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Wärmenetze umsetzen: Was ist bei Planung, Bau und Betrieb zu beachten?

Mit Nahwärmenetzen lassen sich lokale Ressourcen wie Geothermie, Solarthermie, Biogas oder vor Ort anfallende Biomasse effizient für die Wärmewende nutzen. Zahlreiche kommunale Wärmepläne haben bereits Eignungsgebiete für solche Wärmenetze identifiziert. Doch wie gelingt der Schritt von der Planung in die Praxis? Bei der Umsetzung von Wärmenetzen gibt es mit Blick auf die Planung, den Bau und den Betrieb vieles zu beachten. Dieses Infoblatt richtet sich an Kommunen, die bislang nur wenig oder keine Vorerfahrung mit dem Aufbau neuer Wärmenetze haben – insbesondere Kommunen ohne eigenes Stadtwerk. Es hilft ihnen, zentrale Herausforderungen und Erfolgsfaktoren frühzeitig zu erkennen und von Beginn an mitzudenken. 

Das Infoblatt bietet hierzu einen Überblick über die wichtigsten Schritte in den unterschiedlichen Umsetzungsphasen. Neben Handlungsempfehlungen und einem Zeitstrahl, der die wichtigsten Teilschritte dargestellt, enthält das Infoblatt Tipps von Pilotkommunen, die in der Vergangenheit bereits erfolgreich Wärmenetze umgesetzt haben. 

Im Forschungsprojekt „Suburbane Wärmewende 2“ hat das IÖW insgesamt drei Infoblätter für Kommunen entwickelt. Grundlagen sind Erkenntnisse aus dem Projektverlauf, bestehende Fachliteratur sowie Interviews mit Pilotkommunen und Expert*innen aus der Praxis. Ein vertiefendes Infoblatt beleuchtet zentrale Fragestellungen rund um die Wahl eines geeigneten Betreibermodells. Das dritte Infoblatt, das gemeinsam mit den Projektpartnern – der Technischen Universität Berlin und dem Umweltzentrum Stuhr/Weyhe – erarbeitet wurde, stellt das im Projekt untersuchte Fallbeispiel vor: das geplante Nahwärmenetz im Ortskern Leeste der niedersächsischen Gemeinde Weyhe.