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Buchbeitrag: „Nachhaltigkeitsberichterstattung zivilgesellschaftlicher Organisationen“

IÖW-CSR-Expertin Jana Gebauer weist in einem jüngst erschienenen Buchbeitrag darauf hin, dass auch zivilgesellschaftliche Organisationen im Rahmen ihrer organisationalen Verantwortung und Gemeinwohlorientierung eine Rechenschaftspflicht gegenüber der Gesellschaft haben. Der Beitrag „Nachhaltigkeitsberichterstattung zivilgesellschaftlicher Organisationen – Betrachtungen zu einem ,emerging topic'“ ist Teil des Buches „CSR und Reporting. Nachhaltigkeits- und CSR-Berichterstattung verstehen und erfolgreich umsetzen“, herausgegeben von Matthias S. Fifka in der Management-Reihe Corporate Social Responsibility bei Springer Gabler.

Warum NGOs über Nachhaltigkeit berichten sollten

Mit Blick auf die Berichterstattung von Spenden- und Wohlfahrtsorganisationen, Stiftungen, Plattformen zivilgesellschaftlicher Akteure sowie von Social-Entrepreneurship-Organisationen geht Jana Gebauer in ihrem Beitrag folgenden Fragen nach: Welche Transparenzerwartungen werden an zivilgesellschaftliche Organisationen gestellt? Welche Standards bestehen hierfür und welche Rolle spielen dabei insbesondere Aussagen zur sozialen und ökologischen Verantwortung? Wie stellt sich dies in der Realität der Organisationen dar – berichten sie hierüber? Denn, so kommt Jana Gebauer zu dem Schluss, Nachhaltigkeitsberichterstattung kann das Vertrauen in den zivilgesellschaftlichen Sektor weiter stärken.

Über die Sinnhaftigkeit von Reporting-Rankings

In einem weiteren Buchbeitrag zu „Schönheit oder Substanz? Über die Sinnhaftigkeit von Reporting-Rankings“ vergleicht Kaevan Gazdar von der Hypo Vereinsbank die Qualität verschiedener deutscher und internationaler CSR-Rankings. Dabei hebt er besonders das IÖW/future-Ranking mit seinem „guten Überblick über die Quantität und Qualität des Reportings in Deutschland“ hervor. Mit Blick auf das letzte Ranking im Jahr 2011 merkt er an, dass die Stärke der Automobilindustrie und die Schwäche der Versicherungsbranche zu den auffallenden Ergebnissen des Rankings gehören.

CSR-Reporting und Nachhaltigkeitsberichterstattung unter der Lupe

Insgesamt gibt das Buch einen Einblick in die Unterschiede bestehender Nachhaltigkeits- bzw. CSR-Reportings und wie Nachhaltigkeitsberichterstattung erfolgreich implementiert werden kann. 94% der 250 größten Unternehmen der Welt legen bereits einen Bericht zu den entsprechenden Aktivitäten vor, so Fifka im einführenden Beitrag. Dabei erfolge zunehmend eine Orientierung an den Vorgaben der Global Reporting Initiative, die sich mehr und mehr als internationale Leitlinie durchsetze. Obschon sich also eine gewisse Standardisierung hinsichtlich der Inhalte durchsetze, gebe es noch immer große Unterschiede hinsichtlich der zur Verfügung gestellten Information. Dies gelte besonders im internationalen Vergleich. In der CSR-Managementreihe werden bestehende Ansätze durch neue Ideen und Konzepte ergänzt, um so dem Paradigma eines nachhaltigen Managements gerecht zu werden. Damit solle ein neuer Standard in der unternehmerischen Praxis sowie Managementliteratur gesetzt werden.

Fifka, Matthias S. (Hrsg.) (2014): CSR und Reporting, Management-Reihe Corporate Social Responsibility, Springer-Verlag, Berlin Heidelberg

Den Beitrag in der Publikationsliste von Jana Gebauer finden Sie hier

Mehr über das Buch lesen und bestellen können Sie hier.

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