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Digitale Bildung, Verbraucherbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung verknüpfen: Videos bieten Lehrkräften Orientierung

In zwei aufgezeichneten Webinaren von IÖW und Conpolicy können sich Lehrkräfte und Bildungsakteure zu den Schnittstellen von Digitalisierung und nachhaltigem Konsum weiterbilden. Die beiden Videos im YouTube-Kanal des Umweltbundesamts von der Länge je einer Schulstunde stellen Bildungsangebote zu nachhaltiger Hard- und Software sowie zum Online-Handel und Online-Marketing vor.

Von Online-Handel bis Open Source: Nachhaltigen Konsum durch Bildung fördern

Die Videos über Hard- und Software und Online-Handel und Online-Marketing verdeutlichen, dass die Digitalisierung einen essentiellen und steigenden Einfluss auf den Konsum hat. Online-Werbung, Social Media und der Online-Handel werden oft dazu genutzt, übermäßigen und schnelllebigen Konsum zu erzeugen. Doch es gibt auch Möglichkeiten, in digitalen Kontexten nachhaltig zu konsumieren: Etwa möglichst nachhaltig produzierte Hardware möglichst lange nutzen, Open Source Software wählen und statt eines Neukaufs lieber auf Sharing und Second-Hand-Produkte zurückgreifen.

Ob Menschen im Kontext einer digitalen Welt nachhaltig konsumieren, hängt daher, neben beispielsweise der Regulierung von Online-Werbung oder Datenschutz, auch stark von den Kompetenzen der Verbraucherinnen und Verbraucher ab. "Kompetenzaufbau für nachhaltigen und selbstbestimmten Konsum im digitalen Kontext sollte deshalb auch in der Bildung stärker berücksichtigt werden", sagt Vivian Frick vom IÖW.

Hilfestellung und Input für Bildungsakteure und Lehrer/innen

Die beiden Webinare regen Multiplikator/innen dazu an, die Schnittstelle von Digitalisierung und nachhaltigem Konsum stärker in bestehende Fortbildungsangebote, insbesondere für Lehrkräfte, zu integrieren. Das betrifft Trainer/innen zur digitalen Bildung, zur Verbraucherbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) – drei Bildungs-Communities, die sich im Rahmen der Webinare miteinander vernetzen konnten.

Nicht nur für Multiplikator/innen, sondern auch für Lehrer/innen und weitere Interessierte aus Bildungsinstitutionen können die Videos hilfreich sein: Sie vermitteln Zusammenhänge in dem Themenfeld und geben praktische Hinweise zu relevanten Bildungsmaterialien und Akteuren. Ausgewählte Organisationen stellen ihre Bildungsmaterialien vor, unter anderem den IKT-Klimarechner des Forschungsprojekts Lifestyle@proKlima, Materialien zu fairen Elektronikwaren vom Fair IT yourself e.V. und das Data Detox Kit von Tactical Tech.

Projektkontext: Digitale Agenda für nachhaltigen Konsum

Die Webinare wurden im Projekt „Digitalisierung von Märkten und Lebensstilen: Neue Herausforderungen für nachhaltigen Konsum“ von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt im Rahmen der Leuchtturm-Initiative „Wege und Bausteine einer digitalen Agenda für nachhaltigen Konsum“ durchgeführt. Diese Pilotprojekte sollen einen Beitrag zur Umsetzung der umweltpolitischen Digitalagenda und des Nationalen Programms für Nachhaltigen Konsum leisten.

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Zu den Webinaren auf dem UBA-YouTube-Kanal:

Webinar I: Nachhaltige Hard- und Software
Webinar II: Online-Handel und Marketing
Mehr Informationen zum Projekt „Digitalisierung von Märkten und Lebensstilen: Neue Herausforderungen für nachhaltigen Konsum

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