Eine gute Wärmedämmung und ein Heizungswechsel lohnen sich für die Umwelt und in der Regel auch für den eigenen Geldbeutel. Doch die Auswahl von Sanierungsmaßnahmen und Fördertöpfen sollte gründlich überlegt sein. Es gibt zahlreiche Online-Tools und Beratungsangebote, mit denen sich Eigenheimbesitzende unabhängig informieren können. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung des Forschungsprojekts „Building Dialogue“ gibt Orientierung und stellt die wichtigsten Etappen vor.
Im ersten Schritt verschaffen sich die Hausbesitzenden einen ersten Überblick über ihren Energieverbrauch und mögliche Maßnahmen. Grundlage sind kostenlose Tools wie etwa der ModernisierungsCheck von co2online oder der KfW-Sanierungsrechner. Die dabei aufkommenden Fragen und Ideen können im zweiten Schritt in einer kostenlosen Energieberatung ausgewertet werden: Verbraucherzentralen und andere Beratungsstellen geben Auskunft über potenzielle Maßnahmen, passende Fördermöglichkeiten und den Stand der kommunalen Wärmeplanung. Auch die Frage, ob das Haus mit einer Wärmepumpe beheizbar ist, wird in diesem Schritt berechnet.
Im Nachgang folgt eine weitere Recherche, etwa zu gesetzlichen Anforderungen und zur Finanzierung. So können die Haushalte gut vorbereitet den vierten Schritt angehen – die kostenpflichtige Energieberatung mit Hausbegehung. Mit Unterstützung eine*r Energieeffizienz-Expert*in entsteht ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP), der die Fördermöglichkeiten verbessert und die Umsetzung der Maßnahmen erleichtert.
Für Energieberatungen, Verbraucherzentralen etc.:
Plakat „Schritt für Schritt zur energetischen Sanierung“ (Druckvorlage A1, 3.7 MB; Druckvorlage A2, 0.9 MB)