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COWERK online: Offene Werkstätten als Reallabore für nachhaltige Produktion?

Offene Werkstätten – innovativ, gemeinschaftlich und nachhaltig? Auf www.cowerk.org stellt der Forschungsverbund „COWERK“ sich und seine Arbeit jetzt vor – Methodik und bisherige Ergebnisse werden anschaulich präsentiert. Das vom BMBF geförderte Projekt unter der Gesamtleitung des IÖW und in Kooperation mit Fraunhofer ISI, Fraunhofer UMSICHT, der Universität Bremen, Mutiplicities und dem Praxispartner Verbund Offener Werkstätten untersucht am Beispiel offener Werkstätten, wie sich in der Produktion kollaborative Wirtschaftsformen herausbilden und wie nachhaltig diese sein können.

Gerade neueren, technologisch avancierten Ausprägungen offener Werkstätten wie „FabLabs“, „Maker-“ oder „Hackerspaces“ wird ein disruptives Momentum unterstellt: Die Dezentralisierung digitaler Wertschöpfung scheint nun auch die Sphäre stofflicher Produktion zu erreichen. Entsprechend dieser Dynamiken folgt das Vorhaben einer doppelten Analysestrategie, die sowohl Nachhaltigkeits- als auch Innovationspotentiale in den Blick nimmt. Innovationen werden dabei explizit auch hinsichtlich ihrer sozialen und ökologischen Implikationen untersucht. Die zentrale Forschungsfrage von COWERK lautet daher: Wie können die neuen Wertschöpfungsmuster ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltig gestaltet, in der gesellschaftliche Breite verankert und mit bestehenden ökonomischen Strukturen im Kontext offener Innovationsprozesse verknüpft werden?

Das Projekt will nicht nur inhaltliche Fragestellungen beantworten, sondern auch in die Praxis zurückwirken: Aufbau, Betrieb und langfristige Stabilität von offenen Werkstattformaten sollen befördert und Unternehmen Wege eröffnet werden, sich mit kollaborativen Produktionscommunities zu vernetzen und so ihr Nachhaltigkeits- und Innovationspotenzial zu steigern. Ersteres erfolgt primär durch ein zu entwickelndes Wiki, das als „Fenster zur Forschung“ die im Forschungsprozess generierten Erkenntnisse praxisrelevant aufarbeitet. Die Vernetzung wird durch ein Innovationsnetzwerk „Collaborative Production“ umgesetzt. Dieses soll Akteuren aus der kollaborativen Ökonomie als Plattform dienen, um den Wissenstransfer zu beschleunigen sowie Kommunikations- und Kooperationsstrukturen weiterzuentwickeln und zu verstetigen.

 

Mehr zum Projekt: www.cowerk.org

 

 

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