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A Consumer Perspective on Corporate Governance in the Energy Transition: Evidence from a Discrete Choice Experiment in Germany

Eine Vielzahl an Ländern strebt eine Dekarbonisierung der Wirtschaft an. Bisherige Forschung konnte belegen, dass die Partizipation von Bürgerinnen und Bürgern die Akzeptanz der Energiewende steigert.  Während sich die meisten Studien zur Bürgerbeteiligung auf Bürger/innen als Investor/innen konzentriert haben, nehmen die Autoren in diesem Papier eine Konsumentenperspektive ein. Ausgehend von einer Stichprobe von mehr als 2000 deutschen Stromverbraucher/innen führen sie ein Discrete-Choice-Experiment durch, um die Zahlungsbereitschaft für Mitbestimmungsrechte, transparente Preispolitik und die Gewinnverteilung eines Stromversorgers zu ermitteln. Für all diese Attribute finden die Autoren eine hohe zusätzliche Zahlungsbereitschaft, die insgesamt mehr als ein Viertel des Strompreises pro Kilowattstunde ausmacht. Insbesondere Frauen haben eine nochmals höhere Zahlungsbereitschaft von bis zu einem Eurocent pro Kilowattstunde. Das Papier diskutiert die Implikationen dieser Erkenntnisse für die Energiepolitik Deutschlands und der Europäischen Union. Die Autoren kommen unter anderem zu dem Schluss, dass auf Initiative der Regierungen Labels Informationen zur Beteiligung enthalten sollten, um das Wohlergehen der Verbraucher/innen zu verbessern.

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