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Kohleausstieg: IÖW-Energieexperte Bernd Hirschl schätzt Übernahme von RWE-Braunkohlesparte durch Greenpeace Energy als Chance für die Reviere ein

IÖW-Energieexperte Bernd Hirschl schätzt Übernahme von RWE-Braunkohlesparte durch Greenpeace Energy als Chance für die Reviere ein (Bild: IÖW).

Greenpeace Energy will die Braunkohle-Tagebaue und -Kraftwerke des RWE-Konzerns im Rheinischen Revier ab 2020 stufenweise übernehmen und bis 2025 stilllegen. Im Gegenzug sollen auf den ehemaligen Tagebauflächen Windkraft- und Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 8,2 Gigawatt entstehen. Das IÖW hat auf Basis aktueller Studien eine Einordnung des Vorhabens von Greenpeace Energy vorgenommen. Das Vorhaben wurde heute in Berlin vorgestellt.

„Das Ziel, Braunkohletagebaue und -kraftwerke möglichst bald stillzulegen, verbindet der Ökostromanbieter mit einem ambitionierten Ausbau erneuerbarer Energien vor Ort“, so Bernd Hirschl, Forschungsfeldleiter Klima und Energie am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung und Professor für regionale Energieversorgungsstrukturen an der BTU Cottbus-Senftenberg. „Dies bringt den erforderlichen Strukturwandel voran und nimmt die Potenziale der Braunkohlereviere in den Blick, als Energiewenderegionen vorwegzugehen. Dabei sollen gemäß dem Konzept von Greenpeace Energy möglichst viele kommunale Akteure, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger aus der Region ökonomisch teilhaben – das ist die zentrale Voraussetzung, um möglichst hohe Anteile an Wertschöpfung und Beschäftigung vor Ort zu erzielen.“

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Weitere Informationen

Zur Pressemitteilung von Greenpeace Energy

Hirschl, Bernd; Heinbach, Katharina (2018): Regionalökonomische Effekte des Vorhabens von Greenpeace Energy Eine Einordnung auf Basis aktueller Studien

Zum Download (pdf, 0,9 MB)

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