie dadurch die Energieversorgung grundlegend. Der Sammelband „Die Energiewende der Bürger stärken“, herausgegeben von IÖW-Forschungsfeldleiter Dr. Christian Lautermann zeigt, welchen Beitrag diese sogenannte Bürgerenergie für eine umwelt- und gesellschaftsverträgliche Energiewende leisten kann und auf welche Herausforderungen sie dabei stößt. > mehr Informationen

 

Nicht immer verderben viele Köche den Brei. An dem Peer-Reviewed-Artikel „Research on Degrowth“, der im Annual Review of Environment and Resources erschienen ist, hat ein internationales Team von Wissenschaftler/innen unterschiedlicher Disziplinen mitgewirkt. Herausgekommen ist ein facettenreicher Überblick über den Stand der Degrowth-Forschung aus volkswirtschaftlicher, historischer, anthropologischer und umweltwissenschaftlicher Perspektive. „Der Artikel umreißt den aktuellen Stand der Debatte zu Postwachstum und Degrowth“, so IÖW-Postwachstumsexperte und Mitautor Dr. Steffen Lange. > mehr Informationen

 
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