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Richard Harnisch
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Pressemitteilungen des IÖW

Berlin, 7. Juni 2018

Wissenschaftler fordern stärkere Regulierung von Onlineplattformen

Die Sharing Economy wächst kontinuierlich – und mit ihr die Hoffnungen darauf, dass diese Art des Wirtschaftens Arbeitsplätze schafft, Ressourcen spart und soziale Beziehungen stärkt. Doch das Teilen über Airbnb, Uber & Co. ist nicht per se nachhaltig, es wird auch von unerwünschten Nebeneffekten begleitet – darauf weisen Wissenschaftler des Forschungsprojektes PeerSharing hin. Wie eine intelligente Regulierung der Sharing-Plattformen aussehen kann, mit der die positiven Nachhaltigkeitseffekte des Teilens gefördert und negative Effekte verhindert werden, zeigt die kürzlich erschienene Studie „Kompromisse des Teilens“, die jetzt zum Download zur Verfügung steht.

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Berlin, 17. Mai 2018

Neuer Leiter des Forschungsfeldes Umweltökonomie und Umweltpolitik am IÖW: Dr. Florian Kern

Seit Mai 2018 leitet der Nachhaltigkeitsforscher Dr. Florian Kern das Forschungsfeld Umweltökonomie und Umweltpolitik am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in Berlin. Der promovierte Innovationsforscher arbeitet zu den Themen Governance von Nachhaltigkeitstransformationen, Innovationspolitik, Wissenschafts- und Technologiepolitik, und Umwelt-, Klima- und Energiepolitik.

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Berin, 8. März 2018

Übers Reden zum Tun: Forscher erwarten, dass Nachhaltigkeit für Unternehmen wichtiger wird

Gemäß dem Motto „Hauptsache die Zahlen stimmen“ stand für viele Unternehmen in der Vergangenheit vor allem das operative finanzielle Ergebnis im Mittelpunkt. Dieser einseitige Fokus ändert sich. Seit diesem Jahr sind bestimmte große kapitalmarktorientierte Unternehmen erstmals dazu verpflichtet, auch über nichtfinanzielle Aspekte zu informieren – etwa über Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz oder zur Beachtung von Menschenrechten bei Zulieferfirmen. Eine Unternehmensbefragung des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und der Unternehmensinitiative Future zeigt nun, dass die CSR-Berichtspflicht zu wirken beginnt. 57 von 100 befragten Unternehmen gaben an, dass sie sich nun systematischer als zuvor mit Nachhaltigkeitsrisiken ihrer Geschäftstätigkeit auseinandersetzen.

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Berlin, 28. März 2018

Studie zur CSR-Berichtspflicht: Viele Unternehmen müssen nachlegen

Ab diesem Jahr sind bestimmte große kapitalmarktorientierte Unternehmen sowie große Kreditinstitute und Versicherungsunternehmen dazu verpflichtet, darüber zu informieren, welchen Beitrag sie etwa zu Umwelt- und Klimaschutz leisten oder wie sie die Achtung der Menschenrechte entlang ihrer Liefer- und Wertschöpfungsketten sicherstellen. Unter das CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz, beziehungsweise die CSR-Berichtspflicht, die diese und weitere Informationspflichten vorsieht, fallen voraussichtlich 522 große Unternehmen in Deutschland. Eine Untersuchung zeigt nun, dass viele Unternehmen gemessen an ihren Berichtsaktivitäten des letzten Jahres deutlich nachlegen müssen.

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Berlin, 15. Februar 2018

Neuerscheinung: Smarte grüne Welt?

In „Smarte grüne Welt? Digitalisierung zwischen Überwachung, Konsum und Nachhaltigkeit“ untersuchen Steffen Lange und Tilman Santarius die Rolle der Digitalisierung für unsere Zukunftsfähigkeit. Denn dass die Digitalisierung ein gesellschaftlicher Megatrend ist – darin sind sich alle einig. Doch was bedeutet sie für Ökologie und Gerechtigkeit?

