
Das IÖW ist ein führendes wissenschaftliches Institut auf dem Gebiet der praxisorientierten Nachhaltigkeitsforschung. Wir erarbeiten Strategien und Handlungsansätze für ein zukunftsfähiges Wirtschaften – für eine Ökonomie, die ein gutes Leben ermöglicht und die natürlichen Grundlagen erhält. Auf diesen Seiten informieren wir Sie über den aktuellen Stand unserer Forschungsarbeiten.
Das IÖW: Forschen für nachhaltiges Wirtschaften... > weiterlesen
Am 10. Juni 2013 hat die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt ihre erste Konzeption für ein Berliner Energiewendegesetz vorgestellt und mit der Fachöffentlichkeit diskutiert. IÖW-Energieexperte Prof. Dr. Bernd Hirschl moderierte die Veranstaltung, an der rund 50 eingeladene Experten/innen aus Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft teilnahmen. Ziel der Veranstaltung war es, relevante Stakeholder in einer Frühphase der Gesetzeserstellung, also noch vor einem Referentenentwurf, zu beteiligen. Staatssekretär Christian Gaebler und Lothar Stock, Leiter des Sonderreferats Klimaschutz und Energie, stellten die ersten der Pläne zum Berliner Energiewendegesetz vor.
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Wegen der aktuellen Hochwassersituation in Deutschland müssen wir die Forschungskonferenz "Klimarobustes und nachhaltiges Deutschland - Wie gestalten wir die Transformation?" am 11./12. Juni 2013 im Umweltbundesamt Dessau-Roßlau leider absagen. Die Entwicklung in den letzten Tagen hat gezeigt: Die Erreichbarkeit des UBA in Dessau hat sich insgesamt verschlechtert. Dessau ist seit dem Wochenende nur sehr umständlich und mit sehr hohem Zeitaufwand aus Richtung Norden und Westen zu erreichen. Die Bahn hat gestern die Empfehlung gegeben, den Raum Sachsen-Anhalt zu meiden. Voraussichtlich wird die Konferenz zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.
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Das Thema „Sharing“ wurde von den Medien zum Konsumtrend ausgerufen. Positive Wirkungen etwa auf die Umwelt werden dabei vorausgesetzt. Doch welche Gewinne an Ressourcenproduktivität entstehen tatsächlich, wenn weniger Produkte gekauft und mehr geteilt werden? Das IÖW ist dieser Frage in einer vertiefenden Analyse nachgegangen und präsentiert aktuelle Konzepte und ihre Auswirkungen auf die Ressourcenproduktivität. Anhand der drei Fallbeispiele Car-Sharing, ökoeffizientes Leasing und Online-Marktplätze für Second Hand werden mögliche Formen und Geschäftsmodelle von alternativen Nutzungsstrategien beschrieben, Potenziale zur Steigerung der Ressourceneffizienz dargestellt und Fördermöglichkeiten für die Ressourcenpolitik erörtert.
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Über 100 Teilnehmer/innen informierten sich bei der Veranstaltung „Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien in Kommunen gezielt erschließen“ auf den Berliner Energietagen am 17. Mai 2013 in Berlin, wie Kommunen durch die Nutzung erneuerbarer Energien finanziell profitieren können. Die kommunale Wertschöpfung ist davon abhängig, ob die Akteure, die die Wertschöpfung generieren, auch in der Kommune ansässig sind. Es geht also nicht nur darum, den Ausbau der erneuerbaren Energien zu fördern, sondern insbesondere die Beteiligung von Unternehmen und Investoren vor Ort voranzubringen. Die Veranstaltung zeigte Wege auf, wie Kommunen agieren können, um Wertschöpfung aus Erneuerbaren Energien gezielt zu erschließen und in der Region zu halten. Die Tagung ist nun online dokumentiert, alle sieben Präsentationen stehen als Download zur Verfügung.
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Lesen Sie in der neuen Ausgabe von Ökologisches Wirtschaften, welche Rolle Forschung und Wissenschaft für die gesellschaftliche Entwicklung einnehmen. Die Bedeutung von Forschung und Wissenschaft für gesellschaftliche Transformationen hat in der modernen Gesellschaft kontinuierlich zugenommen. Die Rolle der Wissenschaft war dabei jedoch ambivalent: Sie hat sich letztlich sowohl als problemlösende wie auch als problemgenerierende Instanz erwiesen. Infolge der erheblichen ökologischen Herausforderungen, die sich insbesondere im Rahmen des Klimawandels ergeben, wird der Wissenschaft zunehmend eine Schlüsselstellung für die Lösung globaler Umweltprobleme zugeschrieben. Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) hat mit seiner Forderung nach einer transformativen Forschung für die deutsche Diskussion einen wesentlichen Impuls gesetzt. In seinem letzten Hauptgutachten „Welt im Wandel: Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“ thematisierte der WBGU die Rolle der Wissenschaft im Kontext der anstehenden Transformation und beförderte die Diskussion um die Zukunft der Nachhaltigkeitsforschung. Die aktuelle Ausgabe von Ökologisches Wirtschaften greift dieses Thema auf und gibt einen Überblick über aktuelle Debatten zu den Möglichkeiten und Grenzen transformativer Wissenschaft.
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European finance experts this week convened in Brussels to discuss necessary changes of the finance system for promoting the transition to a sustainable economy. Though the finance system has nearly collapsed in 2008 it is still largely in the same shape as before, claim the experts. Fundamental changes are needed in order to limit the “short-termism” of finance institutions and take a longer term perspective of financial allocations. In brief, the specialists call for less speculation and more investment, integrating ecological values in the finance system and the return of banks to their core function as intermediates between savers and businesses.
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Über 100 Teilnehmer/innen diskutierten auf der Tagung "Biokraftstoffe zwischen Sackgasse und Energiewende Diskurse, Effekte und Konflikte aus transnationaler Perspektive" am 19. April 2013 in Berlin, wie es mit Biodiesel, -ethanol & Co. weitergehen kann. Die vom BMBF im Programm Sozial-ökologische Forschung geförderte Forschungsgruppe „Fair-Fuels?“ hat in ihrem vierjährigen Projekt neue Antworten auf die vielfältigen Widersprüche rund um Biokraftstoffe gesucht und die Ergebnisse der Forschungen, u. a. aus den Weltregionen Europa, Lateinamerika und Afrika, auf der Tagung vorgestellt. Die Tagung ist nun online dokumentiert, alle Präsentationen stehen als Download zur Verfügung.
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Weitere Informationen zum IÖW in unserem aktuellen Jahresbericht. Neu: Erstmals mit Nachhaltigkeitsinformationen zum Institut.
Welche alternativen Entwicklungsmöglichkeiten gibt es für eine Gesellschaft, die nicht auf Wachstum angewiesen ist? Diskutieren Sie mit!
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Das IÖW ist Partner im Ecornet, dem Netzwerk führender außeruniversitärer Institute der Nachhaltigkeitsforschung in Deutschland.