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Building Dialogue Dialogformate und Kommunikationstools für eine partizipative Wärmewende

Die Wärmewende im Gebäudesektor nimmt Fahrt auf. Dem steht ein unzureichender Kenntnisstand der Gebäudeeigentümer*innen gegenüber: Neue und weitreichende Anforderungen der Bundesförderung für effiziente Gebäude und des Gebäudeenergiegesetzes, sowie die möglichen technischen Umsetzungsvarianten für klimaneutrale Gebäude sind bei den Gebäudeeigentümer*innen noch nicht breit bekannt. Hier setzt das Projekt Building Dialogue an. Es verfolgt den Ansatz aus dem 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung, dass „notwendige Veränderungen nur durch die Mitwirkung aller gesellschaftlichen Akteure erfolgen können“. In einem transdisziplinären Diskurs werden lokale Energieagenturen einbezogen, so will das Projekt Weichen für eine höhere Akzeptanz und ein besseres Verständnis von möglichen Technologien für eine energieeffiziente Gebäudesanierung stellen.

Neben Kommunikationswerkzeugen wie Fragebögen und Interviews kombiniert das Vorhaben verschiedene Simulationstools und verbessert diese gemeinsam mit den Akteuren, um so den Wissenstransfer für Energiewende-Maßnahmen partizipativ zu optimieren. In diesen Tools werden technische und wirtschaftliche Aspekte abgebildet, die für die Praxisakteure entscheidungsrelevant sind. Das daraus resultierende webbasierte Stakeholder-Empowerment-Tool (StEmp-Tool) Wärme 2.0 soll Gebäudeeigentümer*innen transparent die unterschiedlichen Auswirkungen verschiedener Sanierungsmaßnahmen und Technologien aufzeigen. Das Projekt zielt darauf ab, durch lebenspraktische Vorteile sowie konfliktarme und breit akzeptierte Lösungen richtungsweisende Investitionen in energieeffiziente Gebäude zu beschleunigen.

IÖW-Projektteam

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