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Leistungen des IÖW   |   Referenzen und Publikationen

Kommunale Wertschöpfung und Beschäftigung durch Erneuerbare Energien

Kommunen und Regionen: Wichtige Akteure für die Energiewende

Kommunen und Regionen spielen eine immer wichtigere Rolle in Bezug auf die Forcierung des Ausbaus erneuerbarer Energien (EE). Trends zu ambitionierten Ausbauzielen wie 100-%-Erneuerbare- Energien-Kommunen und -Regionen sowie Rekommunalisierungstendenzen der letzten Jahre zeigen dies deutlich. Dabei ist die Wertschöpfung durch die erneuerbaren Energien neben dem Klimaschutz ein zunehmend wichtiges Motiv für die lokalen Akteure. Wenn bisher importierte Energierohstoffe und Endenergien durch heimische, erneuerbare Energiequellen, Technologien und Dienstleistungen ersetzt werden, können die Kommunen und Regionen auch wirtschaftlich profitieren.

Allerdings waren die Wertschöpfungseffekte durch erneuerbare Energien bis vor kurzem wissenschaftlich wenig beleuchtet und nicht genau quantifizierbar. Das IÖW hat ein Modell entwickelt, das es erstmals ermöglicht, Abschätzungen kommunaler und regionaler Wertschöpfungseffekte für die wesentlichen dezentralen Technologien vorzunehmen.

Das WEBEE-Modell – Kurzdarstellung

In der Studie „Kommunale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien“ hat das IÖW im Jahr 2010 im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) ein Modell zur Ermittlung von Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekten durch Erneuerbare Energien (WEBEE-Modell) im kommunalen Kontext aufgestellt und seither kontinuierlich weiterentwickelt. Mit dem Modell können Unternehmensgewinne, Netto-Einkommen der Beschäftigten und kommunale Steuereinnahmen sowie Beschäftigungseffekte in Form von Vollzeitarbeitsplätzen für ein breites Portfolio von mittlerweile insgesamt 24 Wertschöpfungsketten erneuerbarer Energie-Technologien berechnet werden. Mittlerweile hat das IÖW das Modell für eine Reihe von Projekten im regionalen Maßstab etwa zu Brandenburg, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern angewendet.

Weitere Referenzen und Publikationen

Was bietet das WEBEE-Modell interessierten Kommunen und Regionen?

  • Das Modell zeichnet sich durch seinen Detailgrad sowie seine Anpassungsfähigkeit an die jeweils betrachtete Region aus.
  • Die ermittelten ökonomischen Effekte unterstützen kommunale Entscheidungsträger/innen dabei, den Weg zu einer umweltfreundlichen Versorgung mit Strom und Wärme aus erneuerbaren Quellen zu gehen und Akzeptanz für diese zu schaffen.
  • Die Kommunen und Regionen, die sich um die Erstellung eines möglichst vollständigen Datenprofils und der ökonomischen Effekte bemühen, können diese Informationen zudem gezielt nutzen, um ein Clustermanagement der vor Ort vorhandenen EE-Branchen aufzusetzen.
  • Die Daten liefern Erkenntnisse über fehlende Wertschöpfungskettenelemente und somit für eine gezielte Ansiedelungspolitik, über Aus- und Weiterbildungsbedarfe bei den ansässigen Unternehmen und zeigen gegenwärtige Schwerpunkte bei den Technologien und Dienstleistungen auf, die ggf. zu einer überregionalen Exportstrategie genutzt werden können.

Welche Leistungen das IÖW im Einzelnen anbietet, stellen wir hier vor.

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