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Berlin, 13. Februar 2018

Wie kann eine Wirtschaft ohne Wachstum funktionieren? – Neues Makroökonomie-Buch erschienen

Seit dem Wirtschaftswunder in der Nachkriegszeit ist das Credo „Nur was wächst, ist gut“ die weitgehend unangefochtene Standardmeinung in der Ökonomie. Doch werden Gegenstimmen lauter, die sich etwa auf Konzepte wie „Postwachstum“, „Steady-State-Ökonomien“ oder „Degrowth“ berufen. Ein Volkswirt hat nun in einer Dissertation umfassend untersucht, wie aus makroökonomischer Sicht eine Wirtschaft ohne Wachstum funktionieren kann.

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Berlin, 8. Februar 2018

CSR-Reporting: Welche Unternehmen berichten am besten über Nachhaltigkeit?

CSR-Reporting erfolgte bislang freiwillig. Das hat sich geändert: Ab diesem Jahr sind insbesondere große kapitalmarktorientierte Unternehmen erstmals dazu verpflichtet, darüber zu informieren, wie sie Umwelt und Klima schützen oder wie sie darauf achten, dass ihre Zulieferfirmen Menschenrechte einhalten. Viele Unternehmen veröffentlichen solche Informationen bereits seit Langem in Nachhaltigkeits- oder CSR-Berichten.

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Berlin, 7. Februar 2018

Neuer Leiter des Forschungsfeldes Unternehmensführung und Konsum am IÖW: Dr. Christian Lautermann

Seit Februar 2018 leitet der Unternehmensforscher Dr. Christian Lautermann das Forschungsfeld Unternehmensführung und Konsum am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in Berlin. Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler arbeitet zu den Themen Nachhaltiges Wirtschaften, Unternehmensethik, Corporate Social Responsibility (CSR) und (Social/Sustainable) Entrepreneurship.

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Berlin, 13. Dezember 2017

Nachhaltig im Internet einkaufen: Diese Onlineshops informieren Verbraucher am besten

Wie leicht wird es Verbraucherinnen und Verbrauchern gemacht, die im Internet nachhaltige Produkte einkaufen wollen? Ein Ranking der 100 umsatzstärksten Onlineshops in Deutschland, das vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung und dem Verbraucherschutzverein „Fo.KUS Konsum, Umwelt und Soziales“ heute veröffentlicht wurde, zeigt nun, welche Anbieter in Deutschland am besten über die Umwelt- und Sozialverträglichkeit ihres Produktsortiments informieren. „Im Weihnachtsgeschäft erwarten viele Onlinehändler neue Umsatzrekorde. Schnell und komfortabel im größten Warenhaus der Welt einkaufen gehen, so lautet das Werbeversprechen des Onlineshoppings. Doch für Kunden, die online nachhaltige Produkte einkaufen wollen, gilt dies in vielen Shops nicht oder nur eingeschränkt“, kommentiert Studienautor Helmut Hagemann die Ergebnisse. Am besten gelingt das laut Ranking bei den fünf Webshops otto.de, quelle.de, conrad.de, bonprix.de und tchibo.de.

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Berlin, 5. November 2017

Forscher berechnen Ökobilanz: „Noch ist die Sharing Economy allemal blassgrün“

Bereits über 110 Onlineplattformen ermöglichen es Privatpersonen, über das Internet Dinge miteinander zu teilen – von Autos über Wohnungen und Gebrauchsgegenständen bis hin zu Kleidung. „Teilen statt besitzen“ ist nicht nur praktisch, sondern beruhigt auch das Öko-Gewissen. Aber wie nachhaltig ist dieses sogenannte Peer-to-Peer Sharing wirklich? Erstmals gibt hierzu nun eine Ökobilanz Aufschluss. Sie zeigt, dass solche Konsumpraktiken zwar einen positiven Umwelteffekt haben, dieser allerdings gering ist.
Die Studie wurde am 30. November 2017 auf der Tagung „Mit Sharing nachhaltiger wirtschaften?“ des vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekts PeerSharing in Berlin vorgestellt und mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutiert.

