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Berliner Energietage: IÖW mehrfach auf Leitveranstaltung der Energiewende vertreten

Mehr als 10.000 Teilnehmer diskutierten auf den Berliner Energietagen zentrale Stellschrauben für die Energiewende, für Energieeffizienz und Klimaschutz. Auch IÖW-Energieexperte Bernd Hirschl war dort in zwei Veranstaltungen beteiligt. Die Berliner Energietage fanden vom 7.-9. Mai 2018 statt.

Klimaschutzrat als Begleiter der Berliner Energiewende

Auf der gut besuchten Veranstaltung „Berlin auf dem Weg zur Klimaneutralität – Die Umsetzungsphase beginnt“ stellte sich der Berliner Klimaschutzrat vor und diskutierte mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern seine ersten Arbeitsschwerpunkte. Die Veranstaltung wurde von Staatssekretär Stefan Tidow und dem Sprecher des Klimaschutzrats, Prof. Bernd Hirschl eröffnet. Stefan Tidow erläuterte die Schwerpunkte des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms (BEK). Bernd Hirschl gab einen Überblick über Akteure, Ziele und erste Arbeitsschwerpunkte des Berliner Klimaschutzrates, die den weiteren inhaltlichen Verlauf der Veranstaltung prägten. Im Anschluss diskutierten Mitglieder des Klimaschutzrates und weitere Expertinnen und Experten auf zwei Podien die Möglichkeiten einer urbanen Solarwende in Berlin sowie den Stand und die Perspektiven von Sanierungsfahrplänen für die energetische Gebäudesanierung. Schließlich hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung die Gelegenheit, Vorschläge für zukünftige Themenschwerpunkte des Rates einzubringen.

Lösungen für den Wärmemarkt 2030

Zwischen Sozialverträglichkeit, Innovation und Klimaschutz – wie sieht der Wärmemarkt der Zukunft aus? Welche Technologien und Energieträger werden ihn zukünftig prägen? Wie zentral oder dezentral wird er sein? Auf der Veranstaltung „Wärmemarkt 2030“ diskutierten Expert/innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Verwaltung Herausforderungen, aber auch Lösungsansätze für den Umbau der Wärmeversorgung in Deutschland. Zu der Frage „Haushalte als Prosumer – wie autark will der Kunde sein?“ diskutierte Prof. Dr. Bernd Hirschl mit Frank Mattat, Sprecher der GASAG Solution Plus. Hirschl plädierte dafür, dem Energieprosumer insgesamt eine größere Rolle zuzuweisen, auch um Akzeptanz und Teilhabe zu fördern. Dabei sollte jedoch nicht ausschließlich die individuelle Eigenversorgung, sondern die nachbarschaftliche, nahräumliche Versorgung im Vordergrund stehen. Dies würde nicht nur eine vollständige Nutzung von Flächen an, auf und in Gebäuden für erneuerbare Energien und Abwärme ermöglichen, auch bereits vorhandene Netzstrukturen könnten so effizienter genutzt werden.

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Über die Energietage

Als Leitveranstaltung der Energiewende in Deutschland bieten die ENERGIETAGE einen einmaligen Überblick. Die über 50 Fachveranstaltungen mit mehr als 350 Referentinnen und Referenten richten sich an Entscheider aus Politik, Verwaltung, Verbänden, an Experten aus der Energie- und Wohnungswirtschaft oder öffentliche Einrichtungen sowie an Architekten, Ingenieure und Consultants.

Die Energietage sind in der deutschen Energiewende-Debatte dabei bereits seit 1999 fest etabliert und bilden eine zentrale Plattform für den Austausch von Politik, Praxis und Forschung auf Bundesebene. Jährlich im Frühsommer finden sich unter dem Dach des Kongresses alleine auf Veranstalter/innen-Seite zwischen 60 bis 100 meinungsbildende Institutionen zusammen, die gemeinsam an drei Tagen über 200 Stunden Kongressprogramm mit über 300 Referent/innen anbieten, um aktuelle Trends und Initiativen vorzustellen oder die großen Leitplanken der Energiewende in Deutschland und in Europa zu diskutieren.

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