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ProPower: Systemanalyse Power2ProductsÖkonomische und sozial-ökologische Auswirkungen einer sektorenübergreifenden Nutzung von Strom

Viele Studien zur Energiewende gehen davon aus, dass ab einem durchschnittlichen Anteil von 60 Prozent regenerativer Energie im Jahresverlauf über längere Zeiträume signifikante Stromüberschüsse vorliegen werden. Regional ist dies aufgrund von Leitungsengpässen bereits heute der Fall. Gleichzeitig erfordert eine umfangreiche Dekarbonisierung, dass auch in der Industrie nahezu vollständig erneuerbarer Strom eingesetzt wird. Vor diesem Hintergrund werden Konzepte und Produktionsmethoden diskutiert, wie die produzierende Industrie solche Strompeaks nutzen kann. Dieser als »Power2x«- oder »Power2products« bezeichnete Ansatz einer am Stromangebot orientierten Produktion wird sich auf bestehende Wirtschaftsstrukturen auswirken und zu neuen Formen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit animieren.
Das Projekt ProPower untersucht das Power2products-Konzept umfassend und schätzt dessen wirtschaftliche, soziale und ökologische Auswirkungen ab. Ziel ist es die verschiedenen Technologien mit Blick auf Märkte, Potenziale und Infrastrukturen sozial-ökologisch und ökonomisch zu bewerten. Die Projektergebnisse liefern Orientierungswissen für die Energie- und Wirtschaftspolitik, das sie dabei unterstützt, Maßnahmen und Aktivitäten auf die Balance im Zieldreieck Versorgungssicherheit, Umweltverträglichkeit und Bezahlbarkeit auszurichten. Die Effizienz des Systems Energiewirtschaft/Produzierende Industrie soll damit insgesamt verbessert werden.

IÖW-Projektteam

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