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Berlin, 27. Oktober 2017

Maker: Forscher empfehlen Förderung sozialer Innovationen

Diese Woche traf sich am Mittwoch die Maker-Szene in Berlin, um auf der Tagung „Werkstätten des Wandels“ über die Zukunft dezentraler Produktion zu diskutieren. In sogenannten „offenen Werkstätten“ wie FabLabs, Makerspaces oder RepairCafés experimentieren und produzieren neben Tüftlern auch immer mehr interessierte Bürgerinnen und Bürger mit dezentralen Produktionstechnologien, vom traditionellen Handwerk bis zu innovativem 3D-Druck. „Offene Innovationsprozesse sind gesellschaftlich höchst relevant, gerade auch für eine nachhaltige Entwicklung“, sagte der Berliner Innovationsforscher Ulrich Petschow vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW). „Offene Werkstätten verbinden soziale und technische Innovationen miteinander, dies kann wichtige Impulse für Nachhaltigkeit setzen.“

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Berlin, 6. September 2017

Erneuerbaren Strom speichern: Projekt Esquire entwickelt Dienstleistungen mit Großbatterien

Für die Energiewende wird es immer wichtiger, erneuerbaren Strom auch dezentral zu speichern. Er kann dadurch flexibel verbraucht werden und entlastet die Stromnetze. Einen wichtigen Baustein könnten zukünftig Batteriespeicher bilden, die mehrere Haushalte gemeinsam nutzen. Das dreijährige Forschungsprojekt „Energiespeicherdienste für smarte Quartiere (Esquire)“ entwickelt nun Dienstleistungen und Geschäftsmodelle für solche Speicher mit einem besonderen Fokus auf die Akzeptanz der Nutzer vor Ort. Das Projekt unter Leitung des IÖW stellt sich unter www.esquire-projekt.de vor.

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Berlin, 5. Juli 2017

Befragung: Junge Menschen wollen private Autos öfter teilen – auch um die Umwelt zu schonen

Sharing statt Shopping ist im Internet immer häufiger die Devise: Immer mehr Internetplattformen ermöglichen es, Dinge von Privat zu Privat zu teilen, leihen oder verkaufen (Peer-to-Peer Sharing). Eine bundesweite Befragung des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung zeigt, dass zwei Drittel der Deutschen diese Entwicklung positiv bewerten. Die Befragung wurde im Projekt PeerSharing durchgeführt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Förderschwerpunkt Sozial-ökologische Forschung gefördert wird. Die Ergebnisse sind nun in der Broschüre „Teilen digital – Verbreitung, Zielgruppen und Potenziale des Peer-to-Peer Sharing in Deutschland“ erschienen.

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Berlin, 8. März 2017

Maker: Auf dem Weg zu einer transformativen Bewegung?

Do-It-Yourself! Immer mehr Kreativköpfe, Bastler und Querdenkerinnen folgen diesem Motto und entwickeln es weiter zu einem „Do-It-Together“: Sie nennen sich „Maker“ und experimentieren und produzieren in sogenannten offenen Werkstätten wie FabLabs, Makerspaces oder RepairCafés mit dezentralen Produktionstechnologien, vom traditionellen Handwerk bis zu innovativem 3D-Druck. Ob diese aufkommende Kultur des gemeinsamen Produzierens, die sich zwischen Hobby und kommerzieller Verwertung bewegt, die Güterproduktion revolutionieren kann, diskutierten vergangene Woche in Berlin rund 80 Teilnehmende auf der Tagung „Die transformative Kraft der Maker“.

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Berlin, 15. Februar 2017

Branchenstudie: Nahrungsmittelindustrie mit Nachholbedarf im CSR-Reporting

Innerhalb der 150 größten deutschen Unternehmen ist die Nahrungsmittelindustrie die intransparenteste Branche, wenn es um Menschenrechts-, Arbeits-, Sozial- und Umweltbelange geht. In einem Ranking von CSR- und Nachhaltigkeitsberichten haben das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und der Unternehmensverband „future – verantwortung unternehmen“ die Nachhaltigkeitsberichte deutscher Großunternehmen bewertet. Die Studie zeigt, dass innerhalb der Branchen große Unterschiede bestehen, sowohl im Anteil der Unternehmen mit Bericht als auch in der Berichtsqualität.

