Das Gutachten beleuchtet die Potenziale für regionale Wertschöpfung und Beschäftigung durch Erneuerbare Energien (EE) und zeigt, wie Kommunen und ihre Einwohner*innen davon profitieren können. Es analysiert zunächst die mit Planung, Bau und Betrieb von Wind- und Solaranlagen verbundenen Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte im Jahr 2023 sowie deren mögliche Entwicklung bis 2033. Ergänzt wird dies durch eine Untersuchung gesamtwirtschaftlicher regionaler Effekte. Das schließt neben der direkt mit den EE-Anlagen verbundenen Wertschöpfung und Beschäftigung insbesondere weitere regionalökonomische Wirkungen ein wie die Ansiedlung von Unternehmen sowie mittelbare Effekte über die Erhöhung kommunaler Steuereinnahmen infolge des EE-Ausbaus.
Darüber hinaus analysieren die Autor*innen indirekte Effekte auf die Daseinsvorsorge. Anhand von fünf Beispielgemeinden werden praxisnah die Kanäle sichtbar gemacht, über die Einnahmen in den Regionen verbleiben – und wie dies Standortqualität, Lebensverhältnisse und Gemeinwesen stärkt. Die Studie schließt mit einer Zusammenführung der Ergebnisse und daraus abgeleiteten konkreten Empfehlungen zur Verbesserung der politischen Rahmenbedingungen, um die regionalwirtschaftlichen Potenziale der Erneuerbaren Energien noch besser zu erschließen.