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IÖW-Newsletter 7/2013   November


Sehr geehrte Damen und Herren,

auf der IÖW-Jahrestagung trafen sich letzte Woche in Berlin Akteure des kollaborativen Wirtschaftens und der Nachhaltigkeitsszene, um darüber zu sprechen, welche Potenziale in aktuellen Trends wie Open Innovation, dezentraler Produktion, Crowdfunding oder Teilen statt Besitzen für eine nachhaltige Entwicklung liegen. Viele verschiedene Ansätze, die Wirtschaft umzukrempeln – ein Fazit: Kollaborative Geschäftsmodelle werden zentral für die große Transformation der Gesellschaft sein.

Sind Sie interessiert daran, zukünftig die Neuigkeiten aus dem IÖW in kleineren und noch leichtverdaulicheren Häppchen zu erhalten? Dann folgen Sie uns bei Twitter @ioew_de, seit Neuestem sind wir dort aktiv.

Herzliche Grüße und eine schöne Adventszeit wünscht Ihnen

Ihr

Richard Harnisch
Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

 

Aktuell

IÖW-Jahrestagung: Experten diskutieren Potenziale kollaborativen Wirtschaftens für eine nachhaltige Entwicklung

Teilen statt Besitzen, Energie selbst erzeugen, Verbraucher in die Produktentwicklung einbeziehen – diese und weitere aktuelle Trends diskutierten rund 200 Teilnehmer/innen der IÖW-Jahrestagung „Geschäftsmodell Nachhaltigkeit – Wirtschaft und Wirtschaftsförderung in der Transformation“ am 20. und 21. November 2013 in Berlin. Akteure der kollaborativen Ökonomie und der Nachhaltigkeitsszene erörterten gemeinsam, welche Potenziale neuartige Geschäftsideen für eine nachhaltige Entwicklung bergen und wie diese gefördert werden können. Einigkeit bestand darin, dass neue, kollaborative Geschäftsmodelle zentral für die große Transformation der Gesellschaft sein werden.

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IÖW ab sofort bei Twitter – @ioew_de

Seit kurzem twittert das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung und berichtet in aller Kürze über seine Studien, Veranstaltungen und weiteren Aktivitäten der praxisorientierten Nachhaltigkeitsforschung. Sie können uns auf www.twitter.com/ioew_de folgen und mit uns in Kontakt treten. Unter #ioew13 lesen Sie etwa, was rund um die IÖW-Jahrestagung getwittert wurde.

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IÖW auf Praxistag des CSR-Preises der Bundesregierung

Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Unternehmen, Politik und Zivilgesellschaft diskutierten auf dem Praxis-Tag des CSR-Preises der Bundesregierung am 14. November 2013 über verantwortungsvolles Unternehmenshandeln. Jana Gebauer und Dr. Christian Dietsche vom IÖW leiteten zwei Workshops zu den Themen Arbeitsplatz und Umwelt, in denen es um verantwortungsvolle Personalführung in der Praxis ging sowie die Frage, wie Umweltaspekte umfassend und innovativ gesteuert werden können. Das IÖW hat die Methodik des CSR-Preises, der 2014 zum zweiten Mal ausgelobt wird, gemeinsam mit dem Institut für Management an der Humboldt-Universität zu Berlin entwickelt.

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Sustainable Food Consumption – Special Issue ‘Sustainability: Science, Practice & Policy’

What are current trends, policy approaches, and future scenarios of sustainable food consumption? Ten articles published in the e-journal 'Sustainability: Science, Practice, & Policy' highlight selected topics such as lifestyle-specific food policies, meat-consumption, or awareness rising for healthy and environmentally conscious food choices. IÖW-scientist Dr. Gerd Scholl is one of three guest editors of this special issue. In the article 'Sustainable Food Consumption: When Evidence-Based Policy Making Meets Policy-Minded Research' he introduces to the volume, together with Michal Sedlacko and Lucia Reisch.

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Bernd Hirschl im Interview: Stadtwerke-Abstimmung – Was Berlin hätte haben können

Wie soll es mit dem Berliner Stromnetz weitergehen, wenn Ende 2014 der Konzessionsvertrag über die Stromnetze zwischen der Stadt Berlin und Vattenfall ausläuft? Vor der Volksabstimmung in Berlin hat sich IÖW-Energieexperte Prof. Dr. Bernd Hirschl mit der taz über ein klimaneutrales Berlin 2050 unterhalten und darüber, was die Berlinerinnen und Berliner mit einer Zustimmung hätten haben können. Ein größeres Stadtwerk, wie es beim Volksentscheid zur Abstimmung stand, hätte ein wichtiger Akteur zur Reduktion des Berliner Kohlendioxid-Ausstoßes sein können, so Hirschl.

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Green Talents zu Gast am IÖW

Am 28. Oktober 2013 war das IÖW Gastgeber der Green Talents 2013 – einer Gruppe von 25 internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die als Preisträger im BMBF-Wettbewerb „Green Talents – International Forum for High Potentials in Sustainable Development“ ausgewählt wurden. IÖW-Geschäftsführer Thomas Korbun hatte als Jury-Mitglied an der Bewertung der über 430 Bewerbungen aus 80 Ländern weltweit mitgewirkt. Auf einer zweiwöchigen Deutschlandreise erhielten die Green Talents einen Einblick in den deutschen Wissenschaftssektor, das IÖW war die erste Station.

