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Entwicklungsmöglichkeiten am IÖW

Die kontinuierliche fachliche, methodische und persönliche Entwicklung und Qualifizierung unserer Mitarbeiter/innen liegt uns am IÖW sehr am Herzen. Sie hilft uns als Institution, leistungsfähig und innovativ zu bleiben, und ist Voraussetzung für die individuelle Entfaltung: Jede/r Mitarbeiter/in soll die Möglichkeit haben, die eigenen Potenziale zu entwickeln und individuelle Interessen zu verfolgen. Bei der Weiterentwicklung geht es uns nicht allein um die Beschäftigung am IÖW, sondern wir behalten auch die Beschäftigungsmöglichkeiten außerhalb des Instituts im Blick. Dies sehen wir als wichtigen Beitrag, um angemessen mit der Unsicherheit unserer drittmittelabhängigen Beschäftigungsverhältnisse umzugehen. Als konzeptionelle Grundlage für die Personalentwicklung am Institut dienen das Personalentwicklungskonzept des IÖW, die Entwicklungsprofile für wissenschaftliche Mitarbeiter/innen und das darauf aufbauend entwickelte modulare Qualifizierungskonzept für wissenschaftliche Mitarbeiter/innen. Zentrales Instrument sind die jährlich stattfindenden Personalentwicklungsgespräche, Mentorings sowie interne und externe Weiterbildungen. Auch die strukturierte Einarbeitung, die die Basis für jede/n neue/n Mitarbeiter/in am IÖW legt, ist Bestandteil des Personalentwicklungskonzepts und gelebte Praxis. Bei Einstellungen im nicht-wissenschaftlichen Bereich werden die Konzepte vergleichbar eingesetzt.

Einarbeitung

Aller Anfang ist schwer. Aber wie schwer muss er sein? Uns ist es wichtig, den Start so leicht wie möglich zu machen. Daher arbeiten wir neue Kolleg/innen differenziert und strukturiert ein und führen sie an die Arbeitsweise und Kultur des IÖW heran. Hierfür haben wir in den vergangenen Jahren eine Serie von internen Qualifizierungsmodulen entwickelt. Zudem haben wir es als Standard etabliert, jeder/m neuen Mitarbeiter/in ein Mentoring durch erfahrene Kolleg/innen anzubieten und sie in Projektteams und durch die Projektleitungen eng zu begleiten. Mit diesen Maßnahmen möchten wir die neue/n Kolleg/innen dabei unterstützen, die vielfältigen Kompetenzen zu entwickeln, die für die transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung auf Drittmittelbasis notwendig sind.

Ein gutes Projektmanagement ist für uns die Basis, um die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter/innen zu verringern und möglichen Gesundheitsrisiken vorzubeugen. Neue Mitarbeiter/innen werden in Basisschulungen mit den IÖW-Projektmanagementstandards vertraut gemacht.

Wirkungsvolle Einarbeitung erfordert aber auch qualifizierte „Einarbeiter/innen“. Dabei setzen wir auf die Qualifizierung und Stärkung unserer erfahrenen Wissenschaftler/innen, die in Projekten auch ohne formale Personalverantwortung Aufgaben der Personal- und Teamentwicklung übernehmen. Um diese Herausforderungen noch systematischer zu bewältigen, haben wir im Rahmen der Aktivitäten zum IÖW-Projektmanagement ein spezifisches Weiterbildungsmodul mit Aufbauschulungen für erfahrene Projektleiter/innen entwickelt, das wir in regelmäßigen Abständen am IÖW durchführen.

Kontinuierliche Entwicklung und Qualifizierung

Das IÖW bietet vielfältige Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten, sowohl auf individueller als auch auf Teamebene. Dazu zählen neben externen Seminaren auch interne Angebote.

2019 haben wir am IÖW acht interne Trainings durchgeführt. Neben Basiskompetenzen für das wissenschaftliche Arbeiten schulen und begleiten wir unsere Projektleitungen, deren Arbeit wesentlich auf die Innovationsfähigkeit des Instituts, die Qualität der Ergebnisse und eine gute Zusammenarbeit in den Projektteams wirkt. Für die kontinuierliche Begleitung, den Erfahrungsaustausch und die kollegiale Beratung erfahrener Projektleitungen haben wir zusätzlich zu unseren Basistrainings ein neues Trainingsformat entwickelt, das 2020 umgesetzt werden soll.

Themen von Trainings sind beispielsweise Projektmanagement, Projektleitung am IÖW (für verschiedene Erfahrungslevel), Rhetorik und Kommunikation, Zeitmanagement, Methoden und Techniken der Moderation oder wissenschaftliches und zielgruppengerechtes Schreiben. Die Trainings flankieren die Entwicklung von Fach- und Methodenkompetenzen, die im Rahmen der Projektarbeit in Teams aus Mitarbeiter/innen unterschiedlicher Erfahrungsstufen stattfindet. Insgesamt nutzten 64 Prozent der Mitarbeiter/innen unser internes Weiterbildungsangebot, 42 Prozent nahmen an einer oder mehreren externen Weiterbildungsmaßnahme(n) teil.

2019 haben wir zudem einen Schwerpunkt darauf gelegt, die institutionellen Prozesse rund um unsere Personalentwicklungsgespräche zu verbessern. Dazu zählen unter anderem Themen wie die pünktliche Protokollierung der Gespräche und das bessere Nachhalten von Vereinbarungen. Hierfür haben wir Ende 2019, deutlich später als ursprünglich geplant, ein IT-gestütztes Instrument eingeführt, das Mitarbeiter/innen und Personalverantwortliche bei der Planung und der Arbeit mit den Ergebnissen der Personalentwicklungsgespräche unterstützt.

 

Frischer Forschen

Besonders bei langjähriger wissenschaftlicher Tätigkeit ist es eine Herausforderung, innovativ und kreativ zu bleiben. Um den Mitarbeiter/innen im Forschungsalltag Freiräume und Kapazitäten zu schaffen, für den Erhalt ihrer Innovationsfähigkeit zu sorgen und persönliche Entwicklungsziele zu verfolgen, gibt es seit dem Jahr 2011 eine Maßnahme, die genau dies ermöglichen soll: Wir nennen es die „Frischer-Forschen-Zeit“. Während dieser können Mitarbeiter/innen einer selbst gewählten Forschungs- oder persönlichen Entwicklungsfrage nachgehen oder einen Forschungsaufenthalt an einer anderen Institution verbringen. In dieser Zeit werden die Mitarbeiter/innen regulär bezahlt und sind von sonstigen Aufgaben befreit.

Nachhaltigkeitsprogramm

Das Nachhaltigkeitsprogramm umfasst eine Maßnahme zur „Förderung der kollegialen Beratung“ und eine Maßnahme zur „Systematisierung von Personalentwicklungsgesprächen“.

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