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Willkommen beim Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)

Das IÖW ist ein führendes wissenschaftliches Institut auf dem Gebiet der praxisorientierten Nachhaltigkeitsforschung. Wir erarbeiten Strategien und Handlungsansätze für ein zukunftsfähiges Wirtschaften – für eine Ökonomie, die ein gutes Leben ermöglicht und die natürlichen Grundlagen erhält. Auf diesen Seiten informieren wir Sie über unsere Forschungsarbeiten.

Das IÖW: Forschen für nachhaltiges Wirtschaften... > weiterlesen

Aktuelle Meldungen

Mehr Suffizienz könnte durch ein „Genug für alle durch bewusstes Handeln“ dazu beitragen, das Wohlbefinden der Menschen zu sichern und zu stärken. Dies verdeutlichen Dr. Lars-Arvid Brischke, Monika Orlowski und Jan Wiesenthal in der Schwerpunkteinführung der neuen Ausgabe „Ökologisches Wirtschaften“. Die Autor*innen ordnen Suffizienz als Leitbild ein, das nur dann wirksam werden kann, wenn es langfristig im Alltag, in Konsumentscheidungen und Lebensweisen verankert und politisch sowie gesellschaftlich gestützt wird. > mehr Informationen

 
Die Grafik zeigt fünf Verträge, die für Energy Sharing abzuschließen sind:    Zwischen Letztverbraucher und Anlagenbetreiber braucht es erstens einen Stromliefervertrag und zweitens einen Vertrag über die gemeinsame Stromnutzung.   Zudem braucht der Letztverbraucher drittens einen Stromliefervertrag mit dem Reststromlieferanten, der aber in der Regel schon vorhanden ist.  Der vierte Vertrag regelt den Betrieb des Smart Meters. Dieser wird in der Regel zwischen Reststromlieferant und Messstellenbetreiber abgeschlossen.   Fünftens gibt es einen Netznutzungsvertrag, über den der Netzbetreiber die Netzentgelte abrechnet, nämlich entweder mit dem Anlagenbetreiber oder mit dem Letztverbraucher.  Abweichend kann es weitere Verträge mit Dienstleistern geben oder aber Angebote spezialisierter Unternehmen, die mehrere Vertragsleistungen bündeln.   Quelle: Future Energy Lab, ein Projekt der dena, sowie Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), 2026. Die Grafik zeigt fünf Verträge, die für Energy Sharing abzuschließen sind:    Zwischen Letztverbraucher und Anlagenbetreiber braucht es erstens einen Stromliefervertrag und zweitens einen Vertrag über die gemeinsame Stromnutzung.   Zudem braucht der Letztverbraucher drittens einen Stromliefervertrag mit dem Reststromlieferanten, der aber in der Regel schon vorhanden ist.  Der vierte Vertrag regelt den Betrieb des Smart Meters. Dieser wird in der Regel zwischen Reststromlieferant und Messstellenbetreiber abgeschlossen.   Fünftens gibt es einen Netznutzungsvertrag, über den der Netzbetreiber die Netzentgelte abrechnet, nämlich entweder mit dem Anlagenbetreiber oder mit dem Letztverbraucher.  Abweichend kann es weitere Verträge mit Dienstleistern geben oder aber Angebote spezialisierter Unternehmen, die mehrere Vertragsleistungen bündeln.   Quelle: Future Energy Lab, ein Projekt der dena, sowie Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), 2026.

Ab dem 1. Juni 2026 soll Energy Sharing in Deutschland möglich sein. Dann können Privathaushalte, kommunale Einrichtungen, Vereine, Genossenschaften und kleine Unternehmen ihren eigenen lokal erzeugten, erneuerbaren Strom über das öffentliche Stromnetz mit anderen Verbraucher*innen teilen – theoretisch. Die praktische Umsetzung verzögert sich jedoch, etwa wegen Unklarheiten bei der Abrechnung. Das Projekt „Forum EnShare“ vom Future Energy Lab der Deutschen Energieagentur (dena) und vom IÖW trägt im Dialog mit Praxisakteuren zur Klärung offener Fragen bei. > mehr Informationen

 
Kartendarstellung des Schöneberger Nordens. Links oben liegt der U-Bahnhof Nollendorfplatz, links unten der Heinrich-Kleist-Park. Rechts außen liegt der Park am Gleisdreieck, in der oberen Mitte ist der U-Bahnhof Bülowstraße.

