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Willkommen beim Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)

Das IÖW ist ein führendes wissenschaftliches Institut auf dem Gebiet der praxisorientierten Nachhaltigkeitsforschung. Wir erarbeiten Strategien und Handlungsansätze für ein zukunftsfähiges Wirtschaften – für eine Ökonomie, die ein gutes Leben ermöglicht und die natürlichen Grundlagen erhält. Auf diesen Seiten informieren wir Sie über unsere Forschungsarbeiten.

Das IÖW: Forschen für nachhaltiges Wirtschaften... > weiterlesen

Aktuelle Meldungen

Grafik 1 zeigt einen naturnahen Garten mit 16 Lebensräumen, die in deutschen Privatgärten vorkommen. Neben dem jeweiligen Element befindet sich die Anzahl der insgesamt 16,6 Millionen Gärten, die dieses aufweisen. Die Zahlen lauten: Laub- oder Obstbaum: 13,7 Millionen, Hecke: 12,1 Millionen, Trinkstelle: 11,7 Millionen, Beerentragende Pflanzen: 11,3 Millionen, Nisthilfe für Tiere: 10,8 Millionen, Blührasen: 10,4 Millionen, Staudenbeet: 9,6 Millionen. Laubhaufen: 8,4 Millionen, Naturecke: 7,9 Millionen, Offener Kompost: 6,4 Millionen, Totholz: 6,1 Millionen, Trockenmauer: 4,2 Millionen, Teich: 3,6 Millionen, Offene Bodenstelle: 3,1 Millionen. Die Schätzungen und basieren auf einer Befragung aus 2023 mit 2.000 Teilnehmenden. Grafik 2 stellt die Verteilung des Biodiversitätsindex für deutsche Privatgärten dar. Er berücksichtigt die vorhandenen Lebensräume und ihren ökologischen Wert. Der Durchschnittswert liegt mit 24 mittig innerhalb der möglichen Werte (0 bis 45). Die meisten Gärten erreichen moderate Werte, haben also bereits einige biodiversitätsfördernde Lebensräume, nutzen aber ihr Potenzial noch nicht voll aus.

Gärten sind für den Schutz der Artenvielfalt ein wichtiger und bislang unterschätzter Baustein. Durch bundesweite Befragungen und praxisnahe Erprobungen zeigte das Projekt gARTENreich, dass die Biodiversitätsfreundlichkeit der rund 16,6 Millionen Privatgärten in Deutschland bisher im mittleren Bereich liegt. Entscheidend ist die Anzahl unterschiedlicher Lebensräume: Die Forschenden schätzen, dass einige Elemente wie Laub- und Obstbäume, Hecken oder Nisthilfen jeweils in über 10 Millionen deutschen Privatgärten zu finden sind. Andere Bestandteile wie Teiche, Trockenmauern und offene Bodenstellen sind deutlich seltener. In einem Abschlussbericht stellt das vom Bundesforschungsministerium (BMFTR) geförderte Projekt die Ergebnisse vor. > mehr Informationen

 
Die Infografik „Energy Sharing: Praxistipps für Pioniere“ beantwortet die Frage, wie die Umsetzung von Energy Sharing bereits heute gelingen kann. Dabei geht es darum, dass eine Bürgerenergiegenossenschaft oder Kommune selbst erzeugten Strom vor Ort an Haushalte oder Liegenschaften verteilt. Eine Abbildung zeigt vier miteinander verbundene Häuser: Die beiden oberen Häuser verfügen über Solaranlagen und werden zusätzlich von Windkraftanlagen umgeben. Die beiden unteren Häuser besitzen keine Solaranlagen. Die Darstellung verdeutlicht das Prinzip, lokal erzeugten erneuerbaren Strom innerhalb einer Community zu teilen.   Dann werden 3 Praxistipps für die Umsetzung genannt:  Erstens ein frühzeitiger Dialog mit dem Verteilnetzbetreiber, einschließlich der Vorbereitung aller erforderlichen Informationen zur Netzanmeldung.  Zweitens die Zusammenarbeit mit Dienstleistern, die bei energiewirtschaftlichen Prozessen und der Kommunikation mit dem Verteilnetzbetreiber unterstützen können.  Drittens die Beschränkung auf einen Messstellenbetreiber, der bei allen Beteiligten geeignete Smart Meter installiert.   Abschließend weist die Infografik darauf hin, dass bessere rechtliche und regulatorische Rahmenbedingungen die Umsetzung von Energy Sharing erleichtern würden. Dafür hat das Projekt Forum Enshare ein Impulspapier mit zehn Empfehlungen an Energiepolitik, Bundesnetzagentur, Verteilnetzbetreiber und weitere Akteure formuliert.   Die Infografik wurde 2026 vom IÖW im Forum EnShare erstellt, einem Projekt vom Future Energy Lab der dena.

