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Erneuerbare Energien-Vorhaben in den TagebauregionenProjektbericht im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Die Studie „Erneuerbare-Energien-Vorhaben in den Tagebauregionen“ wurde als eine von vier Vorhaben des Bundeswirtschaftsministeriums zum Thema Strukturwandel in den Braunkohleregionen vergeben.
Die Studie geht der Frage nach, welche wirtschaftlichen Perspektiven sich durch eine verstärkte Nutzung der verschiedenen Energiewende-Bereiche in den Tagebauregionen ergeben können. Dabei stehen insbesondere die Potenziale und Wirkungen der beiden Technologien Photovoltaik (PV) und Windenergie, auch im Verbund als Wind-PV-Hybridkraftwerke, im Vordergrund. Zudem wurden Potenziale für PtX-Technologien untersucht sowie rechtliche Instrumente analysiert, mit denen die Potenziale erschlossen und regionale Teilhabe bei der Umsetzung von EE-Projekten erhöht werden sollen. Aus den Potenzialanalysen, einer vertieften Fallstudie Lausitz und den rechtlichen Analysen wurden schließlich übergreifende Handlungsempfehlungen für alle Reviere bzw. Instrumentenvorschläge für die Akteure auf den unterschiedlichen politischen Ebenen abgeleitet.
Das IÖW hat in einer vertieften Fallanalyse für das Lausitzer Revier das regionalökonomische Potenzial einer Transformation zur Energiewenderegion abgeschätzt. Bei einem ambitionierten Ausbau von Windenergie und Photovoltaik können beispielsweise allein in diesem Bereich rund eintausend Vollzeit-Arbeitsplätze entstehen. Aus weiteren Bereichen der Strom-, Wärme- und Verkehrswende können darüber hinaus zahlreiche zusätzliche Arbeitsplätze entstehen – von der Solarthermie über die energetische Biomassennutzung bis zu Elementen einer nachhaltigen Mobilität wie ÖPNV, Car-Sharing, E-Mobilität oder autonomes Fahren.
Für die Inwertsetzung der technologischen sowie regionalökonomischen Potenziale sind spezifische Maßnahmen notwendig und Akteure aus Bund, Ländern und Kommunen müssen zusammenwirken. Auch sind Instrumente zu prüfen, mit denen räumlich gesteuert werden kann, dass die Erneuerbare-Energien-Anlagen gezielt in den Revieren angesiedelt werden. Indem geeignete Maßnahmen eine größtmögliche ökonomische Teilhabe vor Ort sicherstellen, sollen Wertschöpfung und Beschäftigung in der Region gehalten und damit auch die Akzeptanz gesteigert werden.

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