Das Land Berlin plant in den nächsten Monaten seinen Wärmeplan vorzulegen, danach gilt es bei der Wärmewende in die Umsetzung zu kommen. Eine Herausforderung dabei sind die zahlreichen Berliner Altbauquartiere. In einem neuen Forschungsprojekt steht der Kiez „Schöneberger Norden“ Pate für die Entwicklung von Lösungen für die klimafreundliche und bezahlbare Wärmeversorgung von Bestandsgebäuden in stark verdichteten Innenstadtbereichen. Das Projekt WärmSchöN untersucht mit Förderung des BMWE, wie Bezirk, Land und lokale Akteure die Wärmewende auf Quartiersebene gemeinsam umsetzen können und wie die Erfahrungen anderen Quartieren als Blaupausen dienen können. > mehr Informationen

 
Berliner Energietage: Energiewende in Deutschland

Suffizienz, Technologie und geeignete Rahmenbedingungen müssen zusammengedacht werden, um das Potenzial privater Photovoltaik-Haushalte wirksam für die Energiewende zu nutzen. So lautete das Fazit einer Fachveranstaltung des Forschungsprojekts ProSuffizienz am 15. April 2026 auf den Berliner Energietagen. Denn der von Prosumern erzeugte Strom ist ein wichtiger Baustein für die Dekarbonisierung des Strom-, Wärme- und Mobilitätssektors in diesen Haushalten und darüber hinaus und macht Prosumer nach wie vor zu einem wichtigen Bestandteil der Energiewende. Die Veranstaltung von co2online, IÖW, ifeu und DGS diskutierte empirische Forschungsergebnisse und deren Bedeutung für Praxis und Regulierung. > mehr Informationen

 
Deutschlandkarte mit Landkreisen und ökonomischen Effekten von Wind- und Solarenergie. Insgesamt ist der Effekt in vielen nördlichen Landkreisen größer als in südlichen.

Deutsche Städte und Landkreise können ihre Einnahmen aus erneuerbaren Energien mehr als verdoppeln, wenn sie die Ausbauziele für Wind- und Solaranlagen erreichen: von heute 5,5 auf 12,4 Milliarden Euro jährlich ab dem Jahr 2033. Das belegt eine Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, des IÖW und des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln Consult (IW Consult) im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums. Die Studienautor*innen empfehlen Bund und Ländern, es den Kommunen durch Beratung und Informationen sowie durch geeignete Rahmenbedingungen zu ermöglichen, ihre regionalwirtschaftlichen Möglichkeiten besser auszuschöpfen. > mehr Informationen

 

Am 26. April 1986 explodierte der Reaktorblock 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl. Die Katastrophe markierte einen Wendepunkt in der deutschen und internationalen Atomdebatte. Nur wenige Monate später, im August 1986, legten das IÖW und das Öko-Institut ein Gutachten vor, das systematisch die Möglichkeiten eines Ausstiegs aus der Kernenergie untersuchte. 40 Jahre danach fragen wir unsere ehemaligen IÖW-Kolleg*innen Prof. Dr. Martin Jänicke, Prof. Dr. Sabine Spelthahn und PD Dr. Lutz Mez: Was bedeutet dieses Gutachten heute? > mehr Informationen

 

Lithium ist ein wichtiger Rohstoff für die Herstellung von Batterien und damit für die Energie- und Verkehrswende. Die europäischen und deutschen Förder- und Verarbeitungskapazitäten sind trotz stark steigendem Bedarf bislang allerdings gering. Im neuen Verbundprojekt „Das Rotliegend als Lithiumressource im Norddeutschen Becken – von der Exploration zur Extraktion“ (RoLiXX) untersuchen IÖW-Forschende mit weiteren Partnern, ob sich Lithium aus sehr salzreichen Thermalwässern in tiefen geologischen Schichten des Norddeutschen Beckens nachhaltig und wirtschaftlich gewinnen lässt. > mehr Informationen

 

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