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Zukunft? Jugend fragen! – Studie 2021 Studie zu umwelt-, klima- und nachhaltigkeitsbezogenen Einstellungen und Engagementbereitschaften Jugendlicher 2021

Angesichts der COVID-19-Pandemie sind Umwelt- und Klimaprobleme im Jahr 2020 in der allgemeinen Aufmerksamkeit in den Hintergrund getreten. Gleichwohl haben sie nicht an Dringlichkeit verloren. Die Bewältigung beider Krisen ist für junge Menschen besonders entscheidend, da sie ihre zukünftigen Lebensverhältnisse stark beeinflusst. So war es auch die Sorge um den Klimawandel, die mit Fridays for Future eine primär von Jugendlichen getragene politische Bewegung hervorgebracht hat.

Wird Umwelt- und Klimaschutz weiterhin im Bewusstsein junger Menschen eine wichtige Rolle spielen, oder werden andere Themen und zu bewältigende Krisen wie die COVID-19-Pandemie dominieren? Wird es Fridays for Future gelingen, junge Menschen für Proteste (auf der Straße oder im Internet) zu mobilisieren und das Engagement vieler Akteure für den Klimaschutz einzufordern?

Antworten auf diese Frage liefert die Jugendstudie „Zukunft? Jugend fragen!“, mit der das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und das Umweltbundesamt (UBA) eine Untersuchung in Auftrag gegeben hat, die alle zwei Jahre die Interessen und Meinungen zu Umwelt- und Klimathemen in der jungen Generation erhebt und die Veränderungen von Einstellungen, Verhaltensweisen und Engagementbereitschaften dokumentiert. Eine Besonderheit der Jugendstudie ist die durchgehende Beteiligung junger Menschen, etwa im Rahmen des Jugendprojektbeirats. Das Projekt verfolgt eine partizipativ angelegte und aus qualitativen und quantitativen Elementen bestehende Befragung von 14- bis 22-Jährigen und stellt die Studienergebnisse in Form einer Broschüre und einer Jugendkonferenz öffentlich vor.

Das IÖW hat auch die Jugendstudie „Zukunft? Jugend fragen!“ 2019 und die Jugendstudie „Zukunft? Jugend fragen!“ 2017 durchgeführt.

IÖW-Projektteam