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Bundespreis „Blauer Kompass“ 2026 Organisation und Durchführung der Wettbewerbsrunde

Der Bundespreis „Blauer Kompass“ ist seit 2016 die höchste staatliche Auszeichnung in Deutschland für Projekte zur Vorsorge und Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Seit 2021 wird der Bundespreis gemeinsam vom Bundesumweltministerium (BMUKN) und Umweltbundesamt (UBA) ausgelobt. Ob Hitze, Dürre, Überflutungen oder Waldbrände – die Auswirkungen der Erderhitzung und damit verbundene extreme Wetterereignisse können große Schäden anrichten. Daher ist es wichtig, vorsorgende Maßnahmen zu treffen, um die Klimaanpassung voranzubringen. Viele Projekte und Initiativen stellen sich bereits dieser Herausforderung. Der in fünf Kategorien vergebene und mit je 25.000 Euro dotierte Bundespreis trägt dazu bei, sie zu würdigen und sichtbar zu machen.  

Im Jahr 2026 feiert der Bundespreis sein zehnjähriges Jubiläum und wird inhaltlich weiterentwickelt. Zusätzlich zu den Wettbewerbskategorien Kommunen, private und kommunale Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Vereine, Verbände und Stiftungen wird die Sonderkategorie Schulprojekte eingeführt, um speziell Initiativen im schulischen Bereich und somit das Interesse am Thema bei Kindern und Jugendlichen zu fördern. In dieser Wettbewerbsrunde liegt der Fokus auch verstärkt auf der Vernetzung der Gewinnerprojekte untereinander. 

Das IÖW ist in dem Wettbewerb für die fachliche Bewertung der Wettbewerbseingänge verantwortlich. Zusätzlich ist es in Aktivitäten zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit eingebunden, etwa zur Bewerbung des Wettbewerbs, sowie in die Aktivitäten zur Vernetzung der Gewinnerprojekte.