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Die Anwendung der Grounded Theory-Methodologie (GTM) zur Entwicklung eines Choice ExperimentsVorstudie zum Versicherungswert der Biodiversität

Die qualitative Datenanalyse unter Anwendung der Kodierungsstrategien der Grounded Theorie-Methodologie führ-te zu einem tieferen Verständnis der Wahrnehmung von Nicht-Experten zu verschiedenen Aspekten der ökologi-schen Versicherungshypothese. Um diese Erkenntnisse zu erhalten, wurde, einem induktiven Forschungsansatz folgend, ein extensiver mehrstufiger Kodierungsprozess durchgeführt. Dieser Prozess brachte mehrere Analyseergebnisse ("Axen") hervor, die Einblick in generelle Muster der Beschreibung und Wertschätzung von Biodiversität gewähren sowie bestimmte Naturbilder und Einstellungen der Mensch-Umwelt-Beziehung aufgedeckt haben. Insgesamt ist festzustellen, dass auch Nicht-Experten verschiedene Vorstellungen von Naturkonzepten und von Biodiversität haben, die mit der grundlegenden Idee der ökologischen Versicherungshypothese zu vereinen sind. Die Ergebnisse erlauben es, eine der größten Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert werden können, zurückzuweisen: nämlich der Einwand, dass der quantifizierbare Versicherungsnutzen nur aus dem vorgefertigtem Konzept der funktionalen Biodiversität stammt, mit dem Nicht-Experten überfordert wären. Zusammenfassend lasst sich feststellen, dass zentrale Elemente der untersuchten Versicherungshypothese für die Befragten weniger fremdartig sind als erwartet.

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