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​​Beteiligungsprozess zur Deutschen Anpassungsstrategie 2024​ ​​Schnittmengen zwischen den Empfehlungen und der Strategie​

Der Dialog KlimaAnpassung umfasste von 2023 bis 2024 verschiedene Elemente zur Beteiligung von Stakeholdern und Bürger*innen. Er leistete einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel, die im Dezember 2024 vom Bundeskabinett beschlossen wurde. Die Stakeholder wurden durch eine Dialogveranstaltung, eine informelle Onlinekonsultation und eine formelle Konsultation einbezogen. Insgesamt haben sich 376 Fachleute aus 212 verschiedenen Organisationen beteiligt. Zusätzlich beteiligten sich rund 330 Bürger*innen an fünf regionalen Dialogen und bundesweit knapp 2.000 Personen online.  

Der Bericht zeigt, welche Themen und Empfehlungen die Stakeholder und Bürger*innen zu den verschiedenen Clustern der Anpassungsstrategie eingebracht haben und wie diese in die Strategie eingeflossen sind. Beispielsweise finden sich die Themen Begrünung, schonender Umgang mit Wasserressourcen oder die besondere Betroffenheit vulnerabler Gruppen in der Strategie wieder. Der Aktionsplan Anpassung IV, in dem die Maßnahmen der Strategie gebündelt sind, enthält zudem mit zahlreichen Maßnahmen zu Bildung, Information, Forschung und Beratung auch Ansätze, die Stakeholder und Bürger*innen für wichtig halten. Zusätzlich erläutern die Forschenden, welche Themen aus der Beteiligung in der Strategie nicht aufgegriffen wurden – wie unter anderem die Themen Energiewirtschaft, Informations- und Kommunikationsinfrastruktur, Tourismus und Finanzwirtschaft. 

Aus den Erfahrungen mit dem Dialog und der begleitenden Evaluation leiten die Autor*innen Schlussfolgerungen für zukünftige Beteiligungsprozesse ab: Wichtig sind etwa die frühzeitige Planung und Bewerbung der Beteiligung, ausreichend Zeit für die Auswertung und Berücksichtigung der Beteiligungsergebnisse sowie die Transparenz über Beteiligungsziele und -ergebnisse. Bei zukünftigen Beteiligungsprozessen sollte noch stärker darauf geachtet werden, bislang weniger erreichte und insbesondere vulnerable Gruppen in ergänzenden Formaten einzubeziehen. 

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