Gas- und Stromverbrauch sowie Dienstreisen sind die wesentlichen Bereiche, in denen wir Treibhausgase emittieren. Im Jahr 2023 haben sie 50,4 Tonnen CO2-Äquivalente verursacht. Dies entspricht einem Rückgang um 11,4 Prozent gegenüber dem Jahr 2022 mit 56,8 Tonnen CO2-Äquivalenten. 2023 waren die Emissionen insgesamt 37 Prozent geringer als 2019, dem Vorjahr der Pandemie mit 80,2 Tonnen. Pro Mitarbeiter*in sanken 2023 die Emissionen im Vergleich zum Vorjahr weiter um 0,06 Tonnen auf 0,72 Tonnen pro Mitarbeiter*in. 2020 waren die Emissionen bereits um 0,41 Tonnen von 1,31 auf 0,9 Tonnen je Mitarbeiter*in gesunken. Teilweise spielten Verlagerungseffekte durch das vermehrte mobile Arbeiten auch im Jahr 2023 eine Rolle. Ein Reduktionseffekt war nach wie vor unsere verminderte Dienstreisetätigkeit sowie Gaseinsparungen beim Heizen. Der Abwärtstrend setzt sich seit 2020 fort. Die Berechnung der Treibhausgasemissionen erfolgt aufgrund langer Abrechnungszyklen beim Gasverbrauch unserer Büros jeweils für das vorletzte Jahr.
Hinweise zu den Daten: Die Verbrauchszahlen für Gas liegen für 2024 noch nicht vor. 2022 wurde der Gasverbrauch technisch bedingt nur unvollständig erfasst (etwa 18 % der Heizkostenverteiler waren defekt). Die angegebenen Verbrauchswerte beruhen auf einer Schätzung (41 % des Gebäudegesamtverbrauchs – basierend auf den anteiligen Verbräuchen der vergangenen Jahre). Aufgrund veränderter Berechnungsmethoden bei der Ermittlung der CO2-Emissionen des Strom- und Gasverbrauchs ergeben sich zum Teil abweichende Werte im Vergleich zu vergangenen Veröffentlichungen. Dies betrifft beispielsweise aktualisierte Emissionsfaktoren nach GEMIS, die Anwendung neuer Verfahren zur Bewertung des Ökostrombezugs (Empfehlungen und Bewertungsverfahren des Umweltbundesamtes zum CO2-Emissionsfaktor Strominlandsverbrauch) sowie eine verbesserte Datengrundlage zur Bestimmung des Gasverbrauchs (Brennwert, z-Zahl). Die Angaben für das Jahr 2020 wurden in dieser Darstellung korrigiert, da eine Teilrechnung für Gasverbräuche von separaten Büroflächen in der Summe fehlte. 2020 hat sich der Abrechnungszeitraum für Strom geändert. Der Verbrauch für 2020 wird nicht für alle Gebäudeteile für 12 Monate angegeben, die Berechnungen sind daher unvollständig.