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IÖW-Fachgespräch: „Wertschöpfung und Beschäftigung durch erneuerbare Energien“

Wie kann die Wertschöpfung durch erneuerbare Energien noch umfassender und genauer berechnet werden? Und welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten weisen die bislang entwickelten Methoden und Ansätze auf? Hierzu haben sich Wissenschaftler/innen und Expert/innen auf dem IÖW-Fachgespräch „Wertschöpfung und Beschäftigung durch erneuerbare Energien“ am 24. Oktober 2013 in Berlin unter Leitung des IÖW-Energieexperten Prof. Dr. Bernd Hirschl ausgetauscht. Neben den methodischen Fragen rund um die regionalökonomischen Effekte des EE-Ausbaus waren auch die verschiedenen empirischen Herausforderungen bei der Datengenerierung Thema der Fachrunde.

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Von Rebound-Effekten und Suffizienzpolitik – Eine Debatte auf dem Blog Postwachstum.de

In den Rezensionen der neuesten Bücher von Ralf Fücks und Hans Thie stellt Markus Wissen die Kontroverse zwischen verschiedenen Transformationsstrategien heraus. Gerade die Möglichkeit absoluter Entkopplung beurteilen die beiden Autoren unterschiedlich. Tilman Santarius argumentiert in einem weiteren Beitrag, dass es auf Grund der Rebound-Effekte keine hinreichende Entkopplung geben könne. Eine Suffizienzpolitik sei erwünscht, gar notwendig, urteilen Angelika Zahrnt und Uwe Schneidewind in mehreren Auszügen aus ihrem neuen Buch. Jan-Henning Korte sieht derweil in der Reduktion von Werbung einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung suffizienter Lebensstile.

Postwachstum – wo geht es hin? Diskutieren Sie mit!

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Ökologisches Wirtschaften

Ökologisches Wirtschaften 4/2013: Biokraftstoffe – Zwischen Sackgasse und Energiewende

Lesen Sie in der neuen Ausgabe von Ökologisches Wirtschaften, welche Rolle Biokraftstoffe für eine sozial-ökologische Transformation der Energiesysteme spielen können. Zunächst als Hoffnungsträger einer alternativen Kraftstoffversorgung gesehen, werden Biokraftstoffe seit einiger Zeit zunehmend kritisiert. Die Effekte von Biodiesel und Co. sind widersprüchlich, die Debatten darüber kontrovers. Nahrungsmittelkonkurrenz und die Verdrängung kleinbäuerlicher Strukturen sind dabei nur zwei Probleme von vielen, die insbesondere durch Biokraftstoffe der sogenannten ersten Generation entstehen können.

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Termine

Workshop: Nicht wachsen oder anders wachsen? – Optionen für Unternehmen in einer Postwachstumsgesellschaft

Im DBU-geförderten Projekt „Postwachstumspioniere“ veranstaltet das IÖW gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung einen Workshop, bei dem es um kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) geht, die bereits heute aus den verschiedensten Gründen Wege jenseits rein quantitativen Wachstums gehen. Welche Motive verfolgen diese Unternehmen und lassen sich Vorstellungen einer wachstumsneutralen oder wachstumsunabhängigen Unternehmensführung auch auf andere Unternehmen übertragen?

5. Dezember 2013, Berlin

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Dialog: Infrastrukturen im Klimawandel

Die Folgen des Klimawandels stellen unsere Infrastrukturen vor neue Herausforderungen. Die Aufgabe ist es, diese vorausschauend anzupassen. Dazu ist ein politischer Rahmen notwendig. Das Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung (KomPass) im Umweltbundesamt lädt dazu ein, Empfehlungen für geeignete Politikinstrumente mitzugestalten, die in die Fortschreibung des Aktionsplans Anpassung an den Klimawandel (APA II) der Bundesregierung eingehen sollen. Die dialogorientierte Tagung wird von IÖW konzipiert und durchgeführt.

28.-29. Januar 2014, Dessau

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Aus dem IÖW

Neu am IÖW: Larissa Donges

Diplom-Geoökologin Larissa Donges arbeitet seit November 2013 als Volontärin in der Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation am IÖW. Zuvor war sie unter anderem als Projektkoordinatorin bei der BUNDjugend beschäftigt.

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Aus dem IÖW-Netzwerk

Degrowth Konferenz 2014: Call for Papers

Auf der 4. internationalen Degrowth Konferenz werden die Themen „Gesellschaft neu organisieren“, „Sozial-ökologisches Wirtschaften“ und „Gemeinschaftlich leben“ eine zentrale Rolle spielen. Wissenschaftler sind eingeladen, über den Call for Papers einen Konferenzbeitrag einzureichen. Die Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung (VÖW), der Blog Postwachstum.de und weitere Partner unterstützen die Konferenz.

Weitere Information und Call for Papers

Studie „Strukturelle und programmatische Hindernisse für eine Partizipation der Umweltverbände in der Forschungspolitik“

Wie kann die  Beteiligung von Umweltverbänden in der Nachhaltigkeitsforschung auf eine breitere Basis gestellt werden? Ein aktuelles Gutachten des ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung, mit dem das IÖW im Ecological Research Network (Ecornet) zusammenarbeitet, sieht in puncto Partizipation eine zentrale Rolle beim Bundesforschungsministerium. Das Gutachten wurde im Auftrag der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) für die Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende erstellt und steht dort zum Download bereit.

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Impressum

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung GmbH (gemeinnützig)
Potsdamer Str. 105 | D-10785 Berlin
Telefon: +49-(0)30 - 884 59 4-0 | Fax: +49-(0)30 - 882 54 39
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Das IÖW bei Twitter: www.twitter.com/ioew_de

Redaktion: Richard Harnisch, Thomas Korbun

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