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Berlin, 18.01.2017

Smarte grüne Welt? IÖW und TU Berlin untersuchen sozial-ökologische Folgen der Digitalisierung

Können Mobilitäts-Apps die Umwelt entlasten oder erhöhen die durch sie entstandenen neuen Möglichkeiten am Ende den CO2-Ausstoß? Wird der Konsum von Waren durch Onlineshopping gesteigert oder verringert er sich, wenn Verbraucher Produkte über Sharing-Plattformen teilen? Und fördert das Internet, dass mehr Menschen in der Gesellschaft mitbestimmen und sich damit nachhaltige Produkte leichter am Markt durchsetzen können? Ob die Digitalisierung Ressourcen spart oder verschwendet, ob sie demokratische Prozesse fördert oder hindert, untersucht das Forschungsprojekt „Digitalisierung und sozial-ökologische Transformation“.

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Berlin, 12. Januar 2017

Wärmewende für Berlin - Forschungsprojekt gestartet

In Deutschland wird ein Drittel der Energie genutzt, um Raumwärme und Warmwasser zu erzeugen – bislang ganz überwiegend auf Basis fossiler Brennstoffe. Während die Energiewende in der Stromerzeugung bereits fortgeschritten ist, fehlen Ansätze für eine umwelt- und klimaschonende Wärmeversorgung bislang weitgehend. Das neue Forschungsprojekt „Urbane Wärmewende“ entwickelt nun am Beispiel der Stadt Berlin Empfehlungen für eine sozial-ökologische Transformation der Energieinfrastrukturen.

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Berlin/Köln, 29. November 2016

Wie Kommunen ökonomisch von energetischen Gebäudesanierungen profitieren

Gebäude energetisch zu sanieren, spart nicht nur Energie und ist gut für das Klima, sondern schafft auch Arbeitsplätze und trägt zur Wertschöpfung bei. Kommunen können ab sofort mit einem Online-Wertschöpfungsrechner den Umfang solcher regionalökonomischen Effekte selbst ermitteln. Der Rechner steht kostenfrei unter https://wertschöpfungsrechner.difu.de zur Verfügung.

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Berlin, 31. Oktober 2016

Energiewende: Forscher geben Kommunen Empfehlungen zur Bürgeraktivierung

Kommunen können ihre Klimaschutzziele nur gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern erreichen. Beteiligungsprozesse sind dabei zentral: Von deren Umfang und Qualität hängt es oft ab, ob Bürger Projekte wie den Ausbau erneuerbarer Energien in ihrem Heimatort akzeptieren oder sich für mehr Klimaschutz engagieren. Wie Kommunen ihre Bürgerinnen und Bürger aktivieren und diese in ihrem Engagement stärken können, zeigt der jetzt erschienene Wegweiser „Der Weg zum Klimabürger“.

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Berlin, 25. Oktober 2016

Energie selbst erzeugen: Was „Prosumer-Haushalte“ brauchen

Immer mehr Bürger und Unternehmen erzeugen in eigenen Anlagen Ökostrom und verbrauchen ihn teilweise oder ganz selbst. Fachleute schreiben diesen „Prosumer“ genannten Akteuren eine wichtige Rolle in der Energiewende zu. Doch erschweren aktuelle energiepolitische Entscheidungen den dezentralen Eigenverbrauch. Wissenschaftler des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), der RWTH Aachen und der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung geben der Politik nun Empfehlungen, wie sie private Haushalte, die Strom zur eigenen Nutzung erzeugen, effizient fördern kann.

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11. Oktober 2016

Bürgerbeteiligung planen: Online-Toolbox unterstützt bei Methodenwahl

Ob Energiewende, Digitalisierung oder Industrie 4.0: In vielen Bereichen der Wirtschaft befinden sich etablierte Geschäftsabläufe im Wandel. Um nachhaltige Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die zu den Bedürfnissen der Verbraucher passen, setzen Unternehmen zunehmend darauf, Nutzerinnen und Nutzer frühzeitig einzubinden. Wie aber können Innovationsprozesse erfolgreich partizipativ geplant und gemanagt werden? Die Online-Toolbox „partizipativ innovativ“ weist jetzt einen Weg durch den Methodendschungel.