Seit Juni 2026 ist in Deutschland Energy Sharing formal möglich, doch noch scheitert die Umsetzung an Fragen zu Netzzugang, Bilanzierung und Abrechnung. Im Projekt Forum EnShare vom Future Energy Lab der dena – Deutsche Energie-Agentur, wissenschaftlich begleitet vom IÖW, diskutierten Expert*innen über Lösungen, um Energy Sharing effizient umsetzen zu können. In einem Impulspapier zeigen sie etwa, welche Vorgaben von der Bundesnetzagentur fehlen und wie Verteilnetzbetreiber auf Anfragen zu Energy Sharing reagieren sollten. > mehr Informationen

 

Über viele Jahrhunderte war die Lausitz ein europaweit bedeutendes Zentrum der Textilwirtschaft. Wie die Region an diese Tradition anknüpfen und vom Braunkohlerevier zum Vorreiter einer nachhaltigen Naturfaserwirtschaft auf Basis regionaler Rohstoffe werden kann, untersucht das neue Forschungsprojekt „LauTra – Gemeinsam auf dem Weg zum Lausitzer Faser-Revier“. Das IÖW und die Hochschule Zittau/Görlitz arbeiten über drei Jahre gemeinsam mit zahlreichen regionalen Akteuren daran, eine Lausitzer Faserwirtschaft zu gestalten. Das Projekt wird vom Bundesforschungsministerium (BMFTR) gefördert. > mehr Informationen

 
Cover der Ausgabe 3 2026, Schwerpunkt Jugendbeteiligung und Engagement

Aktuelle Jugendstudien zeigen, dass junge Menschen sich für politische Themen interessieren und stärker an der Gestaltung gesellschaftlicher und politischer Prozesse beteiligen möchten – jedoch oft den Eindruck haben, dass ihre Perspektiven wenig beachtet werden. Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „Ökologisches Wirtschaften“ beleuchtet die Bedingungen, Formen und Wirkungen von Jugendbeteiligung und Engagement. > mehr Informationen

 
Ausblick auf einen Kanal, Wohngebiete und Natur in Schwammstadt

Schwammstadt-Prinzipien sind aus einer klimaresilienten Stadtentwicklung nicht mehr wegzudenken. Wie können sie in der Stadtentwicklung verankert werden und wie kann der Bund dies unterstützen? Ein Forschungsprojekt unter Leitung IÖW im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) liefert neue Erkenntnisse. Ein Fact Sheet und ein Symposium, das im Juni 2026 stattfand, zeigen: Damit mehr Schwammstädte entstehen, müssen finanzielle, regulative und informatorische Politikinstrumente über alle Elemente des soziotechnischen Systems – Technologien, Institutionen und Akteure – hinweg integrativ zusammenwirken. > mehr Informationen

 

Für ein klimaneutrales Energiesystem braucht es nicht nur den Ausbau erneuerbarer Energien, sondern auch die passenden digitalen Technologien. Welche Umweltwirkungen die Digitalisierung im Energiesektor hat, untersuchte Hannes Bluhm vom IÖW in seiner erfolgreich abgeschlossenen Dissertation „Assessing the environmental effects of energy sector digitalization – Evidence from small-scale energy flexibilities“. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Flexibilisierung von Energietechnologien in Haushalten, insbesondere von Photovoltaik-(PV)-Anlagen mit Batteriespeichern, Wärmepumpen und Elektrofahrzeugen. > mehr Informationen

 

Rund ein Fünftel der beheizten Fläche in Berlin eignet sich laut Wärmeplan für Quartierswärmenetze. Dort könnten kleinere Nahwärmenetze mit Abwärme, Geothermie oder anderen lokalen Quellen künftig Gas- und Ölheizungen ersetzen. Als Betreiber kommen unter anderem lokale Bürgerinitiativen infrage. Der Berliner Aktionskreis Energie e.V. (AkE) vernetzt solche Initiativen. Vor welchen Hürden sie stehen und welche Unterstützungsbedarfe sie haben, ermittelte ein Workshop des Projekts „Wärmewende Schöneberger Norden“ (WärmSchöN). Er fand im Rahmen eines AkE-Vernetzungstreffens im Juni am IÖW statt. > mehr Informationen

 

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