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Nutzen statt Besitzen – Analyse des IÖW zu ressourceneffizienten Nutzungskonzepten jetzt online

Ideal fürs Teilen? In vielen Haushalten liegen Werkzeuge vermutlich den Großteil ihrer Lebenszeit im Schrank.

Das Thema „Sharing“ wurde von den Medien zum Konsumtrend ausgerufen. Positive Wirkungen etwa auf die Umwelt werden dabei vorausgesetzt. Doch welche Gewinne an Ressourcenproduktivität entstehen tatsächlich, wenn weniger Produkte gekauft und mehr geteilt werden? Das IÖW ist dieser Frage in einer vertiefenden Analyse nachgegangen und präsentiert aktuelle Konzepte und ihre Auswirkungen auf die Ressourcenproduktivität. Anhand der drei Fallbeispiele Car-Sharing, ökoeffizientes Leasing und Online-Marktplätze für Second Hand werden mögliche Formen und Geschäftsmodelle von alternativen Nutzungsstrategien beschrieben, Potenziale zur Steigerung der Ressourceneffizienz dargestellt und Fördermöglichkeiten für die Ressourcenpolitik erörtert.

Es zeigt sich, dass sowohl indirekte Steuerungsinstrumente wie etwa Ordnungsrecht und Steuerpolitik als auch direkte – z. B. ökonomische oder persuasive Instrumente – geeignet sein können, um alternative Nutzungskonzepte zu fördern. So kann etwa die Produzentenverantwortung ausgeweitet oder die ökologische Steuerreform in diesem Sinne ausgestaltet werden. Weiterhin können z. B. Abfallvermeidungsprogramme, Pfandsysteme, eine Produktressourcensteuer oder spezielle Umweltzeichen zur Förderung von ressourceneffizienten Nutzungskonzepten ausgelegt werden. Nicht zuletzt können solche Konzepte auch noch stärker in das öffentliche Beschaffungswesen eingebunden werden.

Die Analyse entstand im Projekt Ressourcenpolitik (PolRess), das im Auftrag des Umweltbundesamtes und des Bundesumweltministeriums die Debatte um die Ressourcenpolitik in Deutschland aus politikwissenschaftlicher, juristischer und ökonomischer Perspektive begleitet. Das IÖW ist im Projekt für konsumbezogene Maßnahmen der Ressourcenpolitik zuständig.

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Die Vertiefungsanalyse zum Download (pdf): Gerd Scholl et al. (2013): Alternative Nutzungskonzepte – Sharing, Leasing und Wiederverwendung.

Weitere Informationen auf der Plattform: www.ressourcenpolitik.de

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