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Perspektiven des Großschifffahrtsbaus der Meyer-Werft unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten

Der Konflikt um die Vertiefungen der Ems geht in eine weitere Runde. Mit der Orientierung der Meyer Werft an dem Marktsegment 'Kreuzfahrtschiffe' Anfang der achtziger Jahre, haben die ökologischen Probleme durch die Ausbaggerung der Ems eine neue Dimension angenommen. Diese Problemlagen existieren bis heute und münden mittlerweile in der Forderung nach einer weiteren Vertiefung für 7,30 m tiefgehende Schiffe. Die Eingriffetiefe in die Ems hat im letzten Jahrzehnt deutlich zugenommen und erreicht mit der geplanten Anpassung der Fahrrinne an 7,30 m tiefgehende Schiffe einen vorläufigen Höhepunkt. Zudem wird sich die Frequenz der Ausbaggerungen, die für die Ablieferung der großen Kreuzfahrtschiffe mit einem Tiefgang von 7,30 m notwendig werden, in den nächsten Jahren erheblich erhöhen. Die Untersuchungen zu den ökologischen Auswirkungen dieser Maßnahmen, insbes. die Umweltverträglichkeitsuntersuchung, die die bedarfsweise Anpassung auf 7,30 m zum Untersuchungsziel haben, greifen insofern zu kurz, als sie davon ausgehen, dass die Folgen der Ausbaggerungen nur kurzfristiger Natur sein werden und sich der Fluss in der Folge regenerieren könne.