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Zur Konzeptualisierbarkeit einer PostwachstumsökonomieDie Grenzen des wirtschaftswissenschaftlichen Mainstreams und die Potenziale theoretischer Multiperspektivität

Die Annahme, dass wirtschaftliches Wachstum per se wünschenswert sei, ist tief im wirtschaftswissenschaftlichen Mainstream verankert. Stabiles Nullwachstum lässt sich innerhalb einflussreicher neoklassischer Theorien jedoch grundsätzlich abbilden, zum Beispiel durch eine Veränderung des technologischen Wandels hin zu einem Fokus auf die Steigerung der Ressourcen- statt der Arbeitsproduktivität, eine Reduktion der Investitionshöhe und/oder des Arbeitsangebots. In der Erklärung dieser Mechanismen bleibt der Mainstream jedoch in der Regel vage. Gleichzeitig kommen andere bedeutsame Aspekte für ein stabiles Nullwachstum im Mainstream zu kurz. Für eine umfassende Analyse einer Postwachstumsökonomie bedarf es daher einer Vielzahl an Zugängen und theoretischen Perspektiven. Nur so können Aspekte wie die Rolle des Geldsystems, von Gewinnen, Zinsen, Sozialsystemen und Reproduktionsarbeit, Privateigentum und Wettbewerb, politischer Ökonomie und Macht in ihrer Gänze erfasst werden.

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