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Regionale Flexibilitäten von Prosumern in Haushalten und GewerbeErmittlung von regionalen Flexibilitäten im Rahmen des Projekts „WindNODE – Das Schaufenster für intelligente Energie aus dem Nordosten Deutschlands“

In der dezentralen Energiewende können Kleinverbraucher, die gleichzeitig auch Strom mit erneuerbaren Anlagen erzeugen (Prosumer), ihren Stromverbrauch flexibilisieren, damit sie ihn verstärkt zu Zeiten hohen Angebots nachfragen. Dies ist wichtig, wenn zukünftig verstärkt erneuerbare Anlagen in sogenannten „Regionalkraftwerken“ zusammengeschlossen, werden und konventionelle Kraftwerke ersetzen. Ein Beispiel für Flexibilisierung ist etwa zeitlich unkritische Stromnutzungen wie die von Waschmaschinen im Privathaushalt entsprechend des Stromangebots zu timen.
Doch kann die Waschmaschine auf der einen Seite nicht mitten im Waschvorgang unterbrochen werden und auf der anderen Seite kann sie nur starten, wenn sie beladen ist. Daher sind diese Potenziale nur unter bestimmten Restriktionen abrufbar. Auch Gewerbebetriebe haben die Möglichkeit zu Prosumern zu werden und mit ihrer Flexibilität einen Systembeitrag zu leisten.

Das IÖW bewertet anhand einer Simulation mit dem IÖW-Prosumer-Modell, welches Potenzial private Haushalte und Gewerbe haben, flexibel Strom zu erzeugen und zu verbrauchen und wie mit den Restriktionen umgegangen werden kann. Die Ergebnisse dienen dazu, dass das Reiner-Lemoine-Institut für das Regionalkraftwerk Uckermark eigene Simulationen zur optimalen Fahrplanbestimmung der Kraftwerke, Speicher und Flexibilitäten durchführen kann. Darüber hinaus können die Simulationsergebnisse Aufschluss darüber geben, welche Bedeutung die Flexibilitätspotenziale von Prosumern haben und unter welchen Bedingungen diese abgerufen werden können.

IÖW-Projektteam

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