Ökonomische Alternativen zum Ausbau der Elbe
Konzept für eine nachhaltige Entwicklung der Region Elbtalaue
Die Elbe soll durch verschiedene Baumaßnahmen weiter schiffbar gemacht werden. Damit sind die einzigartigen Elbtalauen in ihrem Bestand gefährdet. Vor diesem Hintergrund galt es, die ökonomisch-ökologischen Risiken der Ausbaupläne zu untersuchen und zu bewerten. Die Infrastrukturplanungen beeinflussen auch die wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten in verschiedenen Teilräumen des Elbegebietes.
Von daher wurden die Chancen und Risiken einer integrierten ökonomisch-ökologischen Regionalentwicklung in zwei Regionen des Elbegebietes (Region Elbtalaue und Region Dresden) unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen ermittelt, Perspektiven für die Wirtschaftsbereiche Landwirtschaft und Tourismus aufgezeigt und der weitere Handlungsbedarf beschrieben. Insbesondere wurde herausgearbeitet, welche ökonomischen Chancen mit der Ausweisung von Großschutzgebieten im Elbegebiet im Rahmen einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung verbunden sind.
Ansprechperson
Markus
Hesse
(Leitung IÖW-Teilprojekt)
IÖW-Projektteam
Laufzeit
Februar 1994
-
Dezember 1994
Gefördert durch
Michael Otto Stiftung für Umweltschutz, Hamburg