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Systematisierung des Peer-to-Peer Sharing

Die so genannte Sharing Economy erlebt seit einigen Jahren einen regelrechten Boom. Innovative Mietkonzepte, Tausch- und Verleihplattformen, Vermittlungsbörsen für geteilte Güternutzung und vieles andere mehr sind Ausdruck einer neuen Ökonomie des Teilens. Während sie für einige eine neue Kultur der Zusammenarbeit bedeutet, stellt sie für andere eine zunehmende Kommerzialisierung privater Lebensbereiche dar.

Die rasante Ausbreitung dieses Phänomens hat unter anderem damit zu tun, dass unterschiedliche Konzepte unter dem gemeinsamen Dach der Sharing Economy versammelt werden – vom kommerziellen Carsharing über Second-Hand-Marktplätze bis hin zu nachbarschaftlichen Verleihinitiativen. Die Heterogenität dieser Ansätze macht eine Systematisierung schwierig, gleichzeitig umso notwendiger. Der Beitrag zielt daher darauf ab, wichtige Begriffe zu klären und eine Arbeitsdefinition des Peer-to-Peer Sharing zu entwickeln. Die Ausführungen zeigen, dass es sich bei der Sharing Economy um ein breites Feld handelt, aber vornehmlich um die geteilte Nutzung unausgelasteter Ressourcen. Das Internet samt seinen mobilen Anwendungen erleichtert diese Praxis und verhalf ihr somit zu ihrer heutigen, enormen Verbreitung. Dadurch entstand zugleich ein neuer Markt mit neuen Geschäftsmodellen: Intermediäre, die zwischen beiden Marktseiten vermitteln, sogenannte Plattformen. 

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