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Zukunftsgerecht Wie Transformation Verbindung schafft – eine politische Handlungsagenda

Aus sozialer und ökologischer Sicht hat die bisherige Wirtschafts- und Lebensweise in Industrieländern gravierende negative Folgen. Sie beutet die Umwelt aus, belastet das Klima und führt zu sozialer Ungleichheit und Spaltung. Deshalb bedarf es eines sozial-ökologischen Transformationsprozesses, der bestehende und mögliche neue soziale Ungerechtigkeiten vermeidet. Das Projekt „Die sozial-ökologische Transformation gemeinsam gerecht gestalten“ erkundete neue Allianzen und Ansätze, die die sozial-ökologische Transformation als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstehen. Sozial-, Umweltverbände und Gewerkschaften diskutierten in Workshops des Projekts mögliche Transformationspfade und erarbeiteten Empfehlungen. 

Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung initiierte, begleitete und analysierte diese Prozesse. Die Ergebnisse lesen Sie in diesem Magazin. Grundlage der Analysen und Empfehlungen sind Interviews, Workshops und Recherchen. Das einmalig erscheinende Magazin richtet sich einerseits an Politiker*innen, die vor der schwierigen Aufgabe stehen, gerechte Lösungen für den ökologischen Wandel umzusetzen – trotz akuter Krisen und Sparzwänge. Andererseits ist das Magazin denen gewidmet, die sich beruflich oder ehrenamtlich in zivilgesellschaftlichen Organisationen engagieren. Sie finden darin Anregungen, um Zusammenhänge zwischen sozialen und ökologischen Themen neu zu denken sowie wirksame Kooperationen und neue Allianzen einzugehen.

Der Theorieteil zeigt etwa, wie sich Allianzen bei lang- und kurzfristigen klimapolitischen Maßnahmen positionieren können oder was Politik und Verbände aus der Kommunikation zum Gebäudeenergiegesetz lernen können, um Konfliktpotenziale vorausschauender zu bearbeiten. Wie Allianzen bereits Erfolge erzielt haben und wo Hürden liegen, zeigen Interviews mit zivilgesellschaftlich engagierten Personen – etwa aus der Diakonie, dem Umweltverband BUND und dem Deutschen Gewerkschaftsbund.

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