Veranstalter: IÖW
Veranstaltungsort: Tagungszentrum
KaEins im Ökohaus, Kasselerstr. 1a, Frankfurt/Main
Überblick Das DEEP-Projekt untersucht, unter welchen Bedingungen Umweltzeichen einen sinnvollen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten können. In Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten in Italien, Norwegen und Spanien erforscht das IÖW u.a. das Zusammenwirken von Umweltzeichen mit Strategien wie der Integrierten Produktpolitik.
Die bisherigen Projektergebnisse weisen darauf hin, das eine integrierte Multi-Stakeholder Strategie Erfolg verspricht, die darauf abzielt, effiziente und effektive produktbezogene Umweltkennzeichen im Bereich "Business to Consumers" zu schaffen. Diese Strategie wird in eine Reihe von Empfehlungen für öffentliche (EU, BMU, UBA) wie auch zivilgesellschaftliche Akteure (Unternehmen) einmünden.
Der Workshop "Umweltkennzeichen", den auch unsere Partnerinstitute in Italien, Norwegen und Spanien im Sommer diesen Jahres durchführen werden, wird ergänzt durch einen international ausgerichteten Workshop am 3. Oktober 2002 in Brüssel.
Ziele des deutschen Workshops:- Vorstellung und Diskussion unserer bisherigen Forschungsergebnisse und Überlegungen für eine integrierte Multi-Stakeholder Strategie, die offiziell auf dem internationalen Workshop vorgestellt werden soll
- Austausch mit den Teilnehmer/innen, um deren Vorschläge und Empfehlungen in unsere strategischen Überlegungen mit ein zu beziehen.
Auf dem Workshop werden wir die Ergebnisse unserer bisherigen Arbeit vorstellen, wobei insbesondere die Ergebnisse der repräsentativen Verbraucherumfrage von Interesse sein dürften. Die Umfrage, die im Sommer 2001 parallel von den vier Forschungsinstituten durchgeführt worden ist, beschäftigt sich mit den Informationswünschen und -bedürfnissen der Verbraucherfür die Produktgruppen Waschmaschinen, Papierprodukte sowie Touristische Unterkünfte. Desweiteren werden wir unsere vorläufigen Schlussfolgerungen und Empfehlungen zur Diskussion stellen.
Der Workshop richtet sich an Teilnehmer/innen aus Unternehmen, Ministerien und Behörden, Umwelt- und Verbraucherorganisationen, Verbänden, Handel und Forschung.