Seit den 1970er Jahren ist die Städtebauförderung eine wichtige Basis für die Erneuerung und die Weiterentwicklung von Stadtteilen und Quartieren. Seit 2020 ist die Umsetzung von Maßnahmen zum Klimaschutz bzw. zur Anpassung an den Klimawandel eine Fördervoraussetzung in allen Fördersäulen. Das Projekt „Weiterentwicklung der Erfassung von Klimawirkungen der Städtebauförderung“ hat Vorschläge zur Weiterentwicklung der Berichterstattung (Monitoring) zur Städtebauförderung erarbeitet. Sie zeigen, wie die Klimaschutz- und Anpassungswirkungen langfristig standardisiert erhoben werden können, um robuste Aussagen zur Klimawirkung dieses Förderinstruments zu ermöglichen. Für die Abschätzung der Klimaschutzwirkung hat das Projektteam des Öko-Instituts ein bundesweit einheitliches und langfristig anwendbares Verfahren zur jährlichen Schätzung der CO₂-Einsparungen aus Gebäudesanierungsmaßnahmen entwickelt.
Bei der Wirkungsabschätzung der Maßnahmen zur Klimaanpassung bestand für das Projekt die Schwierigkeit, dass im Gegensatz zur Klimaschutzwirkung – die sich über die Minderung von Treibhausgasemissionen erfassen lässt – kein singulärer Indikator vorliegt. Vielmehr erfordern die vielfältigen Maßnahmen und Beiträge der Städtebauförderung unterschiedliche Ansätze der Wirkungsabschätzung. Hierzu hat das IÖW-Projektteam geeignete Wirkmodelle und Indikatoren identifiziert und Ergänzungsvorschläge zur Weiterentwicklung des Monitoring-Fragebogens erarbeitet. Darüber hinaus hat es externe Datenquellen identifiziert, die den Fragebogen um die Klimaanpassungswirkung der Städtebauförderung ergänzen. Diese Fassung des Endberichts stellt Hintergrund, Vorgehen und Ergebnisse des Projekts kurz vor.
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