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23. September 2016

Luft nach oben: Unternehmen müssen Beziehungen zu Lieferanten transparenter machen

Transparenz herzustellen zu Menschenrechts-, Arbeits-, Sozial- und Umweltbelangen gewinnt in der Wirtschaft an Bedeutung. Doch wie viel Substanz steckt in den „Nachhaltigkeitsberichten“, die Unternehmen veröffentlichen?

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1. September 2016

Mit weniger Ressourcen gut leben: Landkarte Suffizienzpolitik unterstützt bei praktischer Umsetzung

Suffizienz beschäftigt sich mit der Frage nach einem guten Leben bei verringertem Ressourcenverbrauch. Zivilgesellschaftliche und politische Akteure, die sich dafür einsetzen, dass aus der Theorie Praxis wird, erhalten ab sofort Unterstützung im Internet durch die „Landkarte Suffizienzpolitik“ www.postwachstum.de/suffizienzpolitik. Mit einem Leitfaden für die Erarbeitung von Strategien oder Inspirationen für die Kommunikation hilft das Online-Tool dabei, suffiziente Ansätze und Politikmaßnahmen praktisch umzusetzen. Dominik Zahrnt von (r)evolutionäre ideen und Angelika Zahrnt, Fellow am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung und Ehrenvorsitzende des BUND, haben die Plattform anlässlich der 5. Internationalen Degrowth-Konferenz, die noch bis zum 3. September 2016 in Budapest stattfindet, auf dem Blog Postwachstum veröffentlicht.

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6. Juli 2016

Energiewende: Wissenschaftler für mehr Bürgerbeteiligung

Die Energiewende ist ein Großprojekt mit vielen Baustellen. Sie wird nur gelingen, wenn sie von vielen Menschen mitgetragen und unterstützt wird. Aber wie können Bürgerinnen und Bürger dafür interessiert werden? Zwei Forschungsprojekte stellten letzte Woche in Berlin vor, wie Beteiligung und Kommunikation für diese Zukunftsaufgabe so gestaltet werden kann, dass sie die Menschen mitnimmt und Spaß macht.

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5. Juli 2016

Studie: „Graue Energie“ bei energetischer Sanierung von Altbauten vernachlässigbar

Energetische Sanierungen sind gut für das Klima, denn die Gebäude verbrauchen hinterher weniger Heizenergie und stoßen damit weniger Treibhausgase aus. Doch um Gebäude zu dämmen oder von fossilen auf erneuerbare Technologien der Wärmebereitstellung umzusteigen, ist zunächst der Einsatz von Energie nötig: Dämmmaterial und Heizsysteme müssen hergestellt, transportiert, gelagert, verkauft und montiert werden. Wie sinnvoll also sind energetische Sanierungen aus ökologischer Perspektive unterm Strich?

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21. Juni 2016

Aufruf zur Nachhaltigkeit: Für eine paradigmatische Wende der Wirtschaftswissenschaften

Über 30 namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz fordern in einem gemeinsamen Aufruf eine paradigmatische Wende der Wirtschaftswissenschaften.

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16. Juni 2016

Befragung: Jeder Dritte ist bereit, Dinge übers Internet mit anderen zu teilen

Deutschlandweite repräsentative Befragung von 2000 Personen zeigt, dass sich das Online-Teilen zwischen Privatpersonen aus der Nische heraus entwickeln könnte. Bereits über einhundert Plattformen vermitteln zwischen Anbietern und Nutzern in Deutschland.

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8. Juni 2016

Neuerscheinung: Wie der 3D-Drucker Wertschöpfung dezentralisiert

Die Warenproduktion erlebt derzeit einen fundamentalen Wandel: von großen zentralen Fabriken hin zu kleinen dezentralen Orten der Herstellung. Als Schlüsseltechnologie für diesen Trend gilt der 3D-Drucker. Welche Auswirkungen diese Entwicklung für die Gesellschaft, die Industrie und eine nachhaltige Entwicklung hat, beschreibt das neue Buch „The Decentralized and Networked Future of Value Creation“ des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung.

