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Meldungen des IÖW

Ulrich Petschow fragte: "Was bewegt: Die Apokalypse oder das gute Leben?" (Foto: Gordon Welters / IÖW)

Ein Jahr nach Fukushima kam am 8. und 9. März in Berlin die Nachhaltigkeitsszene zusammen, um über die Zukunft des Wirtschaftens und des Lebens zu diskutieren. Auf der IÖW/VÖW-Tagung „Was bewegt? – Von sozial-ökologischen Experimenten in den Alltag“ stellten Pioniere ihre Visionen für zukunftsfähige Lebensweisen vor und diskutierten mit über 200 Teilnehmenden aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, wie diese Ideen Alltag für viele Menschen werden können. Auf der Agenda standen etwa neue Formen des Produzierens und Konsumierens, neuartige Geschäftsmodelle von Unternehmen und die dezentralen Treiber der Energiewende. > mehr Informationen

 

Mit der ersten Ausgabe 2012 von "Ökologisches Wirtschaften" wird ab sofort ein neues Informationsangebot rund um die Fachzeitschrift angeboten. Mit dem "Ökologisches Wirtschaften Newsletter" sind Sie stets vorab über neue Ausgaben und Themen informiert und wissen, welche Artikel im Open Acess Bereich von "Ökologisches Wirtschaften Online" neu verfügbar sind. Sie können sich hier für den Newsletter anmelden: http://www.ioew.de/oekologisches_wirtschaften/newsletter_oekologisches_wirtschaften/ > mehr Informationen

 

Die Bundesregierung hat sich in ihrem Energiekonzept im Jahr 2010 eine Verdopplung der energetischen Sanierungsrate von jährlich ein Prozent auf zwei Prozent des Gebäudebestands zum Ziel gesetzt. Denn mit etwa 40 Prozent entfällt ein erheblicher Anteil des Endenergieverbrauchs auf die Bereitstellung von Heizwärme für die rund 17 Millionen Wohngebäude und 1,5 Millionen Nicht-Wohngebäude in Deutschland. Hinsichtlich der Sanierung öffentlicher Gebäude sollen die Standards jedoch aufgeweicht werden – in den Kassen sei kein Geld für effiziente Sanierungen vorhanden, so die Argumentation. Die aktuelle Ausgabe von Ökologisches Wirtschaften stellt zum Schwerpunkt „Klimaschutz durch Gebäudesanierung“ neue Ideen und Konzepte vor dem Hintergrund leerer Kassen vor. > mehr Informationen

 

Am 2. März 2012 war die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer zu Gast beim IÖW. Gemeinsam mit Thomas Korbun und Dr. Frieder Rubik vom IÖW sowie Markus Duscha vom Institut für Energie- und Umweltforschung (IFEU) sprach sie über die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsforschung ihres Bundeslandes. Anlässlich des Besuches würdigte Bauer die beiden traditionsreichen unabhängigen Institute in ihrem Wahlkreis Heidelberg: „Institute wie das IÖW und das IFEU sind Zukunftslabore, die mit Forschung und Innovationen zur nachhaltigen Entwicklung beitragen. Ich möchte sie und andere außeruniversitäre Umweltforschungsinstitute deshalb in die Landesstrategie „Wissenschaft für Nachhaltigkeit“ einbinden.“ > mehr Informationen

 

Deutschlands beste Nachhaltigkeitsberichte kommen von BMW und der Öko-Brauerei Neumarkter Lammsbräu. In zwei Wettbewerben des IÖW/Future-Rankings für Großunternehmen und Mittelständler erzielten die Unternehmen die beiden ersten Plätze. Das IÖW und die Unternehmensinitiative „Future – verantwortung unternehmen“ haben insgesamt 100 Nachhaltigkeitsberichte deutscher Unternehmen bewertet. Am 27. Februar 2012 wurden die Preise in Berlin von Gerd Hoofe, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, und Marlehn Thieme, Kommissarische Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung, überreicht. > mehr Informationen

 

Anlässlich der Veröffentlichung der Studie „Wertschöpfungseffekte durch Erneuerbare Energien in Baden-Württemberg“ hat Umweltminister Franz Untersteller heute in Stuttgart auf die großen finanziellen Chancen hingewiesen, die sich den Kommunen durch den Ausbau der erneuerbaren Energien bieten: „Je mehr wir unsere Energie mit heimischen, regenerativen Energiequellen produzieren, umso weniger Kapital muss für Energieimporte aus der Region abfließen.“ Das IÖW hatte im Auftrag des Umweltministeriums Baden-Württembergs die regionalökonomischen Effekte der erneuerbaren Energien anhand von drei beispielhaft modellierten Kommunen untersucht. > mehr Informationen

 

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland vollzieht sich dezentral in den Kommunen und Regionen. Die Zuwächse bei der Installation von Erneuerbare-Energien-Anlagen stärken damit die Wirtschaftskraft auch abseits klassischer industrieller Zentren und Ballungsräume. Wie hoch die positiven Effekte des Ausbaus Erneuerbarer Energien einzuschätzen sind, beziffert ein Online-Wertschöpfungsrechner der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) und des IÖW. Er bewährt sich nicht zuletzt in den vom Bundeslandwirtschaftsministerium geförderten 25 Bioenergie-Regionen. > mehr Informationen

 

Die Wissenschaftsministerinnen der Länder Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg starteten die Diskussion um nachhaltige Wissenschaft in dem gerade begonnenen Wissenschaftsjahr 2012 "Nachhaltigkeit/Zukunftsprojekt Erde". Svenja Schulze (NRW) und Theresia Bauer (Baden-Württemberg) stellten auf der Auftaktveranstaltung der Reihe "Transformatives Wissen schaffen" am 6. Februar 2012 in der Diskussion mit Vertreter(inne)n aus Wissenschaft und Gesellschaft ihre wissenschaftspolitischen Ansätze für eine nachhaltige Entwicklung vor. IÖW-Geschäftsführer Thomas Korbun moderierte zwei Podiumsdikussionen zu Anforderungen und Best Practices sowie zu den Perspektiven einer transformativen Wissenschaft. > mehr Informationen

 

Die Erneuerbaren Energien schaffen in Deutschlands Kommunen Arbeitsplätze, generieren Steuereinnahmen, schützen das Klima und verbessern die Versorgungssicherheit. Auf welche Beträge sich diese positiven Wirtschaftseffekte Erneuerbarer Energien summieren können, ermittelt ein neuer Online-Wertschöpfungsrechner der Agentur für Erneuerbare Energien, den Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner heute auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin vorgestellt hat. Das IÖW hat den Rechner wissenschaftlich konzipiert und gemeinsam mit der AEE entwickelt. Das kostenlose Angebot ermöglicht eine vereinfachte Abschätzung der ökonomischen Effekte des Ausbaus erneuerbarer Energien. > mehr Informationen

 

Von einem Ausstieg aus klimaschädlicher Braunkohle mit gleichzeitigem verstärkten Ausbau der Erneuerbaren Energien würde Brandenburg enorm profitieren. Die Wertschöpfung aus Erneuerbaren Energien könnte sich im Jahr 2030 auf 1,25 Milliarden Euro verdoppeln. Dies ist das Ergebnis der Studie Wertschöpfung und Beschäftigung durch Erneuerbare Energien in Brandenburg, die das IÖW im Auftrag von Greenpeace erstellt und am 24.01.2012 in Potsdam vorgestellt hat. > mehr Informationen