Mit der Verabschiedung des Pariser Abkommens im Jahr 2015 wurde ein historisches Ergebnis erzielt. Zum ersten Mal konnten sich nahezu alle Länder der Welt grundsätzlich auf ein rechtlich verbindliches, globales Klimaschutzabkommen einigen.
Doch obwohl die Mehrheit der Weltbevölkerung in Städten lebt, richtet sich das Pariser Abkommen nicht ausdrücklich an diese entscheidende Zielgruppe. Die internationale Klimaschutzpolitik konzentriert sich naturgemäß in erster Linie auf die Nationalstaaten. Der Erfolg des Abkommens – so die zentrale These des Beitrags – wird jedoch vor allem in den wachsenden Städten und Metropolregionen der Welt entschieden.
Es besteht daher ein Bedarf an einer Vielzahl spezifischer Konzepte zur Klimaneutralität, die die jeweiligen strukturellen, klimatischen und politischen Rahmenbedingungen der einzelnen Länder berücksichtigen. In diesem Kapitel wird die Stadt Berlin als Beispiel für ein solches Klimaneutralitätskonzept für eine Großstadt in der European Union herangezogen.
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