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Auf dem Weg zu einem ökologischen Gesellschaftsvertrag in feministischer TraditionZum Konzept der Arbeit

Arbeit beansprucht natürliche Ressourcen und prägt soziale Verhältnisse. Um den Weg zu einer geschlechtergerechten und ökologischen Gesellschaft zu ebnen, ist ein erweitertes Konzept von Arbeit ausschlaggebend.
Welche Veränderungen nötig wären, um eine geschlechtergerechte und ökologische Transformation zu bewirken, diskutieren Clara Wolff, Santje Kludas und Nina Prehm in ihrem Artikel „Auf dem Weg zu einem ökologischen Gesellschaftsvertrag in feministischer Tradition“, erschienen in der Fachzeitschrift ÖkologischesWirtschaften mit dem Themenschwerpunkt „Gender und Nachhaltigkeit“.

Einen Anfang stellen, den Autorinnen zufolge, Ansätze der Lohnarbeitszeitverkürzung (LZV) dar, in Kombination mit Einkommensausgleich durch ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) und einem Wohlfahrtsstaat, der Sorgearbeit als gleichwertig anerkennt.
Dadurch wird unter anderem das geläufige Argument der scheinbaren Alternativlosigkeit ökologisch fragwürdiger Wachstumsstrategien als Mittel gegen Erwerbslosigkeit entkräftet.
Um einen ökologischen Gesellschaftsvertrag in feministischer Tradition umsetzen zu können, der sowohl die Befreiung aus traditionellen Rollenmustern als auch das Einhalten der planetaren Grenzen beinhaltet, bedarf es jedoch auch Anreize für nachhaltige Produktionsweisen und Konsummuster, einen Wandel der Lebensstile und eine Bildung, die die Bürger/innen befähigt, kooperativ und vorsorgend zu agieren.

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