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Nachhaltigkeitsprogramm

Das Nachhaltigkeitsprogramm umfasst zwei Maßnahmen zu der Zielstellung „Weiterentwicklung der Institutskultur“.

 

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Institutsgröße

Ende 2020 verzeichnet das IÖW mit 65 Mitarbeiter/innen (ohne studentische Mitarbeiter/innen und Praktikant/innen) die bislang höchste Anzahl seit seiner Gründung 1985. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem zum Stichtag 61 Mitarbeiter/innen gezählt wurden, sind wir weiter gewachsen. Folgende Abbildung zeigt die Entwicklung der Zahl der Beschäftigten seit 2002.

2020 waren 50 Mitarbeiter/innen im wissenschaftlichen Bereich beschäftigt, in den beiden Vorjahren waren es 48 (2019) und 46 (2018). Die Zahl der Mitarbeiter/innen im nicht-wissenschaftlichen Bereich stieg von 13 (2019) auf 15 (2020).

Organisationsentwicklungsprozess im wachsenden Institut

Das IÖW verfolgt keine Wachstumsstrategie. Wir versuchen, unsere Strukturen und die Arbeitsweise wachstumsunabhängig zu gestalten. Das bedeutet, den Fokus auf die Qualität des Arbeitens und unsere Produkte, statt auf das quantitative Wachstum zu legen. Wir konzipieren und beantragen daher weniger neue Projekte, wenn eine gute Auslastung des Personalbestands absehbar ist. Müssen wir Auslastungslücken befürchten, so akquirieren wir mehr, um die Arbeitsmöglichkeiten im Institut langfristig zu sichern. Da wir im Vorhinein nie wissen können, welche Projektideen erfolgreich sein werden, müssen wir stets etwas mehr Skizzen und Anträge einreichen, als es der eigentliche Bedarf erforderlich machen würde. Obwohl wir in den letzten Jahren weniger akquiriert haben, hat sich unser Projektvolumen aufgrund gestiegener Erfolgsquoten nicht verringert. Die Folge: Wir sind heute fast doppelt so viele Kolleginnen und Kollegen wie noch vor zehn Jahren. Insbesondere seit 2015 sind wir stark gewachsen. Auch 2020 wuchsen wir weiter.

Aus unseren wissenschaftlichen Arbeiten wissen wir, dass sich Wachstumsprozesse stark auf Organisationen auswirken können. Wachstum bietet uns zum einen Chancen: Neue Kolleg/innen bereichern mit ihrer Expertise und ihren persönlichen Erfahrungen das Institut und wir können neue Themen bearbeiten. Zum anderen stellt das Wachstum aber auch eine Belastungsprobe für etablierte Strukturen sowie unsere Arbeitskultur und -organisation dar und die Arbeitsbelastung der erfahrenen Mitarbeiter/innen und Personalverantwortlichen steigt. Dies verändert unser Miteinander – wie wir im Alltag kommunizieren, wie gut wir uns kennen, wie oft wir uns sehen.

Wir haben 2019 einen Organisationsentwicklungsprozess begonnen, um zu verstehen, was das Wachstum mit dem Institut macht und um neue Formen der Zusammenarbeit, des Austauschs und der gemeinsamen Gestaltung und Entwicklung der Organisation zu finden. Dieser Prozess konnte in 2020 nur sehr begrenzt weitergeführt werden, da die Pandemie uns nicht ermöglichte, Diskussionen und Workshops mit vielen Teilnehmenden in Präsenz zu veranstalten, die für Organisationsentwicklungs-Prozesse unverzichtbar sind. Wir planen, den Prozess 2021 und 2022 in institutsweiten Diskussionen und Arbeitsgruppen fortzuführen.

Hinweise zu den Angaben

Zur Gruppe der Beschäftigten im wissenschaftlichen Bereich zählen die wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen, Forschungsassistent/innen, der wissenschaftliche Geschäftsführer und sein Referent, der Leiter, die Referentin und die Volontärin der Öffentlichkeitsarbeit. Die kaufmännische Geschäftsführerin, die Mitarbeiter/innen im Finanzbereich, Sekretariat, EDV-Bereich und Personalentwicklung sowie die Teamassistentinnen und Assistentinnen der Öffentlichkeitsarbeit zählen zu den Mitarbeiter/innen im nicht-wissenschaftlichen Bereich.

 

 

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