Dr. rer. pol. (Wirtschafts- und Sozialwissenschaften)
Wie lassen sich Alltagspraktiken und Unternehmenskulturen nachhaltig transformieren? Elisabeth Süßbauer erforscht am IÖW systemische Lösungen für nachhaltiges Produzieren und Konsumieren. Die Soziologin arbeitet mit partizipativen Ansätzen wie Design Thinking, Citizen Science oder Reallaboren. Ihre Themenschwerpunkte sind Abfallvermeidung und Wiederverwendung, Klimaanpassungsstrategien und der Umgang mit unsicherem Wissen. Sie engagiert sich unter anderem als Vorstandsmitglied des European Roundtable on Sustainable Consumption and Production (ERSCP) Society.
Publikationen (Download Liste, PDF 0,2 MB)
Schwerpunkte
- Abfallvermeidung und Reuse
- Transformation von Alltagspraktiken
- Partizipative Innovationsprozesse
- Klimawandelanpassung in/von Organisationen
Berufserfahrung
- Seit 09/2025: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am IÖW
- 2015 – 2025: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG), Technische Universität Berlin
- 2010 – 2014: Doktorandin am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH (UFZ), Leipzig
- 2008 – 2010: Wissenschaftliche Hilfskraft am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie
Ausbildung
- 2014: Promotion in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Universität Kassel
- 09/2005 – 02/2006: Auslandssemester Universidad Salamanca, Spanien
- 2002 – 2008: M. A. in Soziologie (Hauptfach), Politikwissenschaft und Romanistik (Nebenfächer), Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Engagement und Gremien
- Seit 2026: Vorsitzende der Fachgruppe „Kreislaufwirtschaft“ beim Innovationsportal Reallabore des BMWE
- Seit 2024: Vorstandsmitglied der ERSCP Society – European Roundtable for Sustainable Consumption and Production
- Seit 2022: Vorstandsmitglied der Sektion Umwelt- und Nachhaltigkeitssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)
- Seit 2020: Mitglied bei Future Earth – Systems of Sustainable Consumption and Production (SSCP), WG „Social Change Beyond Consumerism“