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Nachhaltigkeitsprogramm

Das Nachhaltigkeitsprogramm umfasst zwei Maßnahme zu der Zielstellung „Weiterentwicklung der Institutskultur“.

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Institutsgröße

Ende 2019 verzeichnet das IÖW mit 59 Mitarbeiter/innen (ohne studentische Mitarbeiter/innen und Praktikant/innen) die bislang höchste Anzahl seit seiner Gründung 1985. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem zum Stichtag 57 Mitarbeiter/innen gezählt wurden, sind wir weiter gewachsen. Durch neue Projekte konnten wir mehrere Wissenschaftler/innen neu einstellen. Folgende Abbildung zeigt die Entwicklung der Zahl der Mitarbeiter/innen seit 2001.

2019 waren, genau wie im Vorjahr 46 Mitarbeiter/innen im wissenschaftlichen Bereich beschäftigt. Die Zahl der Mitarbeiter/innen im nicht-wissenschaftlichen Bereich stieg von 11 (2018) auf 13 (2019).

Organisationsentwicklungsprozess im wachsenden Institut

Das IÖW verfolgt keine Wachstumsstrategie. Wir versuchen, unsere Strukturen und die Arbeitsweise wachstumsunabhängig zu gestalten. Das bedeutet, den Fokus auf die Qualität des Arbeitens und unserer Produkte zu legen anstelle auf das quantitative Wachstum. Wir konzipieren und beantragen daher weniger neue Projekte, wenn eine gute Auslastung des Personalbestands absehbar ist. Müssen wir Auslastungslücken befürchten, so akquirieren wir mehr, um die Arbeitsmöglichkeiten im Institut langfristig zu sichern. Da wir im Vorhinein nie wissen können, welche Projektideen erfolgreich sein werden, müssen wir stets etwas mehr Skizzen und Anträge einreichen, als es der eigentliche Bedarf erforderlich machen würde. Trotzdem wir in den letzten Jahren weniger Akquise gemacht haben, sind unsere Erfolgsquoten gestiegen. Die Folge: Wir sind heute doppelt so viele Kolleginnen und Kollegen wie noch vor zehn Jahren. Insbesondere seit 2015 sind wir stark gewachsen. Und wir wachsen 2020 noch weiter.
Aus unseren wissenschaftlichen Arbeiten wissen wir, dass sich Wachstumsprozesse stark auf Organisationen auswirken können. Wachstum bietet uns zum einen Chancen: Neue Kolleg/innen bereichern mit ihrer Expertise und ihren persönlichen Erfahrungen das Institut und wir können neue Themen bearbeiten. Zum anderen stellt das Wachstum aber auch eine Belastungsprobe für etablierte Strukturen, unsere Arbeitskultur und -organisation dar und für die Arbeitsbelastung der erfah-renen Mitarbeiter/innen und Personalverantwortlichen. Dies verändert unser Miteinander – wie wir im Alltag kommunizieren, wie gut wir uns kennen, wie oft wir uns sehen.
Wir haben 2019 einen Organisationsentwicklungsprozess begonnen, um zu verstehen, was das Wachstum mit dem Institut macht und um neue Formen der Zusammenarbeit, des Austauschs und der gemeinsamen Gestaltung und Entwicklung der Organisation zu finden. Diesen Prozess werden wir 2020 weiterführen und dafür verschiedene Arbeitsformen wählen: plenare Veranstaltungen wechseln sich ab mit kleineren Arbeitsgruppen, Diskussionen in den Gremien, teilweise selbstorganisiert, teilweise mit externer Begleitung.

Hinweise zu den Angaben

Zur Gruppe der Beschäftigten im wissenschaftlichen Bereich zählen die wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen, Forschungsassistent/innen, der Wissenschaftliche Geschäftsführer und sein Referent, der Leiter und die Volontärin der Öffentlichkeitsarbeit. Die kaufmännische Geschäftsführerin, die Mitarbeiter/innen im Finanzbereich, Sekretariat, EDV-Bereich und Personalentwicklung sowie die Teamassistentinnen und Assistentinnen der Öffentlichkeitsarbeit zählen zu den Mitarbeiter/innen im nicht-wissenschaftlichen Bereich.

 

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