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Umweltgovernance in globalen WertschöpfungskettenUmweltschutz und Qualitätssicherung im Handel mit tropischen Garnelen und Ledererzeugnissen

Ein großer Teil der in Europa konsumierten Waren wird in Entwicklungs- und Schwellenländern gefertigt. Der Produktionsprozess in diesen Ländern verursacht oft weitreichende Umweltprobleme. Für europäische Einzelhändler und Importeure können sich hieraus geschäftliche Risiken ergeben – beispielsweise durch negative Berichterstattung oder rechtliche Sanktionierung. Viele Käufer versuchen daher, den Produktionsprozess zu kontrollieren und sicherzustellen, dass ihre Lieferanten die wachsenden Anforderungen an Produktqualität und Produktionsweise erfüllen. Um derartige Prozesse zu erfassen, wird in dieser Arbeit ein Konzept der Umweltgovernance entwickelt und anhand von Fallstudien zum Garnelenhandel zwischen Bangladesch und Deutschland und zum Handel mit Ledererzeugnissen zwischen Indien und Deutschland empirisch angewandt. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, auf welche Weise und unter welchen Voraussetzungen Importeure umweltbezogene Parameter in der Wertschöpfungskette durchsetzen.

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