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20. Januar 2016

Welche Unternehmen berichten am besten über Nachhaltigkeit? IÖW/future-Ranking der Nachhaltigkeitsberichte 2015 gestartet

Über die Nachhaltigkeit ihres Wirtschaftens zu berichten, gehört für viele Unternehmen seit Langem zum guten Ton. Doch wie viel Substanz steckt in diesen Berichten? In einem Ranking der Nachhaltigkeitsberichte bewerten das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und der Unternehmensverband „future – verantwortung unternehmen“ die Berichte deutscher Großunternehmen und des Mittelstands. Auf Basis eines wissenschaftlichen Kriteriensets ermitteln die Experten, welche Unternehmen am besten Rechenschaft über ihre soziale und ökologische Verantwortung ablegen. Das IÖW/future-Ranking 2015 wird unterstützt vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Die Ergebnisse werden Mitte dieses Jahres bekanntgegeben.

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5. November 2015

Konferenz: Wie Unternehmen Nachhaltigkeit zum Kerngeschäft machen

Auf der Konferenz „Kern-Geschäfte – Wie Unternehmen sozial-ökologischen Wandel gestalten können“ diskutierten am 3. November 2015 in Berlin rund 180 Teilnehmende aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft, welche Rolle Unternehmen einnehmen können und sollten, um einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Das Institut und die Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung hatten anlässlich ihres 30-jährigen Jubiläums zu der Veranstaltung eingeladen. Vor Ort stellte das IÖW Thesen vor, wie Unternehmen eine sozial-ökologische Transformation mitgestalten können: So können sie etwa durch innovative Produkte oder Dienstleistungen Branchen nachhaltig verändern, durch eine aktive Gestaltung ihrer Lieferketten auch global Verantwortung übernehmen oder mit neuen Kooperationskulturen Partnerschaften für den Wandel eingehen.

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12. Oktober 2015

Befragung: Größenwachstum für Mehrheit kleiner und mittlerer Unternehmen kein Ziel

Eine Onlinebefragung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) zum Thema Wachstum ergab: Für die Mehrheit der befragten Unternehmen steht die Frage, wie sie Umsätze oder Mitarbeiterzahlen steigern können, nicht im Mittelpunkt. Deutlich wichtiger sei es für viele der Befragten, unabhängig vom Größenwachstum langfristig erfolgreich zu wirtschaften. Dies ist eine der Schlussfolgerungen, die das IÖW aus den Antworten von knapp 700 KMU aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu ihren Wachstumsorientierungen zieht.

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21. August 2015

Firmengelände naturnah gestalten: Broschüre und Film zeigen, wie es funktioniert

Unternehmen, die ihre Betriebsgelände naturnäher gestalten möchten, können jetzt auf neue praktische Unterstützung zurückgreifen: Die Broschüre „Wege zum naturnahen Firmengelände“ präsentiert 21 verschiedene Maßnahmen, wie Unternehmen ihre Flächen attraktiver für Flora und Fauna gestalten können.

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4. März 2015

IÖW stellt elf Unternehmen vor, die sich vom Wachstumspfad lösen

Unternehmen brauchen Wachstum. Oder? Dass diese weit verbreitete Annahme in der Praxis von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) auch anders aussehen kann, zeigt das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in der Broschüre „Wir sind so frei. Elf Unternehmen lösen sich vom Wachstumspfad.“

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27. Februar 2015

Presseeinladung 4. März 2015, Berlin: Tagung "Alternativen denken. Wirtschaften für Wohlstand und Lebensqualität. Ohne Wachstum – oder mit?

"Tagung vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und der Heinrich-Böll-Stiftung

Zeit:     Mittwoch, 4. März 2015, 11:00 – 21:00 Uhr
Ort:      Heinrich-Böll-Stiftung e. V. | Schumannstraße 8 | 10117 Berlin

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