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Wie Machtstrukturen die Transformation des Mobilitätssystems blockieren Gesund, gerecht – gewollt?

Die Mobilitätswende ist Kernbereich einer sozialökologischen Transformation und auch ihre Bedeutung für planetare Gesundheit wird zunehmend betont. Es mangelt weder an Wissen über aktuelle Probleme noch an Lösungsvorschlägen. Der Beitrag geht der Frage nach, warum die Umsetzung trotz zahlreicher wissenschaftlicher Erkenntnisse, planerischer Konzepte und rechtlicher Vorgaben nur langsam vorankommt. Im Mittelpunkt steht dabei die Rolle von Machtverhältnissen im Mobilitätssystem.

Die Autor*innen analysieren instrumentelle, strukturelle und diskursive Machtformen und zeigen, wie diese autozentrierte Strukturen stabilisieren. Sie beleuchten den Einfluss wirtschaftlicher Interessen auf politische Entscheidungen, die Wirkung infrastruktureller und ökonomischer Pfadabhängigkeiten sowie gesellschaftliche Narrative, die das Auto als selbstverständlich erscheinen lassen. Gleichzeitig wird deutlich, dass die Belastungen des bestehenden Verkehrssystems sozial ungleich verteilt sind und insbesondere benachteiligte Gruppen von den Folgen betroffen sind.

Der Beitrag diskutiert außerdem konkrete Hebel für eine sozial gerechte und gesundheitsfördernde Mobilitätswende – von mehr Transparenz und Beteiligung über den Ausbau alternativer Mobilitätsangebote bis hin zu neuen Leitbildern und Kommunikationsstrategien.

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