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Umwelt im Quartier Fachliche Grundlagen für eine Strategie zur kommunalen Nachhaltigkeit und Entwicklung eines Kommunikationskonzeptes

Der nachhaltige Umbau des Siedlungsbestandes mit Gebäuden, Infrastrukturen und Freiräumen ist eine der zentralen Herausforderungen einer sozial-ökologischen Transformation urbaner Räume. Konkurrierende Flächennutzungen und bestehende Gebäude- und Infrastrukturen machen dies zu einer umfassenden Gestaltungsaufgabe. Das Vorhaben „Umwelt im Quartier“ hat auf unterschiedlichen Ebenen Handlungsansätze zur Verbesserung von Umweltqualitäten auf der räumlichen Bezugsebene des Quartiers analysiert.

Erstens betrachteten die Forschenden auf einer eher grundlegenden Ebene Strategien zur Verbesserung kommunaler Nachhaltigkeit für die beiden Visionen „Wir wollen grüne, lebendige und klimaangepasste Kommunen“ und „Die Kreislaufstadt – Wege zur ressourcenleichten Kommune“ und arbeiteten dabei heraus, wie die sozial-ökologische Transformation von Städten unterstützt werden kann. Zweitens entwickelten sie praktische Kommunikationsansätze zur Aktivierung von Akteur*innen in Quartieren und setzten diese in fünf ausgewählten Quartieren pilothaft um. Drittens analysierten sie auf einer anwendungsorientierten Ebene die Herausforderungen für die Verbesserung von Umweltqualitäten in Bestandsquartieren mit ihren typischen Siedlungsstrukturen und leiteten daraus Handlungsansätze ab, um das Potenzial der Quartiersentwicklung als Ausgangspunkt und Bestandteil einer nachhaltigen Stadtentwicklung zu ermitteln.

Es zeigte sich, dass die Quartiersebene als Handlungs- und Umsetzungsebene vielfältige Vorteile und Ansatzpunkte bietet. So lassen sich dort die Potenziale eines ressortübergreifenden Handelns und der thematischen Integration von unterschiedlichen Handlungsfeldern besonders gut aufzeigen. Beispiel hierfür sind Maßnahmen, die sowohl mit Blick auf den Klimaschutz, die Klimaanpassung und die Erhöhung von Stadtgrün zahlreiche Synergien aufweisen als auch positive gesundheitliche und soziale Wirkungen entfalten können. Die Quartiersebene zeigt sich auch vorteilhaft hinsichtlich der Beteiligung von Bürger*innen sowie zivilgesellschaftlichen Akteuren bei der Maßnahmenplanung und 
-umsetzung und bei der Kooperation zwischen unterschiedlichen Akteursgruppen mit der kommunalen Politik und den unterschiedlichen Fachverwaltungen.

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