Menü image/svg+xml

Begleitung der Bioökonomie-Strategie für das Land Brandenburg durch die Beteiligung der Öffentlichkeit und redaktionelle Bearbeitung

Um den Wandel von einer auf fossilen Rohstoffen basierenden hin zu einer nachhaltigen, innovativen und an natürlichen Stoffkreisläufen orientierten Wirtschaft weiter voranzutreiben, hat der Landtag Brandenburg beschlossen, eine Bioökonomie-Strategie für das Land zu erarbeiten (Landtags-Beschluss 7/4495). Ziel ist es, bestehende Kompetenzen und das Wissen in der Bioökonomie auszubauen sowie entsprechende Strukturen aufzubauen, um die damit einhergehende Transformation der Wirtschaft zu fördern.

Im Vorgängerprojekt Schwerpunkte einer Bioökonomie-Strategie für das Land Brandenburg hat das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz mit Unterstützung des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ), des IÖW und e-fect bioökonomische Potenziale für Brandenburg identifiziert, einen Zielbildentwurf angefertigt sowie Empfehlungen für Maßnahmen und Handlungsfelder erarbeitet, um damit die Bioökonomie weiterzuentwickeln. Dies erfolgte in einem partizipativen Prozess unter Beteiligung von Vertreter*innen der Ressorts sowie weiteren Stakeholder*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.

Darauf aufbauend begleiten dieselben Partner als Folgeauftrag die Ausarbeitung der Bioökonomie-Strategie für das Land Brandenburg. Im Fokus des Vorhabens steht die Beteiligung der Öffentlichkeit und der Verwaltung sowie die redaktionelle Bearbeitung der Strategie. In einem ersten Beteiligungsverfahren bekommen Stakeholder*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft sowie Vertreter*innen aus einzelnen Ressorts die Möglichkeit, Vorschläge und Kommentare zu den Maßnahmenentwürfen und Handlungsfeldern einzubringen. Anschließend kann der Strategieentwurf in einer zweiten Beteiligungsrunde kommentiert werden. Ziel dieser Beteiligung ist es, dass die Strategie von einem großen Bündnis an Akteur*innen mitgetragen wird. 

Das IÖW ist gemeinsam mit dem DBFZ dafür zuständig, die Rückmeldungen aus den Beteiligungsprozessen inhaltlich einzuordnen. Der Partner e-fect organisiert federführend den Prozess. Die redaktionelle Bearbeitung der Bioökonomie-Strategie stellt den Projektabschluss dar.