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Ökologisches Wirtschaften 1/2018: Bioökonomie

Bioökonomie, also eine weitestgehend biobasierte Wirtschaft, bietet Handlungsmöglichkeiten, die Wirtschaft nachhaltig zu gestalten und planetare Grenzen einzuhalten. Biomasse als Nahrungs- und Futtermittel, für die Energieerzeugung oder als Ausgangsstoff für die Herstellung von Gebrauchsgütern – Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen effizient zu nutzen, bietet viele Chancen. Doch gibt es auch Risiken und Herausforderungen mit Blick auf Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft. In der neuen Ausgabe von ÖkologischesWirtschaften diskutieren die Autor/innen sowohl die Chancen als auch die Schwierigkeiten von Bioökonomie.

IÖW-Mitarbeiter/innen Johannes Rupp und Katharina Heinbach betrachten in der Einführung ins Schwerpunktthema die Chancen und Herausforderungen der Bioökonomie. In einem weiteren Beitrag gehen sie mit Jörg Böhmer und Frank Wagener der Frage nach, wie eine gekoppelte stofflich-energetische Nutzung von Biomasse Entwicklungsmöglichkeiten für den ländlichen Raum bieten kann. Der Standpunkt von IÖW-Forschungsfeldleiter Ulrich Petschow „Wider das Wachstum der Grenzen“ diskutiert den Widerspruch zwischen dem technischen Ansatz der Bioökonomie und einer gesellschaftlichen Transformation.

Anregungen für weitere Auseinandersetzungen

Erik Gawel, Alexandra Purkus, Nadine Pannicke und Nina Hagemann setzen sich einerseits mit den Herausforderungen für die Politik auseinander. Auf der anderen Seite gehen Christiane Fleischer, Agnes Dittmar und Volker Straub der Frage nach, welche Potenziale durch den gesellschaftlichen Dialog geschaffen werden können. Ein konkretes Beispiel, wie Bioökonomie aussehen kann, liefert der Artikel zu biobasierten Kunststoffen von Hannah Behnsen, Sebastian Spierling und Hans-Josef Endres.

Wie werden Unternehmen langfristig erfolgreich?

In der Rubrik „Aktuelle Berichte“ setzt sich Metje Rocklage am Beispiel der deutschen Grafikdesign-Industrie damit auseinander, wie Nachhaltigkeit eingesetzt werden kann, damit Unternehmen langfristig erfolgreich sind. Die Rubrik „Neue Konzepte“ bietet Denkanstöße: Beispielsweise fragen sich Dorothee Rodenhäuser, Benjamin Held, Roland Zieschank und Hans Diefenbacher, an was sich die gesellschaftliche Transformation orientieren sollte.
Welche Potenziale Digitalisierung für ein suffizienzförderndes Marketing bringt, beleuchten IÖW-Wissenschaftlerin Maike Gossen und Ulf Schrader.

Leseproben:

Ulrich Petschow: Wider das Wachstum der Grenzen Artikel lesen (pdf, 74 kB)

Johannes Rupp, Katharina Heinbach, Jörg Böhmer und Frank Wagener: Mehr als nur Rohstofflieferant Artikel lesen (pdf, 86 kB)

Zum Inhaltsverzeichnis von Ökologisches Wirtschaften 1/2018

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Neu im freien Onlinezugang: Ausgabe 1/2016 – Innovationspolitik

Genauso wie im Jahr 2016 verändern auch heute Innovationen und neue Technologien unseren Alltag. Innovationspolitik ist also nicht mehr wegzudenken. Hinter dem Begriff verbirgt sich die Schnittmenge aus industrie-, forschungs- und technologiepolitischen Maßnahmen. Dieses politische Instrument dient dazu, den Bereich Forschung und Entwicklung so zu fördern, dass Produkte und Dienstleistungen marktfähig bleiben. Können mit dieser Art von Politik auch Umweltinnovationen angetrieben werden? Und wenn ja, wie? Die Ausgabe 1/2016 widmet sich diesem Thema in der Rubrik „Schwerpunkt“ und erörtert unter anderem, welche Potenziale die Innovationspolitik bietet.

In „Neue Konzepte“ beleuchten Erik Gawel und Wolfgang Bretschneider, wie der nachhaltige Zugang zu Wasser beurteilt werden kann und entwerfen dafür ein neues Bewertungssystem. Bernd Hirschl widmet sich in der Rubrik „Aktuelle Berichte“ der Energiewende und welche Weichen für ein (de)zentrales Energiesystem gestellt werden müssen.

Neugierig geworden? Hier geht’s direkt zum Inhaltsverzeichnis von ÖkologischesWirtschaften 1/2016

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